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Orthosia (Monima) cruda (Denis & Schiffermüller, 1775) -- Kleine Kätzcheneule} Orthosia cruda -  1. Fund
Orthosia cruda - 1. Fund


 

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Fam. Falconidae (Vigors, 1824) -- Falkenartige


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Die Falkenartigen (Falconidae) sind eine fast weltweit vorkommende Familie und Ordnung (Falconiformes) mittelgroer Vgel. Die Familie umfasst 10?12 Gattungen und 67 Arten.[1] Bekannte Arten, die in Deutschland und Mitteleuropa heimisch sind, sind der Turmfalke (Falco tinnunculus), der Baumfalke (Falco subbuteo) und der Wanderfalke (Falco peregrinus).

Falkenartige leben auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis und fehlen lediglich im vergletscherten Inneren Grnlands, weiteren arktischen Inseln wie Spitzbergen, Franz-Joseph-Land, der Nordinsel von Nowaja Semlja, den Sedow-Inseln, im zentralen Regenwald des Kongobeckens und auf einigen ozeanischen Inseln. Generell leben die greren Arten in eher kalten oder gemigten Klimaten, whrend kleinere Arten eher tropisch sind. Die grte Artenvielfalt gibt es in Mittel- und Sdamerika, wo vor allem Lach- und Waldfalken (Herpetotherinae) sowie Geierfalken (Polyborinae) vorkommen, und in Afrika, wo es allein 17 dort brtende Arten der Gattung Falco gibt.[2]

Falkenartige haben kleine, leichtgewichtige Krper und mit Ausnahme der Karakaras einen kurzen Hals. Die fr den Flug wichtige Brustmuskulatur macht zwischen 12 und 20 % (beim Wanderfalken) des Krpergewichts aus. Die Flugsilhouette der Tiere weist lange, sichelfrmige Flgel auf, meist ohne die ?Fingerung?, die fr Greifvgel typisch ist. Das Gefieder der Falkenartige ist braun, nussfarben, grau, schwarz oder wei, meist gebndert oder fleckig und mit wenigen Ausnahmen, z. B. beim Gelbkehlkarakara (Daptrius ater), nicht glnzend. Bei einigen Waldfalken treten melanistische oder rein rotbrunliche Morphen auf. Tropische Arten haben oft ein aufflligeres Gefieder als die aus gemigten Regionen. Falkenartige wechseln ihr Gefieder fr gewhnlich in einer jhrlichen Vollmauser, bei der das Klein- und Grogefieder vollstndig ersetzt wird. Sie findet normalerweise whrend der Brutzeit statt. Die Federn werden nacheinander nach einer bestimmten, fr die Familie charakteristischen Reihenfolge ersetzt. Sie beginnt an beiden Flgeln mit der vierten Handschwinge, von innen gesehen, und setzt sich von da an zu beiden Seiten nacheinander fort. Auch der Gefiederwechsel am Schwanz beginnt am inneren Federpaar. Die Augenfarbe der meisten Falkenartigen ist braun, nackte Kopfpartien, Augenringe und die Beine sind oft gelb, manchmal auch grau. Die Nasenlcher sind von einer fleischigen Zone umgeben und rund, oval, bei den Karakaras auch schlitzfrmig. Der Schnabel ist klein, der Oberschnabel nach Greifvogelart nach unten gebogen. Im Unterschied zu den Habichtartigen, die ihre Beute mit den Fngen tten, benutzen Falken dazu den Schnabel. Kleine Schnbel und starke Kiefermuskeln ermglichen deshalb einen kraftvollen Biss. Der Gelbkehlkarakara (Daptrius ater) und die Bergkarakaras (Phalcoboenus), die sich eher omnivor ernhren, haben wenig gekrmmte, fast hhnerartige Schnbel.[3]

Die kleinsten Falken, das Finkenflkchen (Microhierax fringillarius) und das Weischeitelflkchen (Microhierax latifrons), wiegen nur 35 Gramm und erreichen Flgellngen von 89 bis 105 mm. Der grte, der im hohen Norden lebende Gerfalke (Falco rusticolus), erreicht ein Gewicht von 1,15 bis 1,7 kg und Flgelspannweiten zwischen einem und 1,31 Metern.[4]

Falkenartige wurden als carnivore Vgel mit typischer Krper- und Schnabelform traditionell der Ordnung der Greifvgel zugeordnet. Die Typusgattung dieser traditionellen Ordnung ist Falco (Falken), und ihr wissenschaftlicher Name lautet Falconiformes. Sie enthielt, neben den Falkenartigen (Falconidae), die Habichtartigen (Accipitridae), den Fischadler (einzige Gattung der Familie Pandionidae), den Sekretr (einzige Gattung der Familie Sagittariidae) und die Neuweltgeier (Cathartidae).

Neuere phylogenetische Studien, basierend auf DNA, kamen allerdings zu dem Ergebnis, dass die Falkenartigen nher mit den Papageien (Psittaciformes) und Sperlingsvgeln (Passeriformes) verwandt sind als mit den brigen Familien der traditionellen Greifvgel.[5][6] Die typischen Greifvogelmerkmale der Falkenartigen wren demnach konvergent entstanden. Die traditionell den Falconiformes hinzugerechneten Familien ruberischer Vgel sind daher aus diesem Taxon ausgegliedert worden und bilden nunmehr eine eigene Gruppe. Die Gruppe der Falkenartigen, mit der Typusgattung Falco, behlt die wissenschaftliche Bezeichnung Falconiformes und enthlt nur noch die Familie Falconidae. Die brigen ?Greifvgel? bekommen nach der Gattung der Habichte und Sperber (Accipiter) den neuen wissenschaftlichen Namen Accipitriformes.[7][8][9]

Die wahrscheinlichen verwandtschaftlichen Beziehungen stellt folgendes Kladogramm dar:

 Greifvgel (Accipitriformes)

 Eulen (Strigiformes)

 Mausvgel (Coliiformes)

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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