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Carduelis carduelis (Linnæus, 1758) -- Stieglitz, Distelfink} Carduelis carduelis -  8. Fund
Carduelis carduelis - 8. Fund


 

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Fam. Laridae (Vigors, 1825) -- Möwen


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Die Mwen (Laridae) bilden eine Vogelfamilie innerhalb der Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes beziehungsweise Wat- und Mwenvgel). Neben den eigentlichen Mwen werden von einigen Autoren auch die Raubmwen (Stercorariidae), die Seeschwalben (Sternidae) und Scherenschnbel (Rhynchopidae) sowie manchmal auch die Alkenvgel (Alcidae) in diese Familie eingegliedert.

Mwen sind mittelgroe bis groe Vgel. Sie besitzen relativ lange und schmale, spitze Flgel und krftige, schlanke Schnbel mit leicht nach unten gekrmmtem Oberschnabel. Die drei nach vorn gerichteten Zehen sind durch Schwimmhute verbunden, eine vierte, sehr kurze, Zehe zeigt nach hinten oder fehlt bei einigen Arten.

Mwen sind meist wei-grau gefiedert, oft mit schwarzer Frbung am Kopf, am Rcken und auf den Flgeln. Die Geschlechter unterscheiden sich farblich nicht, Mnnchen sind aber etwas grer. Bei vielen Arten sind die Jungvgel brunlich gefrbt. Die greren Mwenarten brauchen bis zu vier Jahre zur vollen Ausfrbung, bei den kleineren sind zwei Jahre dafr normal. Viele Arten haben unterschiedliche Brut- und Ruhekleider. Arten mit im Brutkleid dunkler Kopffrbung verlieren diese im Ruhekleid und haben dann nur einige dunkle Flecken an den Kopfseiten und im Nacken.

Mwen sind ziemlich lautstarke Vgel, was hufig noch durch ihr geselliges Auftreten verstrkt wird. Ihre Schreie werden oft gereiht ausgestoen.

Mwen sind fast weltweit verbreitet, am artenreichsten in den gemigten und kalten Klimazonen beider Erdhalbkugeln. In vielen tropischen Regionen fehlen Brutvorkommen, so im Amazonasbecken in Sdamerika, im Kongobecken in Zentralafrika, in Indien, Sdostasien und Neuguinea. Einige nrdlich brtende Arten kommen allerdings zum berwintern hierher an die Ksten.

Die meisten Mwenarten leben an den Ksten. Einige Arten, wie die Lachmwe, brten auch im Binnenland, vor allem an greren Gewssern. Nur wenige, wie die Dreizehenmwe, leben den Groteil des Jahres auf hoher See. Manche Arten, beispielsweise die Silbermwe, sind zum Kulturfolger geworden und bevlkern besonders im Winter Mllhalden, Klrteiche und fischverwertende Betriebe.

Mwen sind ausgezeichnete Segelflieger, insbesondere auch bei starkem Wind. Sie suchen vor allem den Strand nach Nahrung ab und jagen manchmal anderen Vgeln die Beute ab. Wenn sie nach Nahrung tauchen, dann sind nur der Kopf und ein Teil des Krpers unter Wasser.

Die meisten Mwenarten sind Allesfresser, die je nach Gelegenheit lebende Nahrung oder Abflle und Aas zu sich nehmen. Es berwiegt aber tierische Nahrung wie Fische, Krebstiere, Weichtiere oder Stachelhuter, gelegentlich auch kleine Nagetiere. Die groen Arten, wie beispielsweise die Mantelmwe (Larus marinus), rauben auch Nester aus und erbeuten sogar Vgel bis zur Gre von Enten, wobei ihnen hauptschlich kranke Tiere zum Opfer fallen. Dagegen halten sich die kleineren Arten, etwa die Lachmwe, vorzugsweise an Insekten und Wrmer.

Mwen decken ihren Flssigkeitsbedarf zum Teil, indem sie Meerwasser trinken. Sie sammeln das berflssige Salz mittels paarig im Bereich der oberen vorderen Schdelfront angelegten Salzdrsen[1] und scheiden es ber die Nasenlcher wieder aus. Arten, die an extrem salzhaltigen Gewssern vorkommen wie die Kaliforniermwe, suchen in der Nhe gelegene Swasserquellen zum Trinken auf und bevorzugen Nahrung mit einem hohen Wassergehalt. Bei manchen Arten wie der Prriemwe, die an Binnenseen brtet, sind die Salzdrsen zurckgebildet und erlangen erst vor der Zugzeit ihre Funktionstchtigkeit, wenn sich die Vgel in maritime Lebensrume begeben.[2]

Die Mwen sind Bodenbrter. Einige Arten sind auf das Nisten in Felsnischen spezialisiert. Mwen brten meist in Kolonien. Sie legen in der Regel 2-4 Eier in Nester, die sie aggressiv verteidigen, auch gegen Menschen. Die Eier werden abwechselnd von beiden Eltern 3-5 Wochen lang bebrtet. Die Kken knnen von Anfang an laufen und schwimmen, bleiben aber als Nesthocker meist im Nest sitzen und werden von beiden Eltern gefttert. Bis zum Flggewerden vergehen 3-9 Wochen, wobei das bei kleinen Arten, wie der Zwergmwe (L. minutus), deutlich krzer dauert als bei groen, wie der Mantelmwe.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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