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Euphydryas intermedia (Ménétries, 1859) -- Heckenkirschen-Scheckenfalter} Euphydryas intermedia -  1. Fund
Euphydryas intermedia - 1. Fund


 

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Fam. Cerambycidae (Latreille, 1802) -- Bockkäfer


Unterkategorien
Agapanthia cardui (pannonicai) (Linnæus, 1767) -- Kleiner oder Weißstreifiger Distelbock (3)
Weißstreifiger Distelbock
Agapanthia cynarae (Gyllenhal, 1817) (2)
Agapanthia villosoviridescens (De Geer, 1775) -- Scheckhorn-Distelbock, Nesselbock (22)
Scheckhorn-Distelbock
Alosterna tabacicolor (De Geer, 1775) -- Feldahorn-Bock (6)
Feldahorn-Bock
Anaglyptus mysticus (Linnæus, 1758) -- Dunkler Zierbock (2)
Dunkler Zierbock
Anastrangalia (Corymbia) reyi (Heyden, 1889) (2)
Anoplodera (Leptura) (Strangalia) sexguttata (Fabricius, 1775) -- Gefleckter Halsbock (5)
Gefleckter Halsbock
Aromia moschata (Linnæus, 1758) -- Moschusbock (1)
Moschusbock
Callidium aeneum (De Geer, 1775) -- Blaufarbener Scheibenbock (4)
Blaufarbener Scheibenbock
Cerambyx carinatus (Küster, 1846) (6)
Cerambyx cerdo (Linnæus, 1758) -- Großer Eichenbock, Heldbock (9)
Großer Eichenbock
Cerambyx scopolii (Fuesslins, 1775) -- Kleiner Eichenbock (39)
Kleiner Eichenbock
Chlorophorus varius (Müller, 1766) -- Veränderlicher Widderbock (2)
Variabler Widderbock
Clytus arietis (Linnæus, 1758) -- Echter Widderbock, Gemeiner Widderbock, Wespenbock (18)
Echter Widderbock
Cortodera femorata (Fabricius, 1787) -- Kiefernwipfel-Tiefaugenbock, Schwarzer Tiefaugenbock (4)
Schwarzer Tiefaugenbock
Gaurotes (Carilia) virginea (Linnæus, 1758) -- Blaubock (6)
Blaubock_(Käfer)
Grammoptera ruficornis (Fabricius, 1781) -- Mattschwarzer Blütenbock (2)
Mattschwarzer Blütenbock
Hylotrupes bajulus (Linnæus, 1758) -- Hausbock (2)
Hausbock
Leiopus linnei (Wallin, Nylander & Kvamme, 2009) -- Splintbock (4)
Leiopus nebulosus (Linnæus, 1758) -- Braungrauer Splintbock, Nebelfleck-Bock (2)
Braungrauer Splintbock
Leptura (Strangalia) aethiops (Poda, 1761) -- Mohren-Schmalbock (2)
Leptura (Strangalia) quadrifasciata (Linnæus, 1758) -- Vierbindiger Schmalbock (11)
Vierbindiger Schmalbock
Mesosa nebulosa (Fabricius, 1781) -- Binden-Augenfleckenbock (4)
Molorchus minor (Linnæus, 1758) -- Dunkelschenkliger Kurzdeckenbock (9)
Dunkelschenkliger Kurzdeckenbock
Monochamus galloprovincialis (Olivier, 1795) --- Bäckerbock, Gefleckter Langhornbock (4)
Bäckerbock
Monochamus sutor (Linnæus, 1758) -- Einfarbiger Langhornbock, Schusterbock, Einfarbiger Fichtenbock (7)
Einfarbiger Langhornbock
Oxymirus cursor (Linnæus, 1758) -- Schulterbock (3)
Schulterbock
Pachytodes (Judolia) cerambyciformis (Schrank, 1781) -- Gefleckter Blütenhalsbock (4)
Gefleckter Blütenbock
Phymatodes testaceus (Linnæus, 1758) -- Veränderlicher Scheibenbock, Variabler Schönbock (23)
Variabler Schönbock
Phytoecia cylindrica (Linnæus, 1758) -- Zylindrischer Walzenhalsbock (8)
Zylindrischer Walzenhalsbock
Plagionotus arcuatus (Linnæus, 1758) -- Eichen-Widderbock (11)
Eichenwidderbock
Pogonocherus hispidulus (Linnæus, 1758) -- Doppeldorniger Wimperbock, Büschelflügelbock (2)
Doppeldorniger Wimperbock
Purpuricenus budensis (Goeze, 1783) (6)
Pyrrhidium sanguineum (Linnæus, 1758) -- Rothaarbock (12)
Rothaarbock
Rhagium bifasciatum (Fabricius, 1775) -- Zweibindiger Zangenbock (14)
Gelbbindiger Zangenbock
Rhagium inquisitor (Linnæus, 1758) -- Schrotbock, Kleiner Kieferzangenbock (2)
Schrotbock
Rhagium mordax (De Geer, 1775) -- Schwarzfleckiger Zangenbock, Schrot-Zangenbock (17)
Schwarzfleckiger Zangenbock
Rhagium sycophanta (Schrank, 1781) -- Eichen-Zangenbock (6)
Eichen-Zangenbock
Rutpela (Strangalia) maculata (Poda, 1761) -- Gefleckter Schmalbock (12)
Gefleckter Schmalbock
Spondylis buprestoides (Linnæus, 1758) -- Waldbock (8)
Waldbock
Stenopterus rufus (Linnæus, 1767) -- Braunrötlicher Spitzdeckenbock (3)
Braunrötlicher Spitzdeckenbock
Stenostola ferrea (Schrank, 1776) -- Lindenbock (6)
Stenurella (Strangalia) melanura (Linnæus, 1758) -- Kleiner- oder Gemeiner Schmalbock (8)
Kleiner Schmalbock
Stictoleptura (Leptura) cordigera (Fuesslins, 1775) -- Beherzter Halsbock (3)
Beherzter Halsbock
Stictoleptura (Corymbia) (Leptura) rubra (Linnæus, 1758) -- Rothalsbock (18)
Rothalsbock
Strangalia (Stenurella) nigra (Linnæus, 1758) -- Schwarzer Schmalbock (2)
Schwarzer Schmalbock
Tetropium castaneum (Linnæus, 1758) -- Fichtensplintbock (10)
Gemeiner Fichtensplintbock

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Die Bockkfer (Cerambycidae) sind eine artenreiche Familie der Kfer (Coleoptera).

Sie sind durch die besonders langen, gegliederten Fhler charakterisiert, die oft lnger sind als ihre meist langen, schlanken Krper. Da die Fhler zudem meist gebogen sind und nach hinten getragen werden, erinnern sie an die Hrner eines Steinbocks. Dies hat zu ihrem deutschen Namen (Trivialnamen) gefhrt. Weltweit sind etwa 26.000 Arten bekannt, davon etwa 200 in Mitteleuropa. Auch der grte bekannte Kfer, der Riesenbockkfer (Titanus giganteus) aus Brasilien, mit einer Krperlnge von bis zu 17 Zentimetern (ohne Fhler), gehrt in diese Gruppe. In Mitteleuropa ist mit etwa sechs Zentimetern Krperlnge der Mulmbock (Ergates faber) die grte Art.

Der wissenschaftliche Name dieser Kferfamilie geht auf eine Figur aus der griechischen Mythologie zurck. Der Schfer Cerambos wurde nach einem Streit von den Nymphen in einen groen Kfer mit Hrnern verwandelt.[1]

Die Bockkfer sind hufig schillernd bunt, in verschiedenen Farben gezeichnet. Dabei existieren sowohl sehr stark leuchtende Farben wie etwa das Blutrot des Blutbocks (Purpuricenus kaehleri) oder des Rothaarbocks (Pyrrhidium sanguineum), das Blau des Alpenbocks (Rosalia alpina) oder des Blauen Scheibenbocks (Callidium violaceum) als auch Braun- und Grautne sowie -zeichnungen wie bei den meisten Arten. Eine metallisch schimmernde Frbung hat etwa der Moschusbock (Aromia moschata) (metallisch grn), und die Wespenbcke (Gattung Plagionotus) tragen eine deutliche, schwarz-gelb gestreifte Warnfrbung, die eine Mimikry darstellt.

Die Krper der zur Familie gehrenden Kfer sind meistens gestreckt; dabei sind die Mnnchen hufig grer als die Weibchen, manchmal aber auch umgekehrt. Eindeutig erkennbar sind die Bockkfer an den immer sehr langen Fhlern, deren Lnge meistens mehr als zwei Drittel der Krperlnge betrgt, oft aber mehr als krperlang ist. Beim Mnnchen des Zimmermannsbocks (Acanthocinus aedilis), der nur etwa zwei Zentimeter lang ist, knnen die Fhler etwa mit zehn Zentimetern Lnge das Fnffache der Krperlnge betragen. Die Antennen knnen sowohl seitlich vom Krper gespreizt als auch nach vorn getragen werden. Nur in Insektensammlungen werden die Fhler aus Platzgrnden nach hinten gelegt.

Fr die sehr langen und krftigen Fhler ist eine solide Verankerung in der Kopfkapsel der Kfer und eine entsprechende Muskulatur fr die Bewegung der Fhler notwendig. Beides nimmt viel Platz in Anspruch, so dass wenig Raum fr die Augen der Kfer bleibt. Daher umwachsen die Augen vieler Bockkferarten von hinten die Fhlerbasis.

Der Halsschild vieler Bockkferarten ist bedornt. Diese fr viele Bockkferarten typischen Merkmale sind auf dem Detailfoto eines Moschusbocks zu erkennen. Der Fu (Tarsus) der Bockkfer besteht aus fnf Gliedern, wobei das vierte bei fast allen Arten wie bei den Blattkfern (Chrysomelidae) extrem verkleinert und nur bei sehr genauer Betrachtung erkennbar ist. Diese Art des Tarsus bezeichnet man als ?pseudotetramer?. Zugleich ist der Tarsus meistens stark verbreitert und behaart. Die Flgeldecken (Elytren) sind in der Regel gut ausgebildet, knnen vereinzelt jedoch auch verkrzt sein, etwa beim Dunkelschenklige Kurzdeckenbock (Molorchus minor) oder den etwa drei Zentimeter groen Necydalis-Arten.

Die ausgewachsenen Bockkfer ernhren sich je nach Art von Pollen, Bltenteilen oder Baumsften, die Nahrung ist dabei fast immer rein pflanzlich. Andere Arten benagen frische Rinde (Langhornbcke (Monochamus), Hasel-Linienbock (Oberea linearis), Kleiner Pappelbock (Saperda populnea)), Bltter oder Stngel krautiger Pflanzen (Agapanthia, Phytoecia, Erdbcke (Dorcadion)) oder Bltter von Bumen (Weberbock (Lamia textor), Weidenbckchen (Gracilia minuta)). Diese Nahrung dient in der Regel einer Reifung der Keimdrsen oder Gonaden (Reifungsfra). Einige Artengruppen wie Weberbcke oder Grasbcke nehmen als erwachsene Tiere gar keine Nahrung auf. Ruberisch leben die amerikanischen Elytroleptus-Arten, die Rotdeckenkfer (Lycidae) jagen und verzehren und durch deren, bei den meisten greren Rubern unbeliebten Geschmack wahrscheinlich ebenfalls ungeniebar werden.

Die meisten Bockkfer sind gute Flieger. Viele Arten sind in der Lage, Gerusche durch nickende Bewegungen des vordersten Brustabschnitts (Prothorax) gegen den mittleren (Mesothorax) zu erzeugen. Dies geschieht vor allem bei Strung und dient wahrscheinlich der Verschreckung von potentiellen Feinden. Dabei streicht ein geriffeltes Feld am Halsschild ber die Kante des Mesothorax. Der Groe Eichenbock (Cerambyx cerdo) erzeugt whrend seiner gesamten nchtlichen Aktivitt stridulierende Gerusche. Nothorhina muricata erzeugt Gerusche, indem er sich an Kiefern in geeignete Spalten der Rinde klemmt und mit rttelnden Bewegungen des gesamten Krpers gegen die Rinde schlgt. Dabei kann es zu einem Wechselgesang von zwei oder mehr Kfern kommen.

Die Lebensdauer der Bockkfer ist als erwachsenes Tier im Vergleich zu der Larvalzeit in der Regel sehr kurz; besonders, wenn man die aktive Zeit ohne berwinterung in Betracht zieht. Die aktive Lebenszeit des erwachsenen Tieres betrgt meistens maximal 90 Tage, bei vielen Arten jedoch auch nur 30 Tage oder weniger.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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