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Serica brunna (Linnæus, 1758) -- Rotbrauner Laubkäfer} Serica brunna -  2. Fund
Serica brunna - 2. Fund


 

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Ordnung Orthoptera (Latreille, 1793) -- Geradflügler, Heuschrecken


Unterkategorien
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Kurzfühlerschrecken
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Langfühlerschrecken

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Die Heuschrecken (Orthoptera) sind eine Ordnung der Insekten (Insecta). Sie umfassen mehr als 26.000 Arten[1] und kommen weltweit in allen terrestrischen Lebensrumen, mit wenigen Arten auch im Swasser[2], vor. Einige pflanzenfressende (phytophage) Arten neigen zu Massenvermehrungen und sind, vom Altertum bis heute, von hoher konomischer Bedeutung.

Die Heuschrecken teilen sich in zwei scharf geschiedene und meist leicht unterscheidbare Gruppen, die Langfhlerschrecken (Ensifera) und Kurzfhlerschrecken (Caelifera). Das Schwestergruppenverhltnis dieser, und damit die Monophylie des Taxons Orthoptera, ist aufgrund morphologischer und molekularer Studien vielfach bestritten worden (vgl. dazu den Abschnitt Systematik). Heute wird ihre Zusammengehrigkeit aber in der Forschung wieder favorisiert[3], obwohl der Fall keineswegs abschlieend geklrt ist.

Der Ausdruck ?Heuschrecke? ist schon althochdeutsch als hewiscrecko belegt und geht auf das althochdeutsche Verb schrecken ?(auf)springen? zurck.[4][5] Das Sprungvermgen als auffallendste Eigenschaft steht auch bei anderen Bezeichnungen wie Springschrecken, Springhahn, Grashpfer, Heuhpfer oder Heugmper Pate.[6] In der Umgangssprache werden mit dem Terminus Heuschrecke vor allem Vertreter der Kurzfhlerschrecken bezeichnet. Nicht ganz so eindeutig wird der Begriff Heuschrecke fr die Vertreter der Langfhlerschrecken verwendet. Hier werden Vertreter mit abweichendem Krperbau im allgemeinen Sprachgebrauch[7] nicht immer mit Heuschrecken assoziiert. Dies betrifft insbesondere die Grillen (Grylloidea).

Der wissenschaftliche Name Orthoptera stammt von griechisch ????? (orthos) gerade und -?????? (-pteros) geflgelt. Der Name wurde von Guillaume-Antoine Olivier ursprnglich fr eine weiter abgegrenzte Gruppe vergeben, die auer den Heuschrecken auch die Schaben, die Fangschrecken und die Gespenstschrecken umfasste. Diese Gruppierung wurde im Deutschen noch lange Zeit als ?Geradflgler? zusammengefasst. Nach heutigen Erkenntnissen bilden die so zusammengefassten Ordnungen aber keine natrliche Einheit. Zur Abgrenzung gegenber dem Namen und Konzept der Geradflgler bevorzugten zahlreiche Wissenschaftler ber lange Zeit den Namen Saltatoria Latreille, 1817, der heute in der Regel als Synonym betrachtet wird; er wird aber nach wie vor von einigen Forschern bevorzugt.[8]

Die Heuschrecken werden gegenber verwandten Ordnungen durch folgende gemeinsame morphologische Merkmale (Autapomorphien) abgegrenzt:[9][10]

Daneben gibt es zahlreiche weitere Gemeinsamkeiten, die aber schwerer zu deuten sind. So haben sie mit zahlreichen verwandten Ordnungen gemeinsam, dass die Zahl der Tarsenglieder immer vermindert ist, von ursprnglich fnf auf meist drei oder vier. Die Cerci, Anhnge des Hinterleibsendes, bestehen gleichfalls immer nur aus wenigen Gliedern oder nur einem Glied.

Der Heuschreckensprung[11] erfolgt durch ruckartige Streckung des Gelenks zwischen Femur und Tibia. Feldheuschrecken wie die Wstenheuschrecke (Schistocerca gregaria) knnen eine Sprungweite von einem Meter (mit Startgeschwindigkeiten von 3,2 Meter pro Sekunde) erreichen. Die meisten Laubheuschrecken sind schlechtere Springer. Aber auch die Gemeine Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera) kann 66 Zentimeter, und damit fast das Dreiigfache der Krperlnge, erreichen. Fr den Sprung wesentlich ist die Anordnung der Muskeln mit einem stark verlngerten Strecker (Flexor-)Muskel, dessen Hebelarm zustzlich durch die Fhrung der Sehne ber einen knopfartigen Vorsprung verlngert wird. Auerdem werden fr eine gewisse Periode Beuger- und Streckermuskeln gleichzeitig erregt, daraus resultiert beim Erschlaffen des Beugers eine explosionsartige Beschleunigung. Bei der Sprungmechanik sind zwei Typen unterscheidbar:

Heuschrecken besitzen meist relativ schmale Vorderflgel. Die Hinterflgel sind hinten zu einem groen Analfcher oder ?Vannus? erweitert und erreichen dadurch ein Vielfaches der Flche der Vorderflgel. Sie tragen etwa drei Viertel zum Auftrieb bei[12]. Der Vannus ist durch Lngsadern, hnlich dem Gestnge eines Regenschirms, aufgespannt und durch zahlreiche Queradern versteift. Seine Flche ist durch abwechselnd hoch und tief stehende Adern (Korrugation) wellpappe-artig versteift. In Ruhelage wird er entlang dieser Linien wie ein Fcher eingefaltet. Die Vorderflgel sind bei den meisten Heuschrecken derb und lederartig als Deckflgel (Tegmina) ausgebildet, es gibt aber Gruppen mit dnnen, membransen Vorderflgeln. Bei vielen Arten ist der Raum vor der vorderen Randader, der Costa, auffallend erweitert und bildet ein sogenanntes Prcostalfeld aus (mgliche Autapomorphie). In Ruhelage werden die Flgel meist dachfrmig ber dem Hinterleib, seltener flach auf dessen Oberseite liegend, getragen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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