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Phymatodes testaceus (Linnæus, 1758) -- Veränderlicher Scheibenbock, Variabler Schönbock} Phymatodes testaceus -  4. Fund
Phymatodes testaceus - 4. Fund


 

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Ordnung Coleoptera (Linnæus, 1758) -- Käfer


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Baumschwammkäfer
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Familien siehe Systematik der Kfer

Die Kfer (Coleoptera) sind mit ber 350.000 beschriebenen Arten in 179 Familien die weltweit grte Ordnung aus der Klasse der Insekten ? noch immer werden jhrlich hunderte neue Arten beschrieben. Sie sind auf allen Kontinenten auer in der Antarktis verbreitet; in Mitteleuropa kommen rund 8000 Arten vor. Die bislang ltesten Funde fossiler Kfer stammen aus dem Perm und sind etwa 265 Millionen Jahre alt.

Der Krperbau der Kfer unterscheidet sich von dem anderer Insekten, da die augenscheinliche dreiteilige Gliederung nicht dem Kopf, der Brust und dem Hinterleib entspricht, sondern der zweite Abschnitt nur aus dem Prothorax besteht, von dem auf der Krperoberseite nur der Halsschild sichtbar ist. Die brigen beiden Abschnitte der Brust bilden mit dem Hinterleib eine Einheit und werden vom sklerotisierten ersten Flgelpaar, den Deckflgeln, berdeckt.

Mit etwa 170 Millimetern Lnge ist der Riesenbockkfer (Titanus giganteus) aus Brasilien die grte Kferart; die Goliathkfer zhlen mit etwa 100 Gramm Gewicht zu den schwersten Insekten berhaupt. In Europa schwankt die Gre der Kfer zwischen ungefhr 0,5 und 75 Millimetern, der grte mitteleuropische Kfer ist der Hirschkfer (Lucanus cervus).

Das Wort Kfer hat germanische Sprachwurzeln. Bereits im 9. Jahrhundert findet sich das Wort cheuur, im 10. Jahrhundert chefuar, ein Jahrhundert spter finden sich die Ausdrcke cheuove, cheuer und keuir. Sie bezeichneten jedoch nicht Kfer, sondern Heuschrecken. Aus dem 13. Jahrhundert ist das Wort kever belegt, wortverwandt mit Kiefer. Beide Wrter sind von einer Wortwurzel mit der Bedeutung ?kauen, nagen? abgeleitet. Erst in den folgenden Jahrhunderten vollzog sich der Bedeutungswandel des Wortes kefer von ?Heuschreckenlarve? zu ?Kfer?. Fr die Kfer wurde von den Germanen auch das Wort webila benutzt. Im 11. Jahrhundert taucht das Wort wibil, im darauffolgenden Jahrhundert wibel auf, was im Englischen in der Form weevil als Bezeichnung fr die Rsselkfer sowie in mundartlichen Benennungen wie Perdswievel fr Rosskfer weiterlebt. Schon frh findet man Unterscheidungen wie scaernwifel und tordwifel fr Mistkfer, und im 15. Jahrhundert werden bereits verschiedene Kferfamilien sprachlich unterschieden.[1]

Die wissenschaftliche Bezeichnung Coleoptera kommt aus dem Altgriechischen. Mit ?????? (koleos) wurde die lederne Hlle bezeichnet, in die das Schwert gesteckt wurde, und mit ?????? (pteron) der Flgel. Die ledrig anmutenden Deckflgel der Kfer, welche die Hinterflgel teilweise umhllen, fhrten zu der Namensgebung.

Die Krperform der Imagines ist sehr vielfltig und variiert von sehr langen und schlanken bis zu gedrungenen, kurzen Arten. Es gibt dabei sehr flache bis stark kugelig geformte Krper. Die Krperform stellt eine Anpassung an die Lebensweise der jeweiligen Art dar. So sind Kfer, die unter loser Rinde leben, immer flach; im Wasser lebende Arten, insbesondere schnelle Schwimmer, haben eine Stromlinienform; kletternde Kfer, deren Fluchtverhalten darin besteht, sich bei Gefahr fallen zu lassen, sind kugelig. Die Strukturierung der Krperoberflchen ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Die Bandbreite reicht von glatten und glnzenden bis hin zu stark strukturierten Oberflchen mit Runzeln, Gruben, Rillen und Hckern. Ein entscheidender Evolutionsfaktor fr die Ausbildung der Krperform ist, insbesondere bei bizarr geformten Arten, die Funktion der Tarnung vor Fressfeinden.

Der Krperbau der Kfer folgt dem grundstzlichen Bau der Insekten. Der Krper besteht aus drei Abschnitten: Kopf (Caput), Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen). Die sichtbare Gliederung entspricht bei den Kfern aber nicht Kopf, Brust und Hinterleib. Der zweite sichtbare Abschnitt besteht nur aus dem ersten Segment der Brust, das zweite und dritte Segment bilden mit dem Hinterleib eine Einheit, die von den Deckflgeln (Elytren) berdeckt ist. Die Elytren sind das erste, stark sklerotisierte Flgelpaar, das das zweite Flgelpaar schtzt. Bauchseits ragen die hinteren Teile der Brust ber die ersten Hinterleibssegmente hinaus, so dass auch hier das zweite und dritte Brustsegment zusammen mit dem Hinterleib eine optische Einheit bildet. Kfer haben, bis auf wenige Ausnahmen, ein stark sklerotisiertes Auenskelett unter Beteiligung von Chitin. Als Extremitten besitzen sie wie alle Insekten sechs Beine und zwei, bei den einzelnen Arten allerdings sehr unterschiedlich gestaltete, Fhler. Kfer gehren zu den Insekten mit kauenden Mundwerkzeugen. Wie alle Insekten haben sie ein Strickleiternervensystem, das jedoch dahingehend abgewandelt ist, dass sich im Hinterleib keine Ganglien mehr befinden. Das Blutgefsystem ist offen und besitzt ein Rhrenherz. Der einfache Verdauungstrakt mit den Malpighischen Gefen und das Tracheensystem fr die Atmung entsprechen ebenfalls dem allgemeinen Bauplan der Insekten. Es gibt aber wegen der durch die lange Evolutionszeit bedingten Vielfalt der Kfer in fast allen Bereichen der Kferanatomie Abweichungen von diesem Grundbauplan.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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