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Chromis chromis (Linnæus, 1758) -- Mönchsfisch} Chromis chromis -  2. Fund
Chromis chromis - 2. Fund


 

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Ordnung Psocoptera -- Staubläuse


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Fam. Liposcelididae -- Bücherläuse (5)

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Die Staubluse (Psocoptera) sind eine Ordnung der Insekten, bis zum Jahr 2005 wurden weltweit etwa 5600 Arten beschrieben.[1] Etwa 100 Arten sind in Mitteleuropa verbreitet. Die Tiere ernhren sich von Pilzgewebe, Sporen, Flechten, Grnalgen oder hnlichem. Entsprechend findet man sie an Pflanzen, unter Rinden, an Baumstmmen und Totholz, in Vogelnestern oder auch in Gebuden. Einige der Arten sind in der Lage, Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf aufzunehmen.

Die Staubluse erreichen in der Regel eine Krpergre von 0,7 bis 10 Millimeter, die grte Art ist Thyrsophorus metallicus. Eine Besonderheit dieser Tiere sind die Mundwerkzeuge, die eine Zwischenform zwischen dem kauend-beienden Typ der Bodenluse und dem saugenden Typ der anderen Luse, Wanzen und Zikaden darstellen. Die Mandibeln der Tiere sind asymmetrisch, die Lacinien borsten- oder meielfrmig und sie knnen wie ein Meiel eingesetzt werden. Bei vielen Arten finden sich Spinndrsen, die am Labium enden.

Eine Autapomorphie der Gruppe ist auerdem der Bau der Flgel. Der Hinterrand der greren Flgel ist hakenfrmig umgebogen und umgreift die verdickte Vorderkante des Hinterflgels. Bei den Weibchen kommen meist nur Stummelflgel vor oder sie fehlen vllig.

Nach neueren phylogenetischen Untersuchungen werden die Staubluse (Psocoptera) in die berordnung Psocodea gestellt. Die Psocodea sind monophyletisch und enthalten neben den Staublusen auch die Tierluse (Phthiraptera).[2] Sie bilden zusammen mit den Condylognatha, zu denen auch die Schnabelkerfe mit den Pflanzenlusen sowie die Blasenfe gehren, die Gruppe der Paraneoptera.

Innerhalb der Staubluse werden drei Unterordnungen unterschieden, die anhand der Anzahl ihrer Antennen- und Fuglieder (Tarsenglieder) identifiziert werden knnen:

Die Trogimorpha besitzen lange Antennen mit 22 bis 50 Gliedern, dreigliedrige Tarsen und verdickte Hinterschenkel. In diese Gruppe gehren beispielsweise die in Husern zu findende Art Psyllipsocus ramburi sowie die aufgrund ihres typischen Klopfens in morschem Holz bekannte Totenuhr (Trogium pulsattorium).

Die Antennen der Troctomorpha besitzen nur 15 bis 17 Glieder, die Tarsen knnen zwei- oder dreigliedrig sein. In diese Gruppe gehrt die Bcherlaus (Liposcelis simulans) oder der Hhlenbewohner Badonellia titei.

Die meisten der heimischen Arten gehren in die Gruppe der Psocomorpha oder Echten Staubluse. Bei ihnen bestehen die Antennen immer aus 13 Gliedern, die Tarsen knnen zwei- bis dreigliedrig sein. Hierher gehren etwa die nur parthenogenetisch lebende Art Psoculus neglectus, die hufig in Vogelnestern oder Wohnungen zu findende Lachesilla pedicularia, der Bodenbewohner Kolbea quisquiliarum und die auf Laubgehlzen anzutreffende Valenzuela flavidus.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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