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Rapana venosa (Valenciennes, 1846) -- Geäderte Rapana} Rapana venosa - 13. Fund
Rapana venosa - 13. Fund


 

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Dama (Cervus) dama (Linnæus, 1758) -- Damhirsch



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Dama dama - 1. Fund (Männchen)

Dama (Cervus) dama (Linnæus, 1758) -- Damhirsch


 
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Dama dama - 2. Fund (Weibchen)

Dama (Cervus) dama (Linnæus, 1758) -- Damhirsch


 
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Dama dama - 3. Fund

Dama (Cervus) dama (Linnæus, 1758) -- Damhirsch


 
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Dama dama - 4. Fund

Dama (Cervus) dama (Linnæus, 1758) -- Damhirsch


 
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Dama dama - 5. Fund

Dama (Cervus) dama (Linnæus, 1758) -- Damhirsch


 





 

Der Damhirsch (Dama dama) ist ein mittelgroer Hirsch. Charakteristisch ist das Schaufelgeweih der mnnlichen Tiere und das gefleckte Sommerfell. Damhirsche sind tagaktiv und leben bevorzugt in offenen Landschaften, in denen sich kleine Waldpartien mit landwirtschaftlichen Flchen abwechseln. Damhirsche besetzen hufig feste, ber Jahrzehnte bestehende Brunftpltze, auf denen sie sich alljhrlich einfinden.

Ursprnglich war das Vorkommen des Damhirschs wahrscheinlich auf Vorderasien einschlielich Kleinasien beschrnkt. Er wurde aber bereits durch die Rmer in anderen Regionen eingefhrt. In vielen Regionen Europas ist er heute beheimatet, weil er vor allem whrend der Zeit des Absolutismus von Landesherren als weiteres jagdbares Hochwild eingefhrt wurde. Die grten Bestnde an Damhirschen gibt es heute in Grobritannien. Nach wie vor wird der Damhirsch in einigen Regionen in groen Gattern gehegt. Der Damhirsch kommt mittlerweile auch auerhalb Eurasiens vor und spielt auch in der Wildtierhaltung zur Fleischerzeugung eine groe Rolle.

Es werden zwei Unterarten unterschieden. Der Europische Damhirsch (Dama dama dama) ist die in Europa berwiegend vorkommende Unterart. Der Mesopotamische Damhirsch (Dama dama mesopotamica) ist etwas grer und das Geweih der mnnlichen Tiere hat eine leicht abweichende Schaufelform. Anders als der Europische Damhirsch ist diese Unterart selten. Im Iran gibt es eine halbwild lebende Herde, gleichzeitig werden sie seit 1955 in menschlicher Obhut gezielt nachgezchtet (Europisches Erhaltungszuchtprogramm). In Israel hat man mit der Auswilderung und Ansiedlung dieser Hirschart in freier Wildbahn begonnen.

Der Damhirsch ist deutlich grer als das Reh, aber kleiner und vor allem leichter als ein Rothirsch. Die europische Unterart hat eine Kopf-Rumpflnge von 120 bis 140 Zentimetern, einen etwa 20 Zentimeter langen Wedel (Schwanz) und eine Schulterhhe von 80 bis 100 Zentimetern. Das Gewicht variiert bei den Mnnchen gewhnlich zwischen 53 und 90 Kilogramm, sehr schwere Mnnchen erreichen im Ausnahmefall auch ein Gewicht von 110 Kilogramm.[1] Die Mnnchen der etwas greren mesopotamischen Unterart knnen Kopf-Rumpflngen von ber zwei Metern erreichen. Die Weibchen wiegen dagegen zwischen 35 und 55 Kilogramm.[1] Das Gewicht der mnnlichen Tiere schwankt im Jahresverlauf erheblich; sie nehmen whrend der sogenannten Feist stark zu, verlieren aber in der Brunft bis zu 27 Prozent ihres Krpergewichts.[2] Bei Weibchen sind die jahreszeitlichen Schwankungen weniger ausgeprgt, das Gewicht schwankt im Jahresverlauf etwa um sieben Kilogramm. Es erreicht den Minimalwert zwischen Januar und April und den Maximalwert zwischen September und November.[3]

Weibchen haben einen ebenmigen, leichten Krperbau und unterscheiden sich vor allem durch ihre Gangart und ihren langen Schwanz, der stndig in Bewegung ist, auffllig von den ansonsten hnlich gebauten (Rot)Hirschkhen. Das Mnnchen ist im Vergleich zum mnnlichen Rothirsch plumper und gedrungener gebaut. Er hat einen krzeren Hals, krzere und weniger starke Beine, deutlichere Trnengruben und ein mit runder Stange und Augensprosse versehenes, oben schaufelfrmiges Geweih mit Sprossen am hinteren Rand. Der Kehlkopf ist bei adulten mnnlichen Damhirschen gut sichtbar, er befindet sich etwa 15 Zentimeter unterhalb des Kiefers.[4] Die Bauchpartie wlbt sich verhltnismig stark nach unten. Der sogenannte ?Pinsel? ? das Haarbschel, welches den Penis umgibt ? ist bereits bei Jungtieren ab Ende August deutlich erkennbar.[5] Nach der Feistzeit im Sptsommer weisen Damhirsche durch die Speicherung von Vorratsfett hufig am Hals einen starken Fettansatz auf, der sich sogar zu ?Speckfalten? wlben kann.[6] Die Augen sind bernsteingelb bis braungelb. Die Schalen (Hufe) sind schwarz.

Die Haarfrbung ist jahreszeitlich und individuell sehr variabel. Bei normal gefrbten Individuen ist das Sommerhaarkleid hell-rostbraun mit auffallend weien Flecken. Diese Fleckenreihen beginnen fast am Hinterrand der Oberschenkel und ziehen sich ber die Seiten des Rumpfes und den Rcken bis zum Halsansatz. Auf der Rckenmitte verluft ein dunkler Aalstrich, der sich beim europischen Damhirsch bis zur Spitze des Schwanzes fortsetzt. Beim mesopotamischen Damhirsch endet er dagegen an der Schwanzwurzel. Der Aalstrich ist auf dem Rcken beiderseits von einer weien Tupfenlinie begrenzt.[7] Ein auffallender waagerechter, heller Strich luft auf der Mitte der Krperseite. Die Bauchunterseite sowie die Lufe sind hell und einfarbig, der Hals ist einfarbig hell rostbraun. Der sogenannte Spiegel ist von einem schwarzen Rand begrenzt, so dass mit dem dunklen Schwanz eine lebhafte Zeichnung der hinteren Partie entsteht. Im Winter ist der Damhirsch an Kopf, Hals und Ohren braungrau, auf dem Rcken und an den Seiten schwrzlich, an der Unterseite aschgrau. Die Fleckung ist dann nur noch andeutungsweise sichtbar.[8]

Jungtiere wechseln in Mitteleuropa ab Anfang Mai in das Sommerhaarkleid, bei adulten Tieren beginnt dieser Haarwechsel in der zweiten Maihlfte. Unabhngig von Alter und Geschlecht dauert dieser Haarwechsel etwa vierzig Tage.[9] Bei Tieren, die nach Ende Juni noch das Winterhaarkleid aufweisen, ist das ein Zeichen fr Erkrankung oder Nahrungsmangel. Der Wechsel vom Sommerhaarkleid ins Winterhaarkleid beginnt zwischen Anfang und Mitte September. Mnnliche Tiere bentigen etwas lnger fr den Haarwechsel, da in die Zeit des Haarwechsels auch die Brunft fllt. Gegen Ende Oktober bis Anfang November ist der Wechsel jedoch auch bei den Mnnchen abgeschlossen, Weibchen zeigen das voll ausgebildete Winterkleid in der Regel bereits in der zweiten Oktoberhlfte.[10]

Im Vergleich zu anderen wildlebenden Huftieren kommen beim Damhirsch Farbanomalien verhltnismig hufig vor. Dieses hufige Auftreten ist vermutlich auf die jahrhundertelange halbdomestizierte Haltung in Hirschparks zurckzufhren.[11][12] In freier Wildbahn weisen heute von zehn Damhirschen einer bis drei eine von der normalen Frbung abweichende Fellfarbe auf.[13] Einige Individuen haben ein Sommerhaarkleid, das in seiner Farbe an die von Rothirschen erinnert und bei denen die Fleckung fast oder ganz fehlt. Sie weisen jedoch noch den dunklen Aalstrich und die dunkle Umrandung des Spiegels auf. Andere haben ein hellbraunes Sommerkleid mit der fr Damhirsche typischen weien Fleckung, ihnen fehlt jedoch der Aalstrich, lediglich die Schwanzoberseite ist dunkel. Bei diesen Tieren sind typischerweise die Krperseiten, die Bauchunterseite sowie die Beine fast wei.[14]

Schwarze Farbmorphen sind die hufigste Variett des Damhirsch, das Merkmal wird mit groer Sicherheit rezessiv vererbt.[15] Bei diesen Tieren ist die Haardecke bis auf die Bauchunterseite und die Lufe rein schwarz, Beine und Bauchunterseite sind dagegen grauschwarz. Bei nicht allen Tieren mit dieser Frbung ist der Spiegel sichtbar. Weie Farbmorphen kommen gleichfalls vor. In der Regel haben albinotische Damhirsche eine normale Augenfarbe, Okulokutaner Albinismus Typ 2, der mit roten Augen einhergeht, ist bei Damhirschen sehr selten.[12] Die Hufe sind bei albinotischen Damhirschen mittelbraun. Weie Damhirsche sind als Klber isabellfarben mit einer Fleckfrbung, sie werden erst mit den weiteren Haarwechseln immer heller. Bis sie ein weies Haarkleid aufweisen, knnen ein bis mehrere Jahre vergehen.[12] Weie Damhirsche sind vor allem in Tierparks und in Zoos zu sehen, da sie in freier Wildbahn als nicht hegewrdig eingeordnet und gezielt abgeschossen werden. Allerdings gibt es bei Jgern noch immer den Aberglauben, dass dem Abschuss eines weien Hirsches der eigene Tod innerhalb eines Jahres folgt.[16] Daneben gibt es gescheckte Tiere, bei denen einzelne Krperpartien wei oder schwarz sind.

Nur mnnliche Tiere bilden ein Geweih aus. Die wichtigste biologische Funktion dieses Geweihes liegt im Ausfechten und Verteidigen der Rangordnung.[17] Das Geweih besteht aus zwei Stangen, die bei ausgewachsenen und normal entwickelten Mnnchen gewhnlich jeweils aus einer Augsprosse, darber einer Mittelsprosse und einer mehr oder weniger ausgeprgten Verbreiterung, der sogenannten Schaufel, bestehen. Sogenannte Eissprossen, die zwischen Augsprosse und Mittelsprosse liegen, kommen bei Damhirschen verhltnismig selten vor. Der vordere Rand der Schaufel ist in der Regel glatt, die brigen Seiten knnen ausgebuchtet oder eingeschlitzt sein (z. B. Krebsschere als unerwnschte Form).

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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