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Arianta arbustorum (Linnæus, 1758) -- Gefleckte Schnirkelschnecke} Arianta arbustorum - 16. Fund
Arianta arbustorum - 16. Fund


 

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Rana kl. esculenta (Pelophylax kl. esculentus) (Linnæus, 1758) -- Teichfrosch



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Ischnura elegans - 9. Fund (Weibchen)

Rana kl. esculenta (Pelophylax kl. esculentus) (Linnæus, 1758) -- Teichfrosch


 
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Rana kl. esculenta - 1. Fund

Rana kl. esculenta (Pelophylax kl. esculentus) (Linnæus, 1758) -- Teichfrosch


 
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Rana kl. esculenta - 2. Fund

Rana kl. esculenta (Pelophylax kl. esculentus) (Linnæus, 1758) -- Teichfrosch


 
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Rana kl. esculenta - 3. Fund

Rana kl. esculenta (Pelophylax kl. esculentus) (Linnæus, 1758) -- Teichfrosch


 
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Rana kl. esculenta - 4. Fund

Rana kl. esculenta (Pelophylax kl. esculentus) (Linnæus, 1758) -- Teichfrosch


 
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Rana kl. esculenta - 5. Fund

Rana kl. esculenta (Pelophylax kl. esculentus) (Linnæus, 1758) -- Teichfrosch


 
       





 

Der Teichfrosch (Pelophylax kl. esculentus, Pelophylax ?esculentus? oder Rana ?esculenta?), ungenauer auch Wasserfrosch genannt, gehrt innerhalb der Ordnung der Froschlurche zur Familie der Echten Frsche (Ranidae). Auerdem wird er nach Aussehen, Lebensweise und Verwandtschaftsbeziehungen zu den Wasserfrschen gerechnet, die neuerdings von vielen Autoren in eine eigene Gattung Pelophylax gestellt werden. Innerhalb dieses schwer zu berschauenden taxonomischen Komplexes handelt es sich beim Teichfrosch nicht um eine biologische Art im klassischen Sinn, sondern um eine hybridogenetische Hybride aus dem Seefrosch (Pelophylax ridibundus) und dem Kleinen Wasserfrosch (Pelophylax lessonae). Aufgrund besonderer genetischer Sachverhalte kann der Teichfrosch jedoch auch ohne Rckkreuzung mit den Elternarten existieren und sich fortpflanzen.

Die ueren Merkmale des Teichfrosches liegen idealerweise intermedir zwischen denen seiner Elternarten Kleiner Wasserfrosch und Seefrosch. Je nach genetischer Disposition kann ein Individuum aber auch entweder mehr der einen oder der anderen Art hneln. Dies betrifft sowohl die Krpergre als auch die Frbung und Zeichnung der Oberseite, des Bauches und der Gliedmaen oder auch beispielsweise die Lnge der Unterschenkel in Relation zur Kopf-Rumpf-Lnge. Sogar fr den Fersenhcker an der hinteren, inneren Zehe trifft diese vermittelnde Stellung zu. Beim Teichfrosch ist der Callus internus genannte Fersenhcker erhabener und im Verhltnis zur Zehenlnge grer als beim Seefrosch, jedoch kleiner und asymmetrischer als beim Kleinen Wasserfrosch.

Exemplare mit genetischer Nhe zum Seefrosch werden bis zu neun Zentimeter (Mnnchen) bzw. elf Zentimeter (Weibchen) lang. Im ?Normalfall? ist die Oberseite grasgrn gefrbt ? gelegentlich aber auch braun ? und von einer hellgrnen Linie lngs der Rckenmitte (von der Schnauzenspitze bis zur Kloake) sowie zwei deutlich hervortretenden Rckendrsenleisten geprgt. Auch dunkle Punkte und Flecken sind oft zu erkennen.

Selbst die Lautuerungen vermitteln zwischen den Elternarten: Die Paarungsrufe sind nicht so schwirrend wie bei Pelophylax lessonae, sondern fr das menschliche Ohr etwas deutlicher in ihren einzelnen Tonfolgen wahrnehmbar, aber doch weniger abgehackt als das ?Keckern? des Seefrosches. Wie alle Wasserfrsche besitzt der Teichfrosch zwei uere Schallblasen, die sich in den seitlichen Mundwinkeln befinden und ihn zu lauten Rufen befhigen. Bei ihm sind sie in der Regel weilich-grau gefrbt (beim Seefrosch dunkler grau, beim Kleinen Wasserfrosch wei). Die ?quakenden? Revierrufe sind den verschiedenen Taxa allerdings nicht genauer zuzuordnen.

Eine Hybride ist normalerweise entweder unfruchtbar oder zumindest nicht sehr vital und fr die Fortpflanzung in der nchsten Generation auf die Rekombination der elterlichen Gene angewiesen. Beim Teichfrosch findet dies auch statt, zumindest, wenn eine der beiden Elternarten syntop, also im selben Habitat lebt (siehe auch Hybridogenese). Insbesondere in Norddeutschland ist es allerdings eher der Regelfall, dass Teichfrsche in reinen Bastardpopulationen vorkommen ? Pelophylax lessonae und P. ridibundus fehlen dann also im gleichen Lebensraum. Trotzdem kann der Teichfrosch dort langfristig existieren und sich vermehren. Dies gelingt ihm, indem neben ?normalen? Individuen mit zweifachem (diploidem) Chromosomensatz auch solche auftreten, die drei Chromosomenstze aufweisen. Diese Tiere nennt man triploid; sie tragen damit die vollstndige Erbinformation einer der beiden Elternarten in sich. Oft sind sie auch besonders vital und spielen daher beim Fortpflanzungsgeschehen eine entscheidende Rolle.

Da triploide Exemplare quasi einen Chromosomensatz der Elternart ?gestohlen? haben, wird der Teichfrosch nach einem Vorschlag der Herpetologen Dubois & Gnther (1982) nicht Art, sondern Klepton (Partizip neutrum zu griech. ?????? klepto ?stehlen?) genannt. Das wird manchmal mit der Abkrzung ?kl.? zwischen dem wissenschaftlichen Gattungs- und Artnamen gekennzeichnet ? allerdings wird diese Schreibweise nicht von allen Wissenschaftlern bernommen (alternativ wird beispielsweise der Artnamensteil in Anfhrungszeichen gesetzt). Diese vererbungsbiologische Besonderheit erklrt auch die oben beschriebene Variabilitt der ueren Merkmale des Teichfrosches: Whrend diploide Exemplare phnotypisch genau zwischen den beiden Elternarten stehen, da sie von beiden je einen Chromosomensatz besitzen, hneln triploide Tiere jeweils der Elternart, von der sie zwei Chromosomenstze aufweisen. Dieser Umstand fhrt in der feldbiologischen Forschung dazu, dass triploide Teichfrsche manchmal uerlich nur sehr schwer von derjenigen Elternart zu unterscheiden sind, die in ihren Genen dominant ist.

Zu den genannten genetischen Eigenarten kommt hinzu, dass das Genom des Teichfroschs einen enormen Anteil (77 %) transponibler Elemente enthlt. Diese auch ?springenden Gene? genannten DNA-Abschnitte, knnen fr bestimmte im Organismus auftretenden Mutationen (chromosomale Rearrangements) verantwortlich sein und werden deshalb heute als eine treibende evolutionre Kraft diskutiert.[1]

Der Teichfrosch ist ganzjhrig relativ eng an Gewsser gebunden, aber wiederum nicht so sehr wie der Seefrosch: So unternehmen die Tiere auch lngere Landgnge und berwintern wohl ganz berwiegend terrestrisch (in Erdhohlrumen etc.). Als Laich- und Wohngewsser werden perennierende (dauerhaft wasserfhrende), offene Stillgewsser bevorzugt, vor allem Weiher und naturnahe Teiche, wo sich die Frsche am Uferrand oder auf Seerosenblttern sitzend sonnen und nach Insekten Ausschau halten knnen. Bei Gefahr springen sie in typischer Wasserfroschmanier mit einem weiten Satz ins Wasser und verbergen sich im Schlamm. Die Paarungszeit liegt im Mai und insbesondere Juni ? im Laich-Kalender der mitteleuropischen Amphibien ist der Teichfrosch der spteste. Zu Merkmalen von Laich und Kaulquappen vergleiche beispielsweise Kleiner Wasserfrosch. Zum Nahrungsspektrum zhlen neben Insekten auch andere Wirbellose (Spinnen, Wrmer, Schnecken etc.), mitunter aber sogar kleinere Amphibien.

Der Teichfrosch ist von Frankreich ber Norditalien und ganz Mitteleuropa bis ins Baltikum, die Ukraine und den Sdwestrand Russlands verbreitet. Die ?Art? fehlt natrlicherweise im Mittelmeerraum, auf den Britischen Inseln und in Skandinavien (ausgenommen Dnemark und die Sdspitze Schwedens). In Deutschland, sterreich und der Schweiz besteht eine nahezu flchendeckende Verbreitung; grere Lcken gibt es nur im uersten Nordwesten Deutschlands (speziell in Ostfriesland) und in einigen Mittel- und Hochgebirgslagen. Teichfrsche sind ? im Allgemeinen viel hufiger als ihre Elternarten ? fast berall dort vorhanden, wo Seefrsche oder Kleine Wasserfrsche sind, darber hinaus aber auch in vielen weiteren, ?reinen? Bestnden.

Teichfrsche scheinen wegen ihrer Anpassungsfhigkeit und ihrer relativ stationren Lebensweise weniger bedroht zu sein als die meisten brigen Amphibienarten. Selbst in manchen Fischteichen (die allerdings zumindest rhrichtbewachsene Ufer haben sollten) knnen sie besser berleben als die anderen Lurche (mit Ausnahme der Erdkrte).

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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