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Idaea aversata (Linnæus, 1758) -- Breitgebänderter Staudenspanner} Idaea aversata  -  2. Fund
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Laudakia stellio cypriaca (Daan, 1967) -- Schleuderschwanzagame, Hardun



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Laudakia stellio cypriaca - 1. Fund

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Laudakia stellio cypriaca - 4. Fund

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Laudakia stellio cypriaca - 5. Fund

Laudakia stellio cypriaca (Daan, 1967) -- Schleuderschwanzagame, Hardun


 





 

Der Hardun (Stellagama stellio, Syn.: Agama stellio, Laudakia stellio), auch Schleuderschwanz genannt, ist eine Echse aus der Familie der Agamen. Sie ist von Griechenland und Zypern ber die Trkei bis in den Nahen Osten verbreitet.

Die Mnnchen des Harduns werden bis zu 38 Zentimeter lang, die Weibchen 30 bis 35 Zentimeter. Diese Agamen sind auffallend robust gebaut und haben ebenso krftige, mit langen Krallen bewehrte Gliedmaen. Ihre Oberseite ist mit stark gekielten (dornigen) Schuppen besetzt, besonders in der Nhe der Trommelfelle, im Bereich der Kiefer sowie am Schwanz und an den Beinen. Die Mnnchen weisen auerdem eine Reihe verdickter Schuppen vor der Kloake und eine doppelte Lngsreihe davon ber dem Bauch auf. Der wirtelartig bestachelte Schwanz macht etwa zwei Drittel der Gesamtkrperlnge aus. Die Rckenfrbung erscheint hell- bis dunkelgrau, braun oder ? bei starker Besonnung ? sogar fast schwarz. Die Zeichnung ist unregelmig; oft sind auf dem Rcken hellgelbliche, fast rhombische Flecken vorhanden und am ganzen Rumpf helle Sprenkel. Die Unterseiten von Bauch und Gliedmaen sind gelblich; die Kehle ist dunkel gefleckt. Die Zeichnung des Schwanzes wird durch einen Wechsel von dunklen und hellen Ringen bestimmt. In der Paarungszeit sind die Mnnchen recht auffllig rtlich oder orange gefrbt.

Der Hardun ist im Nahen Osten und in Teilen Sdosteuropas verbreitet. Im Einzelnen gehren das nrdliche Saudi-Arabien, der Irak, SW-Syrien, Sd-Libanon, Israel, Jordanien, die Sinai-Halbinsel und Nordgypten, das trkische Anatolien, Zypern und Griechenland mit Zentralmakedonien und einigen seiner Inseln in der gis zum Verbreitungsgebiet. Damit ist der Hardun die einzige auch in Europa beheimatete Agamenart. Die Bestnde in Nordgriechenland, auf Korfu, Malta sowie um das gyptische Alexandria beruhen allerdings auf Einschleppungen durch den Menschen.

Der wrmebedrftige Hardun bevorzugt felsige Regionen mit starker Sonneneinstrahlung sowie entsprechende Gebude, Ruinen und Steinmauern. Zudem kommt er an Baumstmmen lichter Haine vor. Auf ihren erhhten Sitzwarten fallen die Tiere oft durch Kopfnicken auf. Selbst Luft- und Bodentemperaturen von 60 C werden toleriert ? andere Reptilien suchen in der Mittagshitze meist Schattenpltze auf. Dem Menschen gegenber ist die Art sehr scheu. Wehrhaft reagieren Exemplare, wenn sie trotz ungestmer Flucht gestellt und gefangen werden, indem sie kratzen und krftig zubeien. Zu den natrlichen Feinden gehren groe Natternarten sowie Hauskatzen.

Die bevorzugte Nahrung der Hardune besteht aus Grillen, Kfern und Heuschrecken, aber auch kleinere Eidechsen und Jungmuse fallen dem Schleuderschwanz zum Opfer. Auch Pflanzenteile sind gelegentlich Bestandteil der Nahrung.

Hardune leben meist in Gruppen mit einem dominanten Mnnchen, einigen rangniederen Mnnchen, mehreren Weibchen und halbwchsigen Jungtieren. Die Weibchen werden in der Regel alle von dem ranghchsten Mnnchen begattet und legen spter je acht bis zehn Eier.

Diese Art ist weit verbreitet und kommt auch in verschiedenen Schutzgebieten vor. In Israel ist sie generell geschtzt. Daher stuft die IUCN den Hardun als gering gefhrdet (Least Concern) ein.[1] In gypten gibt es Gefhrdungen durch nicht regulierte Wildfnge fr den Zoohandel und durch den Habitatsverlust beim Ausbau der Kstenzonen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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