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Callionymus lyra (Linnæus, 1758) -- Gestreifter Leierfisch} Callionymus lyra -  1. Fund
Callionymus lyra - 1. Fund


 

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Ordnung Thysanoptera (Haliday, 1836) -- Fransenflügler


Unterkategorien
Fam. Thripidae (Stevens, 1829) -- Blasenfüßer (1)
Thripidae

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Fransenflgler (Thysanoptera), auch Thripse oder Blasenfe, sind eine Ordnung in der Klasse der Insekten. Den Namen Fransenflgler tragen sie wegen ihrer langen Haarfransen an den Flgelrndern. Der wissenschaftliche Name setzt sich aus zwei griechischen Wrtern zusammen: ??????? (thysanos = ?Franse?) + ?????? (pteron = ?Flgel?). Es gibt weltweit etwa 5.500 Arten, von denen etwa 400 in Mitteleuropa und 214 in Deutschland vorkommen.[1] Der Name ?Blasenfe? (frher wissenschaftlich auch Physopoda genannt) kommt von lappenartig verbreiterten Strukturen an den Endgliedern der Fe (Arolium genannt). Diese knnen durch Druckerhhung ballonartig ausgestlpt werden[2] und werden durch eine Drse mit Flssigkeit benetzt. Sie dienen als Haftapparat an glatten Oberflchen. Mundartlich oder regional sind auch Bezeichnungen wie Gewitterfliegen (auch Gewittertierchen, Gewittertiere, Gewitterwrmchen) oder Schwarze Fliege fr Fransenflgler gebruchlich[3][4]. In alten Texten finden sich auch heute nicht mehr gebruchliche mundartliche Bezeichnungen, so Putsigel oder Gnidd in Ostfriesland, Hommelfrsche oder Flimmerchen im Rheinland, Wettergeistlein im Sudetenland[4], Kaulpanne in Flensburg.

Fransenflgler sind in der Regel zwischen einem und drei Millimeter gro, langgestreckt und haben stark abgewandelte Mundwerkzeuge mit stark asymmetrischen Mandibeln, die zum Stechen und Saugen berwiegend an Pflanzen dienen. Die erwachsenen Tiere besitzen vier schmale Flgel, fliegen aber aktiv kaum (weniger als Weie Fliegen); viele Arten sind sogar flgellos. Die Larven sind durchscheinend und hellgrn.

Die meist groen Komplexaugen am Kopf der Fransenflgler dehnen sich auf der Rckenseite (dorsal) bis zum Ocellenhgel und auf der Bauchseite (ventral) bis zu den Genae aus. Die Anzahl der Ommatidien ist von Art zu Art unterschiedlich. Geflgelte Arten tragen zudem in der Regel drei Punktaugen (Ocellen), die auf der Kopfoberseite zwischen den Komplexaugen als gleichseitiges Dreieck angeordnet sind. Die Ocellen liegen dabei etwas erhht auf einem Ocellenhgel. Das Tentorium ist bei den meisten Fransenflglern stark zurckgebildet. Die Geielantennen der meisten Arten bestehen aus sieben bis acht Gliedern, allgemein kommen aber Antennen mit Lngen zwischen vier und neun Gliedern vor. Durch ihre spezielle Einlenkung am Antennenring knnen sie in alle Richtungen bewegt werden. Im zweiten Antennenglied, dem so genannten Pedicellus ist das Johnstonsche Organ untergebracht. Die Funktion spezieller Sensillen am dritten und vierten Antennenglied ist noch ungeklrt.

Bei Fransenflglern sind die Mundwerkzeuge asymmetrisch. Dies rhrt daher, dass der rechte Oberkiefer (Mandibel) stark zurckgebildet ist und effektiv nur aus einem Basisskelett besteht. Die linke Mandibel hingegen ist, wie bei den anderen Vertretern der Condylognatha (siehe externe Systematik), zu einer Stechborste geformt. Der vordere Abschluss der Mundwerkzeuge, das Labrum, ist meist asymmetrisch und trapezfrmig. Die Unterkiefer (Maxillen) sind im Gegensatz zu den Mandibeln und dem Labrum symmetrisch. Sie bestehen bei den Fransenflglern aus dem Stipes und der Lacinia die zweite Lade (Cardo) ist meist zurckgebildet. Die Laciniae sind derart verwachsen, dass sie ein Saugrhrchen bilden. Die Lippe bzw. das Labium ist in der Mitte verwachsen. Die Mundffnung liegt hinter dem Cibarium an der Hinter- und Unterseite des Kopfkegels. Beim Saugvorgang wird mit der unpaaren Mandibel ein Loch in die Oberflche gestoen, in das dann die paarigen, stilettfrmigen Laciniae eingefhrt werden. Die Muskeln des Cibariums dienen als Saugpumpe. Alternierend zum Saugen wird Speichel in die ffnung gepumpt.

Der Thorax besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: dem Prothorax, der die Verbindung zum Kopfkegel herstellt, und dem Pterothorax. An letzterem sind, wie das im Wortstamm zu erkennende griechische Wort ?????? (pteron = ?Flgel?) bereits andeutet, die Flgel befestigt, so sie bei dem jeweiligen Vertreter vorhanden sind. Der dorsale Bereich des Prothorax, das Pronotum, ist bei den Fransenflglern trapezfrmig bis rechtwinklig und hat eine speziell am Rand charakteristische Beborstung. Die ventrale Seite des Prothorax weist viele Bereiche auf, in denen die Oberflche aus Membranen besteht.

Der Pterothorax hingegen besteht wiederum aus mehreren Einheiten, nmlich dem Meso- und dem Metathorax. Der Pterothorax ist bei Arten mit Flgeln besonders robust gebaut, bei den Arten ohne Flgel hingegen nur stark vereinfacht vorzufinden.

Die Ausprgung der Flgel ist innerhalb der Fransenflgler sehr verschieden. So haben einige Arten keine Flgel, bei anderen sind sie voll ausgebildet und bei wieder anderen Arten existieren Zwischenformen. Auch kann das Vorhandensein vom Geschlecht abhngen; wenn dabei ein Geschlecht flgellos ist, ist es in der Regel das mnnliche. Nur bei wenigen Arten sind Ausbildung oder Vorhandensein der Flgel auch innerhalb der Art variabel. Bei vielen Arten der Tubulifera scheren die Weibchen ihre Flgel nach der Begattung mechanisch ab. Wenn Flgel vorhanden sind, sind diese 1 bis 1,2 Millimeter lang und weisen etwa 150 bis 200 der namensgebenden Fransen auf, die dem Flgel insgesamt einen normalen Umriss geben. Innerhalb dieser Kontur sind allerdings nur 20 bis 45 % auch wirklich durch Fransen bedeckt. Der Durchmesser der Fransen betrgt 1?2 m. Die Ausprgung der Flgel und der Fransen ermglicht durch ihre verschiedenartige Beschaffenheit eine Bestimmung der Unterordnung. So besitzen die Flgel der Terebrantia Adern, ihre Oberflche ist neben den Fransen von zahlreichen kurzen Haaren (Setae) bedeckt; beides fehlt bei den Tubulifera. Die Fransen bei den Terebrantia sind durch einen Sockel befestigt, der durch seine spezielle Struktur zwei Stellungen zulsst: parallel zum Flgel (in Ruhestellung) und abgespreizt (in Flugstellung). Bei den Tubulifera hingegen sind die Fransen weit in den Flgel hineingewachsen und haben keinen speziellen Sockel, knnen daher aber auch nicht in ihrer Position verstellt werden. Befestigt sind die Flgel am Pterothorax; sie besitzen am Ansatz eine Verbindung, die eine Kopplung der Flgel bewirkt. In Ruhelage liegen die Flgel auf dem Hinterleib, entweder nebeneinander (Terebrantia) oder bereinander (Tubulifera) - sie sind hier durch spezielle Borsten fixiert.

Die Beine der Fransenflgler sind wie bei allen Insekten in sechs Abschnitte gegliedert. Die Tarsen besitzen nur ein oder zwei Glieder. Die Funktion der teilweise hoch spezialisierten Ausbildungen der verschiedenen Beinteile ist von Art zu Art hchst unterschiedlich. Zum Beispiel ist die Hfte (Coxa) der Hinterbeine bei vielen Vertretern strker ausgeprgt und bietet dadurch ein Sprungvermgen. Bemerkenswert sind aber vor allem die fr den Namen Blasenfe verantwortlichen Saugnpfe (Arolium) der Tarsen, die es dem Tier erlauben, sich an seinem Untergrund regelrecht festzusaugen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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