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Thyridanthrax elegans (Wiedemann in Meigen, 1820)} Thyridanthrax elegans -  1. Fund
Thyridanthrax elegans - 1. Fund


 

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Ordnung Neuroptera (Planipennia) (Linnæus, 1758) -- Netzflügler


Unterkategorien
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Die Netzflgler (Neuroptera, Syn.: Planipennia) sind eine Ordnung der Insekten. Sie werden auch Hafte genannt (Einzahl: der Haft). Von ihnen sind insgesamt etwa 5500 Arten bekannt, 292 davon aus Europa,[1] etwa 120 davon leben in Mitteleuropa. Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Tropen und Subtropen. Zu dieser Ordnung gehren auffallende und bizarre Arten wie beispielsweise die Fanghafte. Innerhalb der Netzflgler finden sich auch zwei Familien mit aufgrund ihrer Lebensweise gut bekannten Larven: die Ameisenjungfern mit den Ameisenlwen und die Florfliegen mit den Blattlauslwen.

Die Netzflgler unterscheiden sich von den Groflglern (Megaloptera) durch ihren Prothorax, der nicht schildfrmig ist, sondern seitlich bis zu den Hften der Vorderbeine hinunter gebogen ist, nach unten gerichtete Mundwerkzeuge und Flgelpaare, die an der Basis etwa gleich breit sind. Die Kamelhalsfliegen (Raphidioptera) als dritte Ordnung der Netzflglerartigen knnen anhand des stark ausgezogenen Prothorax und des lappenfrmig verbreiterten dritten Tarsengliedes an allen drei Beinpaaren unterschieden werden. Die Fanghafte haben ebenfalls einen verlngerten Prothorax, knnen aber anhand ihrer Fangbeine eindeutig von den Kamelhalsfliegen unterschieden werden. Die Tiere knnen auch mit Steinfliegen (Plecoptera) verwechselt werden, sie unterscheiden sich von ihnen aber durch das Fehlen der Cerci am Hinterleibsende.

Das Erscheinungsbild der verschiedenen Arten der Netzflgler ist sehr unterschiedlich und reicht von kleinen, mottenschildlaushnlichen Arten wie die der Staubhafte ber schmetterlingshnliche Schmetterlingshafte und libellenhnliche Ameisenjungfern bis hin zu den Fanghaften, die hnlichkeit mit Fangschrecken haben. Die Flgelspannweite der mitteleuropischen Arten variiert zwischen 1,5 und 80 Millimetern, tropische Arten wie beispielsweise Palpares voeltzkowi erreichen sogar Spannweiten von bis zu 160 Millimetern. Sie besitzen wie auch die brigen Netzflglerartigen netzfrmig gederte Flgel, die in der Ruhestellung dachartig ber den Hinterleib gelegt werden. Nur bei wenigen Arten sind die Flgel zurckgebildet oder modifiziert. Ihre drei Laufbeinpaare haben fnf Tarsenglieder, lediglich die Fanghafte weichen mit ihren zu Fangbeinen modifizierten Vorderbeinen von diesem Bauplan ab. Die Imagines besitzen beiend-kauende Mundwerkzeuge mit Mandibeln und proportional groe, hervortretende Facettenaugen. Die Fhler sind meist lang und fadenfrmig, bei manchen Arten knnen sie auch am Ende keulenfrmig verbreitert sein.

Die Larven der Netzflgler unterscheiden sich in ihrem Aussehen komplett von den ausgewachsenen Tieren und sind auch je nach zugehriger Familie in ihrer Erscheinung und Gre uerst unterschiedlich. Ihre Mandibeln und Maxillen sind zu krftigen Saugzangen umgebildet, mit denen die Beute gepackt werden kann. Sie haben keinen After, sondern wrgen Unverdauliches entweder durch den Mund wieder aus oder speichern es im Mitteldarm. Einige Larven tarnen sich mit Substrat oder Nahrungsresten, welche am Krper befestigt werden.

Netzflgler kommen weltweit in nahezu allen Lebensrumen vor. Der Groteil der Imagines und auch ihre Larven leben an Land. Nur wenige Arten wie etwa einige Bachhafte leben am Wasser, die Larven der Schwammhafte und der Nevrorthidae entwickeln sich im Wasser. Fast alle Arten der Ordnung sind nacht- oder dmmerungsaktiv und knnen nur mig gut fliegen. Lediglich die Fadenhafte und Schmetterlingshafte sind tagaktiv, letztere sind darber hinaus ausgezeichnete Flieger. Einige Arten lassen sich nachts durch knstliches Licht anlocken. Nahezu alle Larven ernhren sich ruberisch von kleinen Insekten, insbesondere von verschiedenen Pflanzenlusen oder Milben. Sie werden mit den Saugzangen gepackt, um ihnen Verdauungssfte zu injizieren, die anschlieend ausgesaugt werden (extraintestinale Verdauung). Die Ameisenlwen fangen ihre Beute mittels selbstgegrabener Trichter im lockeren Sand und konnten sich dadurch die kologische Nische von Sandlebensrumen erschlieen. Die Larven der Fang- und Schwammhafte entwickeln sich als Parasiten. Die Imagines sind entweder ruberisch oder ernhren sich wie beispielsweise die Fadenhafte von Pollen oder wie viele Florfliegen von Honigtau.

Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier auf oder im jeweiligen Substrat ab. Die Eier vieler Arten sitzen an mehr oder weniger langen Stielen, die an sten, Blttern und auch Hauswnden zu finden sind. Sie werden mitunter auch gezielt an Kolonien von Beutetieren gelegt. Die Larven huten sich whrend ihrer Entwicklung meist dreimal, manche Arten auch vier- oder fnfmal. Die Larven entwickeln sich meist relativ schnell, weswegen je nach Art mitunter mehrere Generationen pro Jahr ausgebildet werden. Es gibt aber auch Arten, die fr ihre Entwicklung zwei Jahre bentigen. Sie verpuppen sich in einem Kokon ausschlielich an Land, der meist im Boden angefertigt wird.

Die von Linn eingefhrte Ordnung Neuroptera wurde charakterisiert durch den Besitz von vier hutigen Flgeln und das Fehlen eines Stachels (im Gegensatz zu den Hautflglern). Damit stellte diese Gruppe eine polyphyletische Sammelgruppe dar, unter der neben den heute als Netzflgler bezeichneten Arten auch die Libellen, Eintagsfliegen, Steinfliegen, Kcherfliegen und Schnabelfliegen eingeordnet wurden.

Von nachfolgenden Systematikern wurde diese Gruppe zunehmend aufgespalten, Latreille fhrte 1817 den Namen Planipennes fr Linns Neuroptera ohne Libellen und Eintagsfliegen ein, dieser Name wurde von Burmeister 1839 flschlicherweise in Planipennia latinisiert und fr die Netzflglerartigen einschlielich der Schnabelfliegen verwendet. Die heutige Verwendung der nach derzeitigem Wissensstand monophyletischen Taxa Neuroptera (Netzflgler) und Neuropterida (Netzflglerartige) geht auf Handlirsch zurck (Zur Phylogenie der Hexapoden, 1903). Die Verwandtschaftsverhltnisse innerhalb der Netzflglerartigen sind noch nicht vollends geklrt, es wird aber vermutet, dass die Ordnung am nchsten mit den Groflglern verwandt ist.

Auch wenn die nahe Verwandtschaft der einzelnen Familien der Netzflgler auer Frage steht, stellen sie eine sehr diverse Gruppe innerhalb der Insekten dar. Weltweit werden etwa 17 Familien der Netzflgler unterschieden, von denen 12 durch Vertreter in Europa prsent sind. In Mitteleuropa sind es immerhin noch 8 Familien.

Die 12 in Europa vorkommenden Familien sind in drei Unterordnungen aufgeteilt:

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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