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Dasysyrphus venustus (Meigen, 1822) -- Anmutige Blattlaus-Schwebfliege} Dasysyrphus venustus -  2. Fund (Fundortfoto)
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Streptopelia decaocto (Frivaldszky, 1838) -- Türkentaube



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Streptopelia decaocto - 1. Fund

Streptopelia decaocto (Frivaldszky, 1838) -- Türkentaube


 
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Streptopelia decaocto - 2. Fund

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Streptopelia decaocto - 3. Fund

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Streptopelia decaocto - 4. Fund

Streptopelia decaocto (Frivaldszky, 1838) -- Türkentaube


 
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Streptopelia decaocto - 5. Fund

Streptopelia decaocto (Frivaldszky, 1838) -- Türkentaube


 





 

Die Trkentaube (Streptopelia decaocto) ist eine Vogelart aus der Familie der Tauben (Columbidae). Sie hat ihren Namen deshalb, weil die Art erst seit den 1930er Jahren aus dem Sdosten nach Mittel- und inzwischen auch nach Nord- und Westeuropa eingewandert ist.

Die Trkentaube ist 31 bis 33 cm lang und damit etwa so gro wie die Stadttaube. Sie ist jedoch leichter und langschwnziger und wirkt dadurch schlanker und zierlicher. Ihre Flgelspannweite betrgt 47 bis 55 cm und sie wird 150 bis 200 Gramm schwer. Das Gefieder ist einheitlich hell-beigebraun. Nur die Flgelspitzen sind etwas dunkler, der Kopf und die Unterseite etwas heller. Das rtliche Auge hat einen schmalen weien Augenring. Aufflligstes Merkmal ist ein tiefschwarzer Nackenstreifen, der zustzlich durch einen schmalen weien Streifen umrahmt ist. Die Geschlechter sehen gleich aus.

Trkentauben sind Kulturfolger. Sie stammen ursprnglich aus Asien, aber da sie auch in nrdlicheren Bereichen Europas durch Landwirtschafts- und Hausabflle ein immer besseres Nahrungsangebot vorfanden, dehnten sie sich im Laufe des 20. Jahrhunderts ber ganz Europa aus. Inzwischen dringen sie weiter nach Nordosten vor. Ihr Vordringen in der Mitte des 20. Jahrhunderts konnte detailliert beobachtet und aufgezeichnet werden. Sie haben sich nun als Standvgel etabliert und leben in Parks und Grten, immer in der Nhe von Siedlungen, gerne in ruhigen Wohngebieten, in denen es ein paar Nadelbume gibt. Letztere brauchen sie, da sie bevorzugt in Nadelbumen brten. Sie sind nicht sehr scheu.

Das ursprngliche Verbreitungsgebiet der Trkentaube reichte von der europischen Trkei bis nach Japan (sie ist das Wappentier der japanischen Prfektur Saitama).

In den 1930er Jahren begann die spektakulre Ausbreitung der Trkentauben nach Europa. Sie erreichten im Jahr 1943 Wien, 1949 die Niederlande, 1950 Belgien, Schweden und das Elsass. 1956 wurde das erste Paar Trkentauben in der britischen Grafschaft Norfolk beobachtet. Bereits 1960 gab es Bruten in Schottland, Wales und Irland und 1966 Bruten in jedem britischen Landkreis.[1] Sie breiten sich weiter nach Westen und Osten aus, in einigen Bereichen auch noch nach Norden; die Vorstogeschwindigkeit hat sich aber deutlich verlangsamt, viele der suboptimalen Bruthabitate wurden wieder gerumt. Da die Taube in einigen Staaten jagdbares Wild ist, spielt auch der Abschuss als bestandslimitierender Faktor eine Rolle. Im Jahr 1970 wurden sie auf den Bahamas zufllig eingefhrt und besiedelten von dort aus 1982 Florida. Bis zum Jahr 1999 sind sie in 22 Staaten der USA nachgewiesen worden und sie breiten sich weiter aus.

Der frhere Erklrungsansatz einer populationsabhngigen Dismigration der Taube wird heute zunehmend zugunsten einer genetischen Erklrung fallen gelassen. Auswertungen historischer Quellen ergaben fr den Beginn der Expansion in den Quellgebieten der Art in Kleinasien eine ziemlich geringe Population, zum Teil wird sogar von einem Populationszusammenbruch gesprochen. Innerhalb dieser Population scheint die Veranlagung zu weiter Dismigration vor allem in Nordwestrichtung berproportional hoch gewesen zu sein. Diese Eigenschaften etablierten sich in zunehmendem Mae, da sich immer hufiger Tiere mit diesen genetischen Dispositionen paarten. Diese Gendrift-Hypothese wird vor allem durch folgende Fakten untersttzt:

Trkentauben ernhren sich von Samen, Getreide und Frchten.

Ihr Nest ist wie das der meisten Tauben nur drftig, besteht nur aus wenigen Halmen und Zweigen und wird meist hoch oben in Bumen gebaut. Es werden 1?2 Eier ausgebrtet. Nach 13 oder 14 Tagen schlpfen die Jungen. Trkentauben brten oft mehrmals hintereinander, da sie oft hohe Verlustraten durch Prdatoren (Beutegreifer) (Katzen, Elstern, Eichelhher oder Eichhrnchen) haben. Jungvgeln fehlt der schwarze Nackenring.

Die Art wird in vielen Lndern bejagt. In Deutschland zhlt die Trkentaube neben der Ringeltaube zu den beiden jagdbaren Taubenarten und darf vom 1. November bis zum 20. Februar geschossen werden. In Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und dem Saarland ist die Trkentaube ganzjhrig geschont (Stand 2017). In Hessen ist von 2016 bis zum 31. Dezember 2019 die Bejagung ausgesetzt. In Nordrhein-Westfalen wurde sie mit dem kologischen Jagdgesetz 2015 von der Liste der jagdbaren Arten komplett gestrichen. Der Bestand in diesem Bundesland mit circa 18.500 bis 36.000 Brutrevieren macht etwa 17 Prozent des deutschen Gesamtbestands aus und ist nach Bayern das zweitgrte Vorkommen der Art. Zwischen 2013 und 2015 wurden in NRW noch jhrlich um die 3.500 Trkentauben abgeschossen.[2] Die Jagdstrecke in Bayern lag von 2013 bis 2016 jhrlich bei etwa 2.000 Vgeln.[3]

Der Bestand fr die Schweiz wird auf 15.000 bis 20.000 Brutpaare geschtzt. Die Schweizer Jagdstrecke fr diese Art war in den letzten 15 Jahren extrem unregelmig und schwankte zwischen 80 und 760 Tieren. 2014 und 2015 lag sie bei 280 Trkentauben. Der Kanton Zrich hatte daran einen Anteil von 65 Prozent. Der Bestand wird hier auf 1.500 Brutpaare geschtzt.[4]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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