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Anser anser domesticus (Linnæus, 1758) -- Hausgans} Anser anser domesticus -  2. Fund
Anser anser domesticus - 2. Fund


 

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Ichthyosaura (Triturus) alpestris (Laurenti, 1768) -- Bergmolch, Alpenmolch



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jpg - DateiIchthyosaura alpestris -  1. Fund
Ichthyosaura alpestris - 1. Fund

Ichthyosaura (Triturus) alpestris (Laurenti, 1768) -- Bergmolch, Alpenmolch


 
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Ichthyosaura alpestris - 2. Fund

Ichthyosaura (Triturus) alpestris (Laurenti, 1768) -- Bergmolch, Alpenmolch


 
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Ichthyosaura alpestris - 3. Fund (Männchen)

Ichthyosaura (Triturus) alpestris (Laurenti, 1768) -- Bergmolch, Alpenmolch


 
flv - DateiIchthyosaura alpestris -  4. Fund (Weibchen)
Ichthyosaura alpestris - 4. Fund (Weibchen)

Ichthyosaura (Triturus) alpestris (Laurenti, 1768) -- Bergmolch, Alpenmolch


 
 





 

Der Bergmolch oder Alpenmolch (Ichthyosaura alpestris, Syn.: Triturus alpestris, zeitweise auch Mesotriton alpestris, vgl.: Triturus) gehrt zur Ordnung der Schwanzlurche innerhalb der Klasse der Amphibien. Die Art ist in Teilen Europas verbreitet.

Whrend der Paarungszeit im Frhjahr weisen die bis zu neun Zentimeter langen Mnnchen eine blaue Rckenfrbung auf; ihre Flanken sind schwarz-wei gepunktet und zum Bauch hin von einem blauen Streifen begrenzt. Der flache, gerade (nicht gezackte) Rckenkamm ist abwechselnd gelblich-schwarz getupft. Die bis zu zwlf Zentimeter langen Weibchen sind in Wassertracht dunkelgrau-braun-grnlich marmoriert und zeigen eine etwas schwchere Flankenpunktierung. Die zentrale Bauchseite beider Geschlechter ist leuchtend orange bis zinnoberrot gefrbt und ? im Gegensatz zu anderen Molcharten ? normalerweise ungefleckt. Nach dem Ende der Laichzeit ab Mai verlassen die erwachsenen Tiere das Gewsser wieder und entwickeln allmhlich eine unscheinbarere Landtracht. Diese zeichnet sich durch eine oberseits dunkle, fast schwarze, granulierte, stumpfe und wasserabweisende Haut aus. Der Bauch bleibt noch etwas orange, ist aber weniger farbintensiv als in der Wassertracht.

Der Bergmolch ist ein typischer Bewohner von gewsserreichen Wldern in hgeligen bis bergigen Landschaften ? oft ist er dabei mit dem Fadenmolch vergesellschaftet, welcher aber insgesamt seltener ist. Er fehlt meist in waldarmen Gegenden. Neben dichten Laubwldern werden auch parkhnliche Gelnde und naturnahe Grten besiedelt. Der Bergmolch ist auerhalb der Laichzeit ein nachtaktives Landtier. Tagsber hlt er sich in vielerlei schattigen Verstecken auf, beispielsweise unter Steinen oder Holz. Nachts geht er auf die Jagd nach Kfern, Regenwrmern und anderem Kleingetier. Zu seinen Hauptfeinden zhlen Forellen, andere Fische und Larven der Blaugrnen Mosaikjungfer, welche vor allem die Molchlarven erbeuten. Nach dem ?Erwachen? aus der Winterstarre im Februar/Mrz wandern Bergmolche sofort zu Gewssern in der Nhe ? vor allem Waldtmpel und -seen, Lschwasserteiche, Wildsuhlen und wassergefllte Wagenspuren auf Forstwegen. Diese knnen durchaus auch khl, schattig und vegetationslos sein. (Zum Balz- und Paarungsverhalten im Wasser: vergleiche Teichmolch, Triturus oder auch Nrdlicher Kammmolch.) Ein Weibchen kann in einer Saison bis zu 250 Eier produzieren.[1] Diese heftet es einzeln an Wasserpflanzen oder Falllaub, indem es mit seinen Hinterbeinen eine ?Tasche? in die Bltter faltet. Je nach Wassertemperatur dauert die Embryonalentwicklung zwei bis vier Wochen.

Die lteren, zuletzt 50 (manchmal 80) Millimeter langen Larven sind von anderen Molchlarven durch ein stumpf zulaufendes Schwanzende mit Dorn zu unterscheiden. Die Larven sind darber hinaus hufig stark dunkel pigmentiert (retikuliert).[2] Nach etwa vier bis fnf Monaten ?ruberischen? Lebens im Wasser erreichen sie die Metamorphose. Im Gegensatz zu den Kaulquappen der Froschlurche ernhren sich ltere Molchlarven ausschlielich von tierischer Beute (z. B. Wasserflhe, Wasserasseln, Bachflohkrebse), mitunter auch von ihresgleichen (Kannibalismus). In der ersten Lebensphase werden allerdings Kleinstalgen gefressen. Speziell Bergmolchlarven leben vor allem benthisch, d. h. nahe am Gewssergrund. Regelmig berwintern sie im Gewsser und gelangen erst im Folgejahr zur Umwandlung; zumindest wird dies fr Populationen in greren und tieferen Gewssern beschrieben, die nicht komplett zufrieren.[3] Das Phnomen der Neotenie (auch: Pdomorphismus), also des dauerhaften Verbleibens von Larvenmerkmalen trotz Geschlechtsreife, tritt insbesondere beim Bergmolch relativ oft auf.

Mehrere Weibchen und abgelegte Eier (Pfeile)

Ein schlupfreifer Embryo

ltere Larve im Profil

Frisch metamorphosiertes Jungtier beim Landgang

Die Verbreitung der verschiedenen Unterarten des Bergmolches reicht von Nordfrankreich ber Teile Mitteleuropas und Norditaliens bis nach Nordgriechenland. In Sdosteuropa werden insbesondere grere Gebirgszge besiedelt, unter anderem die Karpaten und das Dinarische Gebirge. Im Sden Dnemarks[4] und im Norden der Iberischen Halbinsel gibt es auerdem disjunkte Vorkommensareale. In Deutschland kommt der Bergmolch im mittleren und sdlichen Teil mehr oder weniger geschlossen vor. Im nordwestdeutschen Tiefland gibt es nur inselartige Vorkommen im Bereich historisch alter Laubwaldgebiete. Dort sind auch die tiefstgelegenen Nachweise zu verzeichnen ? auf teilweise nur fnf Metern ber Meereshhe. Im Nordosten Deutschlands fehlt die Art. Schwerpunkt der Verbreitung ist das bewaldete Hgel- und Bergland. Im Alpengebiet kommt die Art in der Schweiz bis auf 2500 Meter NN vor.

Bis zu deren in den letzten Jahren vorgenommenen Auftrennung wurde der Bergmolch in der Gattung Triturus gefhrt. Dieses bis zu 16 Arten beinhaltende Taxon ist nach gegenwrtiger Auffassung paraphyletisch und war deshalb aufzulsen. Der traditionelle Name Triturus alpestris wird immer noch manchmal verwendet; nun wird jedoch eine monotypische Gattung fr den Bergmolch gefordert. Nach der Priorittsregel in der taxonomischen Nomenklatur hat dabei die Bezeichnung Ichthyosaura (wrtlich: ?Fischechse?) als ltester sich eindeutig auf die Art beziehender Gattungsname den Vorrang. Dieser war im Jahr 1801 vom Autor Latreille fr eine Molchlarve vergeben worden, die nach heutiger Interpretation eine Zuordnung zum Bergmolch nahelegt.[5][6] Der 2004 revalidierte und seitdem zunehmend in Gebrauch gekommene Name Mesotriton alpestris wre demzufolge nicht mehr gltig, da dieser erst 1928 geprgt worden war. Allerdings wird die Validitt des Namens Ichthyosaura alpestris gegenwrtig nicht von allen Autoren anerkannt; diese bevorzugen weiterhin Mesotriton alpestris.[7]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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