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Calotes versicolor (Fitzinger, 1826) -- Blutsaugeragame, Indische Schönechse} Calotes versicolor -  2. Fund
Calotes versicolor - 2. Fund


 

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Ordnung Raphidioptera (Martynov, 1938) -- Kamelhalsfliegen


Unterkategorien
Fam. Raphidiidae (Latreille, 1810) -- Kamelhalsfliegen (13)
Raphidiidae

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Die Kamelhalsfliegen (Raphidioptera) sind eine Ordnung der Insekten. Gemeinsam mit den Netzflglern (Neuroptera) und den Groflglern (Megaloptera) bilden sie die Gruppe der Netzflglerartigen (Neuropterida).

Die Krperlnge der Kamelhalsfliegen betrgt zwischen 8 und 18 mm, bei einigen wenigen Spezies darber hinaus und in einem Fall sogar bis zu 45 mm. Das aufflligste und namensgebende Merkmal der Kamelhalsfliegen ist das stark verlngerte erste Brustsegment (Prothorax), dem ein langer, abgeplatteter Kopf aufsitzt. Sowohl dieses Segment als auch der Kopf sind auffallend beweglich, eine Modifikation, die ansonsten nur bei den Fangheuschrecken (Mantodea) und den Fanghaften (Mantispa spec.) zu erkennen ist. Er wird oft leicht erhoben und angewinkelt getragen. Die Vorderbeine sitzen im Gegensatz zu den Mantodea oder Mantispidae am Ende des Prothorax auf.

Der Krper ist meist schwarz oder dunkelbraun gefrbt (zum Teil auch mit blauer Beschichtung) und weist auch teilweise metallischen Glanz auf. Am Kopf, am Thorax und am Hinterleib (Abdomen) knnen gelbe, braune oder weiliche Flecken vorhanden sein. Die vorne liegenden Komplexaugen treten halbkugelig hervor und sind bei den meisten Arten ebenfalls schwarz gefrbt. Zwischen ihnen sind die borstenfrmigen, aus 35 bis 75 Gliedern bestehenden Fhler eingelenkt.

Die Flgel sind gro und reich gedert, auerdem tragen sie ein deutliches und charakteristisches Flgelmal (Pterostigma). Das ist meist einfrbig, meist dunkelbraun bis hell gelblich, bei wenigen Arten sogar zweifrbig. In der Ruhestellung werden die Flgel dachartig auf dem Hinterleib getragen. Die Tiere haben an ihren Beinen jeweils fnf Fuglieder (Tarsen), wobei das dritte lappig vergrert ist.

Die Weibchen haben eine auffllige Legerhre (Ovipositor), die etwa so lang ist wie der Hinterleib selbst. Dabei werden zwei paarige und zu einem Rohr verschmolzene Anhnge (Gonapophysen) des achten Hinterleibssegments von zwei Gonapophysen des neunten Segments umhllt. Die Legerhre ist sehr biegsam und beweglich, an der Spitze mit Tastorganen ausgestattet.

Alle der ber 200 bekannten Arten der Kamelhalsfliegen leben in der nrdlichen Hemisphre. Die sdlichsten Vorkommen dieser Tiergruppe liegen im Sden Mexikos sowie auf Taiwan, die nrdlichsten in Lappland.

In Europa findet man etwa 75 Arten, vornehmlich in den Gebirgen Sdeuropas. In Mitteleuropa leben nur 16 Arten vor allem in sonnigen Habitaten von der Krautschicht, an Struchern bis in die Krone von Bumen.

Die Flugzeit der meisten Kamelhalsfliegen liegt in den Monaten Mai bis Juni, sie sind also als frhjahrsaktiv einzustufen, auerdem sind sie tagaktiv. Die ausgewachsenen Tiere leben vor allem im Blattwerk verschiedener Bume und Bsche und ernhren sich dort ruberisch von verschiedenen Insekten, vor allem Blattlusen. Sie fangen ihre Beute mit den beienden Mundwerkzeugen vorwiegend durch optisch orientiertes, aktives Suchen an der Vegetation. Die groe Beweglichkeit des Kopfes und die verlngerte Vorderbrust erleichtern den Nahrungserwerb.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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