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Helicigona lapicida (Linnæus, 1758) -- Steinpicker} Helicigona lapicida -  7. Fund (Fundortfoto)
Helicigona lapicida - 7. Fund (Fundortfoto)


 

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Ordnung Chiroptera (Blumenbach, 1779) -- Fledertiere


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Die Fledertiere (Chiroptera, auch Flattertiere) sind eine Ordnung der Sugetiere. Mit rund 1100 Arten sind die Fledertiere nach den Nagetieren die artenreichste Ordnung innerhalb der Sugetiere. Die Fhigkeit zum Schlagflug haben sie als stammesgeschichtlich jngste Gruppe der Wirbeltiere erworben ? nach den ausgestorbenen Flugsauriern und den Vgeln.

Die Ordnung der Fledertiere wird in zwei Unterordnungen aufgeteilt: Flughunde (Megachiroptera) und Fledermuse (Microchiroptera). Das Schwestergruppenverhltnis dieser beiden Gruppen, also die Monophylie des Taxons der Fledertiere, gilt zwar mittlerweile als recht wahrscheinlich, ist jedoch umstritten.

Der wissenschaftliche Name Chiroptera leitet sich aus griechisch cheir ???? ?Hand? und pteron ?????? ?Flgel? ab, bedeutet also ?Handflgler?.

Fledertiere sind nahezu weltweit verbreitet, sie fehlen lediglich in den Polarregionen sowie auf entlegenen Inseln. Auf manchen Inseln (beispielsweise Neuseeland) waren sie bis zur Ankunft des Menschen die einzigen Sugetiere.

Fledertiere sind die einzigen Sugetiere und neben den Vgeln die einzigen Wirbeltiere, die aktiv fliegen knnen. Einige Sugetiergruppen (wie die Gleithrnchen, die Dornschwanzhrnchen, die Riesengleiter und die Gleitbeutler) haben zwar eine Gleitmembran (Flughaut) zwischen den Gliedmaen, knnen aber nur von hheren Punkten aus Gleitflge machen. Im Gegensatz dazu knnen Fledertiere beim Fliegen auch Hhe gewinnen.

Die Flugmembran besteht aus zwei Hautschichten und erstreckt sich von den Handgelenken bis zu den Fugelenken. Weitere Membranen erstrecken sich von den Handgelenken zu den Schultern und zwischen den Beinen. Letztere wird Uropatagium (Schwanzflughaut) genannt, sie bindet den Schwanz ? sofern vorhanden ? mit ein und dient oft zum Einkeschern der Beute. Der Daumen ist kurz ? nur bei den Stummeldaumen (Furipteridae) fehlt er ? und trgt eine Kralle, die vier brigen Finger sind stark verlngert und spannen die Flughaut. Whrend Flughunde meist am zweiten Finger ebenfalls eine Kralle haben, fehlt diese bei den Fledermusen. Ein Dorn am Fugelenk, Calcar genannt, dient zum Aufspannen der Schwanzflughaut. Die Hinterbeine der Fledertiere sind im Gegensatz zu den meisten anderen Sugetieren nach hinten gerichtet, sie enden in fnf bekrallten Zehen.

Das dichte, seidige Fell der Fledertiere ist meistens grau bis braun gefrbt, es gibt aber auch weie und gemusterte Arten.

Die Gre dieser Tiere variiert erheblich, wobei die Schweinsnasenfledermaus mit 3 cm Lnge und 2 Gramm Gewicht als das kleinste Sugetier berhaupt gilt, whrend der Kalong bis zu 1,7 Meter Flgelspannweite und 1,5 Kilogramm Gewicht erreichen kann.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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