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Nymphalis antiopa (Linnæus, 1758) -- Trauermantel} Nymphalis antiopa -  2. Fund
Nymphalis antiopa - 2. Fund


 

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Fam. Charadriidae (Vigors, 1825) -- Regenpfeifer


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Seeregenpfeifer
Charadrius hiaticula (Linnæus, 1758) -- Sandregenpfeifer (10)
Sandregenpfeifer
Vanellus vanellus (Linnæus, 1758) -- Kiebitz (11)
Kiebitz_(Art)

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Die Regenpfeifer (Charadriidae) sind eine Familie der Vgel aus der Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes). Die Mitglieder der weltweit verbreiteten Familie sind kleine bis mittelgroe Watvgel, deren Beine meist relativ kurz oder hchstens mittellang sind. Charakteristisch fr diese Familie sind ein kurzer Schnabel und bei vielen Arten ein kompakter, rundlich wirkender Krper. Die meisten Arten leben in offenen Landschaften in der Nhe von Gewssern und ernhren sich von Wirbellosen. Von den 63 Arten fhrt die IUCN sieben als ?gefhrdet?, ?stark gefhrdet? oder ?vom Aussterben bedroht?.[1]

Obwohl die Regenpfeifer eine artenreiche Familie sind, ist ihr Krperbau recht einheitlich. Die grten Arten sind nur etwa doppelt so gro wie die kleinsten Arten: Der kleinste Regenpfeifer ist der Azararegenpfeifer mit einer Kopf-Rumpf-Lnge von 15 Zentimetern und einem Gewicht von 30 Gramm, der schwerste Vertreter der Familie ist der Maskenkiebitz, der eine Kopf-Rumpf-Lnge von 35 Zentimetern und ein Gewicht von 370 Gramm erreicht.

Charakteristisch fr alle Regenpfeifer sind die relativ groen Augen, deren Iris bei vielen Arten leuchtend gefrbt ist. Eine hohe Zahl von Sehstbchen auf der Netzhaut ermglicht Regenpfeifern das Sehen auch unter schwachen Lichtbedingungen. Der Kopf erscheint rundlich und sitzt auf einem recht kurzen Hals. Die Vgel tragen den Hals oft eingezogen, weshalb der Krper vieler Arten insgesamt kugelig erscheint. Die dnnen Beine sind bis auf wenige Ausnahmen im Verhltnis zum Krper kurz oder maximal mittellang, die Hinterzehe ist sehr kurz und bei vielen Arten nur noch rudimentr vorhanden. Die Zehen sind wie bei allen Taxa der Unterordnung Charadrii nicht durch Schwimmhute verbunden.

Der Schnabel ist gerade, in der Regel relativ kurz und hat eine stumpfe Spitze. Er ist niemals lnger als die Distanz zwischen der Schnabelbasis und dem Hinterrand des Auges. Eine Besonderheit stellt der Schnabel des neuseelndischen Schiefschnabels dar, dessen Spitze nach rechts gebogen ist. Bei den meisten Arten ist der Schnabel an der Spitze etwas dicker als in der Mitte und trgt zahlreiche druckempfindliche Rezeptoren, die sogenannten Herbst'schen Korpuskel. Diese dienen dem Aufspren und Untersuchen von mglichen Beutetieren im Substrat.

Zwischen den Augen sitzen Salzdrsen, die durch Nahrung aufgenommenes Salz aus dem Blutplasma direkt in die Nasenhhle absondern.

Die Arten der Gattung Vanellus unterscheiden sich durch einige morphologische Besonderheiten von den anderen Regenpfeifern: Sie tragen Federhauben, haben Hautlappen im Gesicht oder tragen hornige Dornen am Handwurzelknochen. Auch eine Kombination dieser Merkmale kommt vor. Meist sind die Merkmale bei Mnnchen strker ausgebildet als bei den Weibchen. Charakteristisch fr viele dieser Arten sind ihre breiten, abgerundeten Flgel. Die meisten anderen Regenpfeifer haben lange, eher schmale Flgel, die ihnen einen schnellen Flug ermglichen.

Das Federkleid der Regenpfeifer ist meist in einer Kombination aus Grau- und Brauntnen sowie Schwarz und Wei gefrbt. Viele Arten haben an der Brust und auf dem Kopf eine gebnderte Zeichnung. Vor allem kleinere Arten zeigen hufig ein Tarnmuster aus Flecken und Streifen, grere Arten sind oftmals deutlich aufflliger gefrbt, vor allem die Hautlappen im Gesicht einiger Vertreter der Gattung Vanellus sind auffllig gefrbt. Bei vielen Arten sind die Mnnchen etwas intensiver gefrbt als die Weibchen. In dieser Hinsicht bildet nur der Mornellregenpfeifer eine Ausnahme: Bei dieser Art ist das Weibchen whrend der Brutzeit deutlich intensiver gefrbt als das Mnnchen. Arten, die in klteren Gebieten leben und berwintern haben als Anpassung an die kalten Temperaturen in ihrem Lebensraum deutlich mehr Daunen und Deckfedern.

Viele Regenpfeifer sind whrend der Brutzeit intensiver gefrbt als whrend des restlichen Jahres, der Unterschied zwischen Schlichtkleid und Prachtkleid ist in der Regel jedoch relativ gering. Bereits kurz vor der Brutzeit erneuern Regenpfeifer das Deckgefieder an Brust und Stirn, sodass dieses Gefieder whrend der Balz am intensivsten gefrbt ist. Diese Federn verblassen innerhalb weniger Wochen, sodass die Vgel whrend des Brutgeschfts bereits wieder deutlich besser getarnt sind. Das restliche Kopfgefieder wird gemausert, wenn das Gelege bebrtet wird. Die Hauptmauser, bei der smtliche anderen Federn ausgetauscht werden, findet nach der Brutzeit statt. Die Flugfhigkeit bleibt dabei erhalten, da nie alle Federn zugleich erneuert werden. Die gesamte Mauser nimmt einen Zeitraum von drei bis fnf Monaten in Anspruch.

Die verschiedenen Gattungen der Regenpfeifer unterscheiden sich mitunter sehr deutlich hinsichtlich ihrer Lautuerungen. Die meisten kleineren Arten, etwa die der Gattung Charadrius, rufen eher leise und fast ausschlielich im Brutgebiet, bei Gefahr uern sie ebenfalls leise, hohe Rufe. Grere Regenpfeifer wie Kiebitze hingegen rufen meist hufiger, lauter und durchdringender als ihre kleineren Verwandten. Bekannt ist, dass die meisten Arten eine Vielzahl verschiedene Rufe unterschiedlicher Lautstrke, Modulation und Lnge beherrschen. Auer den verschiedenen, sehr exakt ber die Art der potenziellen Gefahr Auskunft gebenden Warnrufen sind die Lautuerungen von Regenpfeifern jedoch nur wenig erforscht. Einige Arten nutzen spektakulre Singflge zur Balz, whrend denen sie teils lange, melodise Strophen pfeifen, verschiedene kurze Laute werden zur Kommunikation mit Artgenossen und Jungvgeln eingesetzt.

Regenpfeifer sind auf allen Kontinenten und in allen Klimazonen der Erde anzutreffen. Sie besiedeln blicherweise offene Habitate in der Nhe von Wasserflchen, besonders hufig Marschland, Grasland und Tundra in Kstennhe, aber auch im Inland bis in Gebirge. Wenige Arten leben in extrem trockenen Gebieten. Ziehende Arten wechseln im Zuge ihrer Wanderung teilweise mehrmals jhrlich das Habitat. Die grte Artenzahl erreichen die Regenpfeifer in den niederen Breiten der sdlichen Hemisphre.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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