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Nonagria typhae (Thunberg, 1784) -- Rohrkolbeneule} Nonagria typhae -  1. Fund
Nonagria typhae - 1. Fund


 

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Unterordnung Caelifera (Ander, 1936) -- Kurzfühlerschrecken


Unterkategorien
Fam. Acrididae (MacLeay, 1819) -- Feldheuschrecken (128)
Feldheuschrecken
Fam. Romaleidae (Brunner von Wattenwyl, 1893) (4)
Fam. Tetrigidae (Serville, 1838) -- Dornschrecken (18)
Dornschrecken

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Die Kurzfhlerschrecken (Caelifera) sind eine der beiden Unterordnungen der Heuschrecken. Es sind bis jetzt ca. 10.000 Arten beschrieben. In Mitteleuropa kommen ungefhr 100 Arten vor.

Die Krperlnge der Tiere betrgt zwischen 7 und 75 mm, die Art Tropidacris cristata kann bis zu 120 mm lang werden und eine Flgelspannweite von maximal 230 mm erreichen. Fast alle Kurzfhlerschrecken sind Pflanzenfresser und ernhren sich primr von Grsern und Krutern. Die kleinen Dornschrecken (Tetrigoidea) haben sich weitgehend auf Algen, Moose und Mikroorganismen spezialisiert.

Wie die Vertreter der Langfhlerschrecken besitzen die Kurzfhlerschrecken eine sehr auffllige Umgestaltung der Hinterbeine zu Sprungbeinen. Weitere Merkmale der Kurzfhlerschrecken sind die namensgebenden kurzen Antennen, die im Gegensatz zu denen der Langfhlerschrecken aus maximal 30 Gliedern bestehen und manchmal keulenartig verdickt sind. Die Tiere besitzen Facettenaugen und kauend-beiende Mundwerkzeuge. Besonders das erste Brustsegment ist krftig entwickelt. Die Vorderflgel der Tiere sind schmal und verhrtet und bedecken die greren Hinterflgel in der Ruhestellung. Die Hinterflgel knnen bei einigen Arten wie den dlandschrecken auffllig blau oder rot gefrbt sein. Zur Eiablage, wobei die Eier hufig in den Boden eingegraben werden, ist der Hinterleib der Weibchen teleskopartig ausstreckbar und mit zwei Paar krftigen Genitaldornen (Ovipositor-Valven) bestckt. Die Gehrorgane der Kurzfhlerschrecken finden sich an den Seiten des ersten Hinterleibssegmentes.

Der Groteil der weltweiten Arten von Kurzfhlerschrecken ist geruschlos und zeigt bei der Balz optische Signale, wie etwa bunte Hinterbeine, Antennen oder die Flgel. Einige Arten sind in der Lage, Gerusche zu produzieren, insbesondere die in Mitteleuropa weit verbreiteten Gomphocerinae (Grashpfer) und Oedipodinae (dlandschrecken). Anhand dieser Gesnge lassen sich die Arten gut unterscheiden. Einige Artengruppen (wie zum Beispiel die in Sdafrika heimischen Pneumoridae) erzeugen sehr laute Gesnge. Bei einigen Gruppen werden bei der Geruscherzeugung die Hinterbeine an Adern der Vorderflgel gerieben. Dazu sind hufig entweder die Beine (Gomphocerinae) oder eine Flgelader (Oedipodinae) mit Zhnchen und die Gegenseite mit einer scharfen Kante bestckt. Neben diesen Stridulationsgeruschen kommen auch andere Gerusche vor, etwa Flugschnarren, Trommeln mit den Hinter- oder Mittelbeinen oder durch die Mandibeln erzeugte Gerusche, wie sie beispielsweise die Italienische Schnschrecke (Calliptamus italicus) von sich gibt. Der Gesang der Mnnchen dient vor allem der Partnerfindung. Bei einigen Arten ist auch das Weibchen in der Lage, einen Antwortgesang zu uern. Bei vielen Arten kommen mehrere Gesangstypen der Mnnchen vor. Der Normalgesang dient der Anlockung der Weibchen. Der Werbegesang wird in der Nhe eines Weibchens geuert und ist hufig deutlich leiser als der Normalgesang. Daneben kommt hufig auch ein Rivalengesang vor, der bei Anwesenheit anderer Mnnchen geuert wird. Einige Arten erzeugen auch einen "Anspringlaut" direkt vor der Paarung. Trotz der Spezifitt der Heuschreckengesnge, kommt es gelegentlich auch zu Fehlpaarung zwischen Arten mit hnlichen Gesngen.

Neben den bekannten Grashpfern der Gattungen Chorthippus, Omocestus und Stenobothrus finden sich in der Familie der Feldheuschrecken auch die berchtigten Wanderheuschrecken wie die Wstenheuschrecke (Schistocerca gregaria) und die Europische Wanderheuschrecke (Locusta migratoria), die jedoch nur einen sehr geringen Anteil an der hohen Artenvielfalt der Gruppe stellen. Wanderheuschrecken sind jedoch keine taxonomische Gruppe, sondern in diversen Familien und Unterfamilien der Feldheuschrecken zu finden. Weiterhin befinden sich in dieser Familie Valanga irregularis und Heteropternis obscurella, zwei in Australien weit verbreitete Arten.

Folgende Systematik listet bis zur Familienebene alle, und darber hinaus die wichtigsten Arten, der in Mitteleuropa vorkommenden Kurzfhlerschrecken.

Die Dornschrecken (Tetrigidae) kommen mit sechs Arten in Mitteleuropa vor. Typisch fr diese Artengruppe ist der nach achtern verlngerte Halsschild (Pronotum), der Hinterleib und Flgel schtzt. Bis 1998 galt diese Gruppe als geruschlos. Es hat sich aber bei neueren Untersuchungen gezeigt, dass die Arten Vibrationen durch Trommeln mit den Mittelbeinen erzeugen[1]. Bei der Balz werden aber vorwiegend optische Signale genutzt.

In Mitteleuropa existieren nur zwei Arten dieser Gruppe, beide im Sden der Schweiz und sterreichs. Die hufigste Art ist Pfandlers Grabschrecke (Xya pfaendleri). Im Mittelmeergebiet findet sich beispielsweise Xya variegata, die in selbstgegrabenen Hhlen in Ufernhe lebt und sich von Algen ernhrt.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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