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Papio hamadryas (Linnæus, 1758) -- Mantelpavian} Papio hamadryas -  1. Fund (Jungtiere)
Papio hamadryas - 1. Fund (Jungtiere)


 

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Carduelis cannabina (Linnæus, 1758) -- Bluthänfling



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Carduelis cannabina - 1. Fund

Carduelis cannabina (Linnæus, 1758) -- Bluthänfling


 
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Carduelis cannabina - 2. Fund

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Carduelis cannabina - 3. Fund

Carduelis cannabina (Linnæus, 1758) -- Bluthänfling


 
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Carduelis cannabina - 4. Fund

Carduelis cannabina (Linnæus, 1758) -- Bluthänfling


 
 





 

Der Bluthnfling (Linaria cannabina), auch Hnfling oder Flachsfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Er besiedelt Europa, Nordafrika, Vorderasien und das westliche Zentralasien. Als typischer Kulturlandvogel bevorzugt er Busch- und Heckenlandschaften im Tiefland. Er ist seltener in Talregionen von Berggebieten und im Gebirge in der bergangszone vom geschlossenen Wald zum Zwergstrauchgrtel zu finden. Seine Nahrung setzt sich aus Smereien von Wildkrutern, aber auch Baumsamen zusammen. Stehen die Wiesen in der Blte, knnen Bluthnflinge aus betrchtlicher Hhe zielgerichtet dort einfallen, wo rote Ampferpflanzen stehen. Die Art gilt derzeit als nicht gefhrdet.[1]

Der Bluthnfling ist wie alle Vertreter der Gattung von schlanker Gestalt mit kurzem Hals und dnnen Fen. Kennzeichnend sind die kastanienbraune Oberseite und der graubraune Kopf. Die Schwingen und der tief gegabelte Schwanz sind dunkelbraun und wei gebndert. Bluthnflinge haben eine Krperlnge von etwa 13 bis 14 Zentimetern. Die Flgelspannweite betrgt etwa 23 Zentimeter, und das Krpergewicht liegt meist bei 15 bis 20 Gramm.

Der Bluthnfling weist im Prachtkleid einen stark ausgebildeten Geschlechtsdimorphismus auf. Das Mnnchen hat einen grauen Kopf und eine leuchtend karminrote Stirn und Brust. Die weiliche Kehle zeigt braune Streifen. Der Rcken ist rotbraun. Die schwarzen Schwingen und Schwanzfedern weisen weie Sume auf. Die Unterseite ist gelblichbraun und mehr oder minder deutlich dunkler lngsgestreift. Im Schlichtkleid ist die Rotfrbung des Mnnchens deutlich matter. Das Weibchen ist ohne jegliche Rottnung des Gefieders. Ihre Oberseite ist dunkelbraun. Ober- und Unterseite sind deutlich dunkelbraun lngsgestreift. Der Nestling trgt lange, graue Daunen. Sein Rachen ist rosarot und die Schnabelwlste sind hellgelb.

Nach der Vollmauser im Herbst erfolgt der Wechsel zum Prachtkleid ohne Mauser. Whrend des Winters spreizen sich die grauen oder hellbrunlichen Sume oder Spitzen der Brust- und Kopffedern ab. Auf diese Weise werden die auf die Spitzensume folgenden roten Federabschnitte sichtbar.

Der Bluthnfling kann mit dem Berghnfling und dem Birkenzeisig verwechselt werden. Der Berghnfling hnelt dem weiblichen Bluthnfling, hat aber weniger Wei an Flgeln und Schwanz, einen gelben Schnabel und im Prachtkleid einen rtlichen Brzel. Der Birkenzeisig ist kleiner als der Bluthnfling und hat ein schwarzes Kinn und einen gelben Schnabel.

Der Flug des Bluthnflings ist wellenfrmig und entspricht dem typischen Flugbild der Finken.

Der Stimmfhlungsruf uert sich in einem kurzen, sehr harten ?gigigi?-Geckern. Bei Strungen lassen Bluthnflinge ein durchdringendes, nasales ?dje? und als Warnruf ein leises und gedehntes ?tjuiid? hren. Der Lockruf stellt ein ?gj-gj? dar. Hufig rufen Bluthnflinge auch ein nasales ?gl?.

Der Gesang des Bluthnflings ist anhaltend und zwitschernd. Er wird durch harte Stakkatoelemente eingeleitet, die sich beschleunigen. Dann folgen oft rasche Triller und nasale Laute. Der Bluthnfling kann auch Gesangsteile anderer Vgel bernehmen. Mit Ausnahme der Mauserzeit lsst der Bluthnfling den Gesang das ganze Jahr ber hren. Er wird meist von einer hohen Singwarte vorgetragen, seltener im Singflug. Dabei schttelt das Mnnchen mit hngenden Flgeln und gefchertem Schwanz aufgeregt sein Gefieder. Der Gesang wird bereits in frhester Jugend durch den Vorgesang der Mnnchen geprgt. Bluthnflinge singen oft im Chor.

Die Weibchen lassen vor der Paarung oder auch der Eiablage einen leisen Gesang hren. Auch nach der Mauser kann dieser Gesang gehrt werden.

Der Bluthnfling besiedelt Europa, Nordafrika, Vorderasien und das westliche Zentralasien. Er lebt auch auf den Kanarischen Inseln und auf Madeira. Der Bluthnfling besiedelt Westsibirien bis zum oberen Ob, Kleinasien, Iran, Nordafghanistan, Turkestan und das westliche Xinjiang bis zum Altai. Die stliche Grenze seines Verbreitungsgebietes bildet das Uralgebirge. Der Bluthnfling fehlt im nrdlichen Fennoskandinavien, auf Island und der Halbinsel Krim sowie in den Steppen bis zu den mittelasiatischen Gebirgen. Weiterhin ist er nicht in Nordschottland, in den bewaldeten hheren Mittelgebirgen und den Ostalpen zu finden. In Nordamerika wurde er vom Menschen eingefhrt. Zudem wurde er durch illegale Importe vermutlich in Australien eingefhrt.[2] Als ursprnglicher Teilzieher in Mitteleuropa ist er heute bis auf die nordstlichen Verbreitungsgebiete Standvogel.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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