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Gomphus vulgatissimus (Linnæus, 1758) -- Gemeine Keiljungfer} Gomphus vulgatissimus -  1. Fund
Gomphus vulgatissimus - 1. Fund


 

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Ordnung Chiroptera (Blumenbach, 1779) -- Fledertiere


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Fam. Vespertilionidae (Gray, 1821) -- Glattnasen (26)
Glattnasen

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Die Fledertiere (Chiroptera, auch Flattertiere) sind eine Ordnung der Sugetiere. Mit rund 1100 Arten sind die Fledertiere nach den Nagetieren die artenreichste Ordnung innerhalb der Sugetiere. Die Fhigkeit zum Schlagflug haben sie als stammesgeschichtlich jngste Gruppe der Wirbeltiere erworben ? nach den ausgestorbenen Flugsauriern und den Vgeln.

Die Ordnung der Fledertiere wird in zwei Unterordnungen aufgeteilt: Flughunde (Megachiroptera) und Fledermuse (Microchiroptera). Das Schwestergruppenverhltnis dieser beiden Gruppen, also die Monophylie des Taxons der Fledertiere, gilt zwar mittlerweile als recht wahrscheinlich, ist jedoch umstritten.

Der wissenschaftliche Name Chiroptera leitet sich aus griechisch ???? cheir ?Hand? und ?????? pteron ?Flgel? ab, bedeutet also ?Handflgler?.

Fledertiere sind nahezu weltweit verbreitet, sie fehlen lediglich in den Polarregionen sowie auf entlegenen Inseln. Auf manchen Inseln (beispielsweise Neuseeland) waren sie bis zur Ankunft des Menschen die einzigen Sugetiere.

Fledertiere sind die einzigen Sugetiere und neben den Vgeln die einzigen Wirbeltiere, die aktiv fliegen knnen. Einige Sugetiergruppen (wie die Gleithrnchen, die Dornschwanzhrnchen, die Riesengleiter und die Gleitbeutler) haben zwar eine Gleitmembran (Flughaut) zwischen den Gliedmaen, knnen aber nur von hheren Punkten aus Gleitflge machen. Im Gegensatz dazu knnen Fledertiere beim Fliegen auch Hhe gewinnen. [1]

Die Flugmembran besteht aus zwei Hautschichten und erstreckt sich von den Handgelenken bis zu den Fugelenken. Weitere Membranen erstrecken sich von den Handgelenken zu den Schultern und zwischen den Beinen. Letztere wird Uropatagium (Schwanzflughaut) genannt, sie bindet den Schwanz ? sofern vorhanden ? mit ein und dient oft zum Einkeschern der Beute. Der Daumen ist kurz ? nur bei den Stummeldaumen (Furipteridae) fehlt er ? und trgt eine Kralle, die vier brigen Finger sind stark verlngert und spannen die Flughaut. Whrend Flughunde meist am zweiten Finger ebenfalls eine Kralle haben, fehlt diese bei den Fledermusen. Ein Dorn am Fugelenk, Calcar genannt, dient zum Aufspannen der Schwanzflughaut. Die Hinterbeine der Fledertiere sind im Gegensatz zu den meisten anderen Sugetieren nach hinten gerichtet, sie enden in fnf bekrallten Zehen.

Das dichte, seidige Fell der Fledertiere ist meistens grau bis braun gefrbt, es gibt aber auch weie und gemusterte Arten.

Die Gre dieser Tiere variiert erheblich, wobei die Schweinsnasenfledermaus mit 3 cm Lnge und 2 Gramm Gewicht als das kleinste Sugetier berhaupt gilt, whrend der Kalong bis zu 1,7 Meter Flgelspannweite und 1,5 Kilogramm Gewicht erreichen kann.

Die meisten Fledertiere ? mit Ausnahme einiger Flughunde ? sind nachtaktive Tiere, die tagsber in einem Versteck schlafen. Sie hngen dabei meist kopfber an den Fen, wodurch im Gefahrenfall eine schnelle Flucht durch einfaches Fallenlassen ermglicht wird. Sie brauchen keine Kraft, um sich festzuklammern, da die Krallen durch das Gewicht der Fledermaus gekrmmt werden. Deshalb fallen selbst tote Fledertiere nicht herab. Die meisten Fledermuse orientieren sich whrend des Fluges durch Echoortung: Mit dem Mund oder der Nase stoen sie Laute ab, die im Ultraschallbereich liegen, also jenseits der menschlichen Hrgrenze. Manche Arten, insbesondere die Groblattnasen (Megadermatidae) und die Blattnasen (Phyllostomidae) haben auffllige Auswchse an den Nasen, sogenannte Nasenbltter, die zur Verstrkung dieser Laute dienen. Die Ohren sind gut entwickelt und oftmals sehr gro, ein Tragus (Ohrdeckel) ist bei vielen Arten vorhanden und dient zum besseren Empfang der zurckgesandten Signale. Im Gegensatz dazu verwenden Flughunde mit Ausnahme der Rosettenflughunde keine Echoortung. Fledertiere sind nicht blind, sondern haben gut entwickelte Augen, auch wenn ? wie bei vielen nachtaktiven Tieren ? die Stbchen in der Netzhaut berwiegen. Insbesondere Flughunde haben einen gut entwickelten Gesichtssinn. Auch der Geruchssinn ist bei den meisten Arten gut entwickelt.

Fledertiere verbringen den Tag in Hhlen, Felsspalten, Baumhhlen oder in menschengemachten Behausungen wie Minen, Ruinen und Gebuden; Flughunde schlafen eher auf Bumen als Fledermuse. Viele Arten leben in groen Kolonien, oft aus Tausenden von Tieren, andere sind Einzelgnger.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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