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Euomphalia strigella (Draparnaud, 1801) -- Große Laubschnecke} Euomphalia strigella  -  3. Fund
Euomphalia strigella - 3. Fund


 

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Fam. Anatidae (Vigors, 1825) -- Entenvögel


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Die Familie der Entenvgel (Anatidae) ist die artenreichste aus der Ordnung der Gnsevgel (Anseriformes). Sie umfasst 47 Gattungen und etwa 150 Arten. Zu dieser Gruppe gehren so bekannte Typen von Wasservgeln wie die Enten, Gnse und Schwne. Vielleicht abgesehen von den Hhnervgeln hat keine andere Vogelgruppe so zahlreiche Wechselbeziehungen zum Menschen: Allein fnf Arten wurden domestiziert, Entenvgel werden wegen ihres Fleisches, ihrer Eier und ihrer Federn gejagt und gehalten, und in vielerlei Form haben sie Eingang in Mrchen, Sagen und Comics erhalten. Sprachlich bezeichnen die Begriffe Ente den weiblichen und Erpel oder Enterich den mnnlichen Vogel. Aufflligstes Unterscheidungsmerkmal ist das farbigere Prachtkleid der mnnlichen Entenvgel (siehe Erscheinungsbild ausgewachsener Stockenten).

Alle Entenvgel sind mehr oder weniger stark an ein aquatisches Leben angepasst. Ihr langer, breiter Krper gibt ihnen beim Schwimmen Auftrieb, die Fe sind mit Schwimmhuten versehen (Ausnahme: Hawaiigans) und setzen weit hinten am Krper an. Dadurch wirkt der Gang an Land etwas ungeschickt, doch sind Entenvgel beim Laufen lngst nicht so unbeholfen wie viele Seevgel. Der Hals ist oft auffllig lang ? vor allem bei den Gnsen und Schwnen, aber auch bei einigen Enten.

Die Gre der Entenvgel reicht von 30 cm (Zwergenten) bis 180 cm (Trompeterschwan), das Gewicht liegt zwischen 230 g und 22,5 kg. Die Flgelspannweite eines Trompeterschwans kann 240 cm betragen. Das Gefieder ist sehr dicht und wird mit dem Sekret der gut entwickelten Brzeldrse regelmig eingelt, um es wasserabweisend zu machen. Viele Entenvgel sind auerordentlich farbenfroh. Dies trifft in besonderem Mae auf die Enten der Unterfamilie Anatinae zu, die oft ein Gefieder in leuchtenden Farben haben, whrend bei den Gnsen weie, braune und graue Grundfarben berwiegen. Meistens gibt es hier einen ausgeprgten Geschlechtsdimorphismus, bei dem die Mnnchen prchtig gefrbt sind, die Weibchen aber unscheinbar graubraun. Am Ende der Brutzeit durchlaufen Entenvgel eine Mauser, bei der sie kurzzeitig flugunfhig werden und bei der sich Mnnchen mit dem so genannten Schlichtkleid oft in der Frbung vorbergehend den Weibchen angleichen. Das Jugendgefieder hnelt meistens dem Weibchengefieder. Eine bemerkenswerte Ausnahme vom blichen Frbungsschema ist die Paradieskasarka, die als einziger Entenvogel einen umgekehrten Geschlechtsdimorphismus mit farbenprchtigeren Weibchen hat.

Oberhalb der Augen haben alle Entenvgel Salzdrsen, durch die aufgenommenes Salz wieder ausgeschieden werden kann. Das hochschnblige Profil mariner Arten wie der Eiderenten lsst sich damit erklren, dass dem ausgeschiedenen Salz ein besserer Abfluss ber den Schnabel ermglicht werden soll.

Entenvgel haben einen verhltnismig breiten Schnabel, dessen Rnder mit Lamellen versehen sind. Ein Stockentenschnabel weist oberseits 36 bis 54, unterseits 72 bis 80 Lamellen auf. Bei den Entenvgeln, die sich von Kleinstlebewesen ernhren, dienen die Lamellen als Filterapparat. Durch den halb offenen Schnabel wird Wasser eingesaugt, das dann durch die Lamellen hinausgepresst wird. Oft finden sich Modifikationen der ursprnglichen Lamellenstruktur, so bei den Sgern, bei denen die Lamellen zu kleinen Zhnen umgebildet sind, die das Festhalten der Fischbeute erleichtern. Der Schnabel der Entenvgel ist oft bunt gefrbt, vor allem bei Mnnchen im Brutkleid nimmt er leuchtende Farben an. Der Oberschnabel hat eine verhornte Spitze. Er ist mit Tastsinneszellen dicht besetzt.

Die Flgel der Entenvgel sind kurz und krftig. Wegen des verhltnismig hohen Gewichts der Vgel und der geringen Flgelflche ist ein permanenter Flgelschlag erforderlich und es sind keine Gleitphasen mglich. Um sich in die Luft zu erheben, mssen vor allem die greren Arten einige Meter auf der Wasseroberflche laufen. Einmal in der Luft, knnen Entenvgel ausdauernd weite Strecken zurcklegen, zum Teil in Hhen bis zu 8000 m. Eine Ausnahme sind drei Arten der Dampfschiffenten, die vllig flugunfhig geworden sind.

Der Schwanz ist meistens sehr kurz und viereckig, manchmal auch leicht gerundet. Nur Ruderenten sind verhltnismig langschwnzig. Die wichtigste Funktion des Schwanzes ist die Steuerung im Flug.

Entenvgel schwimmen mit abwechselnden Schlgen der Fe. Auch tauchen knnen alle Entenvgel, obwohl sie diese Fhigkeit in sehr unterschiedlichem Mae nutzen. Manche tun es nur im Notfall, andere wie Tauch-, Meer- und Ruderenten bei der tglichen Nahrungssuche.

Bei der Betrachtung der inneren Organe ist das vergrerte Herz oft tauchender Enten auffllig. Der Muskelmagen ist bei den Gnsen vergrert, um die faserhaltigen Pflanzen zerkleinern zu knnen; eine noch strkere Vergrerung findet man bei Meerenten, die Molluskenschalen aufnehmen. Die Pflanzenfresser unter den Entenvgeln haben zudem groe Blinddrme.

Die meisten Entenvgel sind sehr stimmfreudig. Bekannt ist hierbei das Quaken der Schwimmenten. Nur weibliche Enten quaken, whrend Mnnchen andere Laute, zum Beispiel dnne Pfeiflaute von sich geben. Gnse sind fr das laute Schnattern, Pfeifgnse und Halbgnse meistens fr pfeifende Lautgebungen bekannt. Am weitesten knnen die Rufe der Schwne tragen. Der Trompeterschwan hat am Stimmkopf und entlang der Luftrhre blasenfrmige Resonanzkammern (Bullae), die die Lautstrke der Schreie enorm verstrken. Allein die Ruderenten sind wenig stimmfreudig und abgesehen von Zisch- und Grunztnen nahezu stumm.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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