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Carabus monilis (Fabricius, 1792) -- Feingestreifter Laufkäfer} Carabus monilis -  2. Fund
Carabus monilis - 2. Fund


 

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Ordnung Podicipediformes (Fürbringer, 1888) -- Lappentaucher


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Fam. Podicipedidae (Bonaparte, 1831) -- Lappentaucher (63)
Lappentaucher

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Die Lappentaucher (Podicipediformes, Podicipedidae) sind eine Ordnung und Familie der Vgel. In lterer Literatur findet man sie auch unter der Bezeichnung Steife. 23 Arten sind bekannt, von denen zwei sicher und eine dritte hchstwahrscheinlich ausgestorben sind. Die in Europa bekannteste Art ist der Haubentaucher.

Die Lappentaucher sind eine Familie von an Wasser gebundenen, tauchenden Vgeln. Obwohl sie von Laien manchmal fr Enten gehalten werden, sind sie diesen berhaupt nicht hnlich. Abgesehen von der abweichenden ueren Gestalt liegen sie auch wesentlich tiefer im Wasser; dies ist durch die geringe Pneumatisierung des Skeletts bedingt, das heit, die Knochen der Lappentaucher sind nicht in dem Mae hohl und mit Luft gefllt wie bei vielen anderen Vgeln.

Die krftigen Beine sind weit hinten am Krper positioniert. Sie besorgen den Antrieb beim Schwimmen und Tauchen und dienen als Ruder. Die Zehen sind nicht wie bei vielen anderen Wasservgeln mit Schwimmhuten verbunden, sondern tragen breite Schwimmlappen. Wird der Fu im Wasser vorwrts gezogen, falten sich diese zusammen, so dass kaum Widerstand entsteht. Beim Zurckfhren ffnen sie sich und drcken den Krper gegen das Wasser nach vorne. Drei Zehen zeigen nach vorne, eine weitere ist nach hinten gerichtet (Anisodactylie).

Zum Tauchen machen die Vgel einen krftigen Satz nach vorn, wobei sie manchmal mit dem gesamten Krper aus dem Wasser auftauchen, ehe sie mit dem Kopf und dem Hals voran eintauchen. Durch diesen Sprung tauchen die Vgel in einem steileren Winkel ein und erreichen grere Tiefen. Whrend des Tauchens bleiben die Flgel angelegt, werden also nicht wie zum Beispiel bei Pinguinen zum Antrieb benutzt. In der Regel dauert ein Tauchvorgang 5 bis 40 Sekunden, wobei die kleineren Arten im Schnitt krzer unter Wasser bleiben als die greren. Typischerweise vermag ein Lappentaucher etwa eine Minute unter Wasser zu bleiben, fr den Ohrentaucher wurden maximal drei Minuten gemessen. Die Tauchtiefe liegt meist bei 1 bis 4 m; allerdings wurde schon ein Haubentaucher gefunden, der sich in 30 m Tiefe in einem Fischernetz verfangen hatte. Lappentaucher knnen in horizontaler Richtung weite Strecken unter Wasser zurcklegen.

Whrend die weit hinten ansetzenden Beine eine hervorragende Anpassung an das Leben im Wasser sind, sind sie fr die Fortbewegung an Land weitgehend unbrauchbar. In der Regel verlassen Lappentaucher das Wasser nur zum Rasten oder am Nest. Auch das Auffliegen fllt Lappentauchern relativ schwer: Um den relativ schweren Krper in die Luft zu erheben, luft ein Lappentaucher eine lange Strecke mit schlagenden Flgeln auf der Wasseroberflche, ehe er abhebt. Gefahrensituationen entziehen sich Lappentaucher daher eher durch Tauchen als durch Auffliegen. Einmal in der Luft knnen Lappentaucher jedoch weite Distanzen fliegend berwinden und manche Arten sind Zugvgel. Drei Arten sind flugunfhig: der Titicacataucher, der Atitlntaucher und der Punataucher. Diese drei Arten sind miteinander nicht nahe verwandt und haben jeweils flugfhige Schwesterarten.

Das weiche, dichte Gefieder ist wasserabweisend. Jeder Lappentaucher hat mehr als 20.000 Federn. Im Verlauf des Jahres kommt es bei den meisten Arten zu aufflligen Vernderungen des Gefieders. Das Brutkleid ist oft durch leuchtende Farben an Hals und Kopf gekennzeichnet, hinzu kommen auffllige Hauben, Schpfe oder Ohrbschel. Im Schlichtkleid dominieren hingegen graue und braune Farben. Ein aufflliger Geschlechtsdimorphismus besteht nicht; Mnnchen haben manchmal etwas leuchtendere Farben und sind im Schnitt ein wenig grer als Weibchen, zur feldornithologischen Unterscheidung der Geschlechter reichen diese Unterschiede allerdings meist nicht.

Krperlnge und Gewicht der Lappentaucher schwanken zwischen 24 Zentimeter und 80 Zentimeter bzw. zwischen 130 Gramm und 1700 Gramm. Es gibt zwei Grundtypen: Langhalsige Taucher mit langen, spitzen Schnbeln sind vor allem Fischfresser, whrend die insektenfressenden Arten deutlich krzere Hlse und Schnbel haben. Der (ausgestorbene) Atitlantaucher nahm eine Sonderstellung ein, sein Schnabel war fr Verzehr von Krebstieren spezialisiert.

Die Lautuerungen der Lappentaucher variieren nach Art erheblich. Manche Arten haben bis zu zwlf verschiedene Rufe, andere sind weitgehend stumm. Die verschiedenen Pfeif-, Triller- und Kreischtne werden vor allem bei der Balz, bei Gefahr und bei Aggressionsgebrden eingesetzt.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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