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Vespa crabro (Linnæus, 1758) -- Hornisse} Vespa crabro -  8. Fund
Vespa crabro - 8. Fund


 

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Buteo buteo (Linnæus, 1758) -- Mäusebussard



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Buteo buteo - 7. Fund

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Buteo buteo (Linnæus, 1758) -- Mäusebussard


 
   





 

Der Musebussard (Buteo buteo) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und der hufigste Vertreter dieser Familie in Mitteleuropa. Er ist mittelgro und kompakt, das Gefieder variiert von Dunkelbraun bis fast Wei. Er kann oft bei seinen kreisenden Segelflgen oder bei der Ansitzjagd beobachtet werden. Sein Lebensraum sind offene Landschaften wie Wiesen, cker und Heide mit angrenzenden Waldgebieten, in denen er sein Nest baut.

Sein Verbreitungsgebiet umfasst ganz Europa mit Ausnahme Islands und des Nordens von Skandinavien. Nach Osten reicht das Areal bis Zentralasien. Kleinsuger machen den Hauptteil seiner Nahrung aus, es gehren aber auch andere kleine Wirbeltiere, Insekten und Regenwrmer zum Nahrungsspektrum. Musebussarde sind berwiegend Teilzieher. Die berwinterungsgebiete liegen in Mitteleuropa, Nordafrika, dem Nahen Osten und Indien. Der Musebussard ist nicht gefhrdet, und seine Bestnde nehmen, nach starker Verfolgung bis ins 20. Jahrhundert hinein, wieder zu.

Der Musebussard ist ein mittelgroer, kompakter Greifvogel. Er ist 51 bis 57 Zentimeter lang und hat 113 bis 128 Zentimeter Flgelspannweite.[1] Die Flgel sind relativ breit, der relativ kurze Schwanz ist am Ende abgerundet. Whrend des kreisenden Segelfluges werden die Flgel flach v-frmig aufgestellt. Die Handschwingenspitzen sind immer dunkel, der Schwanz meist durchgehend eng gebndert. Der Kropfbereich (Brustlatz) ist meist lngsgestreift, seltener einfarbig wei bis schwarzbraun und auch bei sonst heller Unterseite meist dunkel. Das oft hellere Brustband ist dunkel lngsgestreift bei Jungvgeln und quergebndert bei Altvgeln. Die Unterschwanzdecken sind einfarbig, gefleckt oder gebndert. Die Federn an den Unterschenkeln, die sogenannten Hosen, sind einfarbig, gebndert oder lngsgestreift. Die beiden zuletzt genannten Gefiederpartien knnen heller bei dunklen und dunkler bei hellen Unterseiten sein. Der Schwanz ist das sicherste Merkmal, um die Nominatform des Musebussards von seinen Unterarten und vom Raufubussard zu unterscheiden. Bei der Nominatform des Musebussards sind die Schwanzfedern grau, braun oder rostrot mit acht bis zwlf dunklen Querbinden. Die weitere Frbung und Zeichnung ist sehr variabel.[2]

Diese Variabilitt spiegelt sich nicht nur im franzsischen Namen buse variable wider. Fr sie wurden oft Erklrungsversuche mit Bezug auf die geographische Verbreitung unternommen. Dieser Zusammenhang wurde jedoch schon frh in Frage gestellt,[3] spter intensiv untersucht. Dabei wurden die Verteilungen der Farbvarianten ber grere Gebiete untersucht.[4][5][6] Auerdem wurde ein Zusammenhang zum Reproduktionserfolg festgestellt.[7] Um diesen Zusammenhang im Detail zu erforschen, werden in Deutschland Musebussarde mit Flgelmarken ausgestattet. Im Rahmen eines citizen-science-Projekts knnen Sichtungen durch die Bevlkerung an die Forscher gemeldet werden.[8] Eine molekulargenetische Untersuchung fhrte zur Feststellung einer niedrigen Enzym-Heterozygotie, woraus eine Hypothese zur Rolle eines eventuellen genetischen Flaschenhalses aufgestellt wurde, die sich mit dem hochgradigen Polymorphismus der Musebussarde vereinbaren liee.[9]

Die Nominatform des Musebussards tritt in sehr verschiedenen Frbungen von nahezu ganz wei bis fast vollstndig schwarzbraun in zahlreichen bergngen auf, was einzigartig in der Vogelwelt Mitteleuropas ist. Es knnen helle, intermedire und dunkle Morphen unterschieden werden. Die dunkelsten Morphen sind fast vollstndig lehmfarben bis schwarzbraun, Jungvgel (vom Ausfliegen bis zur ersten Mauser) mit Lngsstreifen auf der Unterseite, die teilweise auch bis ber den Kropf gehen. Die Altvgel knnen auf der Unterseite Querstreifen bis zum dunkleren Kropfbereich haben. Der vollstndig gebnderte Schwanz ist braun oder grau. Intermedire Morphen haben eine weniger deutliche Zeichnung auf der weilichen bis blassgelblichen Unterseite, teilweise ohne den typischen Brustlatz auf dem unteren Bereich des Kropfes. Der Schwanz ist manchmal unvollstndig gebndert. Die hellsten Morphen mit weilich-blassgelber Grundfarbe der Unterseite und des Rckens haben deutlich weniger bis nahezu fehlende Flgel- und Schwanzbnderung. Hellgelbliche Individuen haben oft ockerbraune und graue Fleckung auf dem Rcken, weshalb sie ?bunt? aussehen.[10]

Die hornfarbenen Krallen sind bei allen Morphen entsprechend der Gefiederfrbung heller oder dunkler. Der Schnabel ist schwarz und zum Kopf hin heller. Die ungefiederten Krperteile (Fe und Wachshute) sind bei frisch geschlpften Jungvgeln hellrosa, bei Altvgeln gelb. Die Iris ist in ihrer Frbung variabel von Grau, Graubraun bis Grau, selten auch heller oder gelblich und steht im Zusammenhang zur allgemeinen Gefiederfrbung.[11]

Die Farbe der Iris ist bei Jungvgeln heller als bei Altvgeln.[12]

Eine sichere Unterscheidung von Jugend- und Alterskleid ist uerlich an der Zeichnung und Form der Schwanzfedern mglich. Bei Jungvgeln ist die dunkle Subterminalbinde unwesentlich breiter als die restlichen dunklen Binden. Bei Adulten ist die Subterminalbinde deutlich breiter. Die Jungvgel haben mehr zugespitzte, die Altvgel eher gerade endende Schwanzfedern.[13]

Der Wechsel vom Jugend- ins Alterskleid findet in der ersten Mauser, also im Alter von etwa einem Jahr statt. Dabei wird nicht das gesamte Grogefieder erneuert, meist verbleiben noch die uersten Handschwingen. Dies gibt die Mglichkeit einer Differenzierung von Vgeln im dritten Kalenderjahr (bis zwei Jahre Lebensalter) und lteren Exemplaren.[14] Das erste und zweite Dunenkleid der Nestlinge kann mausgrau oder rein wei sein.[11] Nestlinge mit mausgrauem Dunenkleid haben einen weien Nackenfleck und durchgehend hornschwarze Krallen. Im weien Dunenkleid fehlt dieser Nackenfleck, und die Krallen sind von der Spitze her bis zu einem Drittel wei.

Ausgewachsene Mnnchen aus Deutschland wiegen durchschnittlich 790 g (622 bis 1183 g Variationsbreite), Weibchen 990 g (782 bis 1364 g). Es handelt sich um Normalgewichte (ohne verhungerte Individuen) im Jahresdurchschnitt. Der Ernhrungszustand wurde bercksichtigt und der Kropf- und Mageninhalt (s. u.) abgezogen. Das Gewicht schwankt im Jahresverlauf erheblich, da von der Brutzeit bis zum Winter im Durchschnitt bei Mnnchen bis zu 130 g (12 bis 290 g) und bei Weibchen bis zu 180 g (47 bis 370 g) Reservefett angelegt wird, das anschlieend (grtenteils von Januar bis April) fast vollstndig verbraucht wird. Das entspricht 14,2 Prozent des Normalgewichts bei Mnnchen und 15,6 Prozent bei Weibchen. Demnach wird im November/Dezember das Jahreshchstgewicht erreicht. In Ausnahmefllen kann das Reservefett etwa ein Viertel des Gesamtgewichts ausmachen. Die aufgenommene Nahrungsmenge findet grtenteils im Kropf Platz. Ihre Masse betrgt bei Mnnchen im Durchschnitt 82 g (max. 156 g), was 10,4 Prozent (max. 19,7 Prozent) ihres Normalgewichts, bei Weibchen 134 g (max. 209 g) ihres Normalgewichts 13,5 Prozent (max. 21,1 Prozent) entspricht.[15]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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