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Miris striatus (Linnæus, 1758) -- Prachtwanze, Gestreifte Weichwanze} Miris striatus -  1. Fund (Imago)
Miris striatus - 1. Fund (Imago)


 

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Haematopus ostralegus (Linnæus, 1758) -- Austernfischer



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Haematopus ostralegus - 1. Fund

Haematopus ostralegus (Linnæus, 1758) -- Austernfischer


 
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Haematopus ostralegus - 2. Fund

Haematopus ostralegus (Linnæus, 1758) -- Austernfischer


 
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Haematopus ostralegus - 3. Fund

Haematopus ostralegus (Linnæus, 1758) -- Austernfischer


 
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Haematopus ostralegus - 4. Fund

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Haematopus ostralegus - 5. Fund

Haematopus ostralegus (Linnæus, 1758) -- Austernfischer


 
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Haematopus ostralegus - 6. Fund

Haematopus ostralegus (Linnæus, 1758) -- Austernfischer


 
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Haematopus ostralegus - 7. Fund

Haematopus ostralegus (Linnæus, 1758) -- Austernfischer


 
     





 

Der Austernfischer (Haematopus ostralegus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Wat-, Mwen- und Alkenvgel (Charadriiformes) und der Gattung der Austernfischer. Er gilt als einer der charakteristischsten Vgel der Nordseekste.

Seine grte Verbreitung in Europa hat er im Wattenmeer und dem kstennahen Binnenland der Nordsee, wo er auch die scherzhafte Bezeichnung Halligstorch trgt.

Aufgrund seines schwarz-weien Gefieders wird der Austernfischer in vielen Sprachen namentlich mit der Elster in Verbindung gebracht, so auf Finnisch als Meriharakka (See-Elster), auf Dnisch als Strandskade (Strand-Elster), auf Niederlndisch als Scholekster (Schollen-Elster) oder auf Russisch als ?????-?????? (Kulik-soroka, Schnepfen-Elster).

Ausgewachsene Austernfischer erreichen eine Krperlnge von 40 bis 45 Zentimetern und sind damit in etwa so gro wie Krhen. Im Brutkleid sind sowohl der Kopf als auch die Brust, die Krperoberseite und das Endband des Schwanzes schwarz gefiedert. Im Ruhekleid ist das Schwarz etwas dumpfer und an den Halsseiten ist ein weies Kehlband erkennbar. Zum unverwechselbaren Erscheinungsbild des Austernfischers tragen vor allem der lange, orangerote, seitlich etwas abgeflachte Schnabel und das schwarzweie Krpergefieder bei. Rot sind auerdem die Beine und Fe sowie die Augen.

Geschlechtsdimorphismus ist nur gering ausgeprgt; im Mittel ist der Schnabel des Weibchens etwas lnger als der des Mnnchens. Die Schnabellnge ist insgesamt das beste Merkmal zur Geschlechtsdifferenzierung. Das Krpergefieder der Jungvgel erinnert an das Ruhekleid. Die Federsume an der Krperoberseite sind bei ihnen jedoch blass verwaschen. Ihre Beine sind auerdem von mattgrauer Farbe und sie zeigen gelegentlich an Kehle und Halsseiten weiliche Flecken.

Im Flug sind beim Austernfischer neben dem weien Hinterrcken die breiten weien Flgelschilder und der breite schwarze Endsaum am Schwanz kennzeichnend.

Austernfischer sind sehr ruffreudige Vgel. Das laute und schrille quiwiehp ist der fr sie typische Kontaktruf. Am Brutplatz lassen sie auerdem ein gellendes qui qui qui qui erklingen. Dies steigert sich gelegentlich zu einem lrmenden, schrillen Trillern, das auf- und abschwillt. Es wird auch als Pfeif- oder Trillerzeremonie bezeichnet und tritt besonders hufig auf, wenn sich Nachbarn oder revierlose Austernfischer zu sehr den Grenzen des Brutreviers nhern. Dabei gehen einer oder beide Brutvgel dem eindringenden Vogel mit gesenkten und leicht geffneten Schnbeln entgegen, wobei sie in hohen Tnen trillern und pfeifen und sehr erregt wirken.

Austernfischer haben ein groes und disjunktes Brutareal, innerhalb dessen drei Unterarten unterschieden werden. Die Nominatform Haematopus ostralegus ostralegus brtet an fast allen europischen Ksten von Island und der Eismeerkste bis an die Ksten des Mittelmeeres, mit einem Schwerpunkt der Verbreitung an den Ksten des Nordatlantiks und der Nordsee. Im Binnenland brtet diese Unterart auerdem in Teilen Schottlands und Irlands sowie in Schweden, den Niederlanden, in Russland und der Trkei. Whrend die Ostseepopulation klein ist, liegt in Mitteleuropa der Schwerpunkt der Verbreitung an der Nordseekste und im kstennahen Binnenland. Von dort aus dringen die Vgel vor allem entlang der greren Stromtler von Rhein, Ems, Weser und Elbe tief ins Binnenland vor und brten dort auch. Sobald sie flgge sind, suchen Jungvgel die Kste auf.

Die Unterart Haematopus ostralegus longipes brtet in Kleinasien, Westsibirien und im sdlichen Zentralrussland. Die Unterart Haematopus ostralegus osculans ist dagegen ein Brutvogel in Kamtschatka, China und an der Westkste der Koreanischen Halbinsel. Sie waren dort unter anderem vor dessen Eindeichung Brutvgel im Wattenmeer Saemangeum, das an der sdkoreanischen Westkste im Mndungsbereich der Flsse Dongjin und Mangyung liegt und mit 400 Quadratkilometern zu den grten Wattgebieten der Erde gehrte.

Austernfischer sind berwiegend Zugvgel. Einige der westeuropischen Vgel bleiben jedoch in ihren Brutarealen oder zeigen nur geringfgig ausgeprgte Zugbewegungen. So sind die groen Scharen, die whrend des Winters im Sdwesten Englands zu beobachten sind, Brutvgel im nrdlichen England oder in Schottland. Die Brutvgel Sdenglands berwintern ebenso wie die des Wattenmeers in den Kstenregionen, die zwischen ihrem Brutareal und der Iberischen Halbinsel liegen. Zu einem sehr geringen Teil ziehen sie jedoch auch bis nach Marokko. Die Populationen, die sich im Winterhalbjahr an der Kste Tunesiens und Libyens aufhalten, haben ihr Brutareal im nordwestlichen Mittelmeer und in der Adria.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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