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Bombus (Megabombus) sylvarum (Linnæus, 1761) -- Waldhummel} Bombus sylvarum -  1. Fund
Bombus sylvarum - 1. Fund


 

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Ordnung Megaloptera (Latreille, 1802) -- Großflügler


Unterkategorien
Fam. Sialidae (Leach, 1815) -- Schlammfliegen, Wasserflorfliegen (10)
Schlammfliegen_(Familie)

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Die Groflgler (Megaloptera), auch Schlammfliegen genannt, sind eine Ordnung der Insekten. Die nchsten Verwandten sind die Netzflgler (Neuroptera) und die Kamelhalsfliegen (Raphidioptera). Von den 328 beschriebenen Arten (Stand: 2008) leben in Westeuropa nur sechs, im stlichsten Europa weitere fnf[1]. Die Krperlnge der Tiere betrgt zwischen 23 und 35 mm, die Art Acanthocorydalus kolbei kann allerdings bis zu 70 mm lang werden und eine Flgelspannweite von maximal 160 mm erreichen.

Die Groflgler sind relativ weichhutige, langgestreckte Insekten. Die Fhler sind lang mit vielen gleichfrmigen Gliedern. Die Komplexaugen sind von mittlerer Gre, bei der Familie Sialidae fehlen die Ocellen. Das Halsschild (Pronotum) ist schildfrmig. Vorder- und Hinterflgel sind etwa gleich gro und untereinander recht hnlich, sie weisen eine deutlich hervortretende Flgeladerung auf, die durch zahlreiche Queradern ein netzfrmiges Muster bildet. Die Flgel sind gro und dunkelbraun gefrbt, sie werden in der Ruhestellung dachartig ber den Krper gelegt. Die meisten Arten sind schlechte Flieger und legen nur kurze Strecken im Flug zurck. Bei einigen Arten der Unterfamilie Corydalinae aus Nordamerika (Corydalus) und Asien (Acanthacorydalis) sind die Mandibeln sbelartig verlngert. Da die Tiere keine Nahrung aufnehmen, ist der Grund dafr unbekannt, man vermutet eine Entstehung durch Konkurrenz der Mnnchen bei der Partnerwahl (Sexuelle Selektion). Die brigen Arten besitzen relativ unspezialisierte Mundwerkzeuge von beiend-kauendem Typ.

Die ausgewachsenen Tiere leben in der Ufervegetation der Gewsser, in denen sie als Larven gelebt haben. Sie nehmen wenig Flssigkeit und sonst keine Nahrung auf. Die Lebensdauer der Imagines bersteigt kaum eine Woche. Die Paarfindung der Schlammfliegen erfolgt ber chemische Stoffe (Pheromone) sowie ber Vibrationen. Die Paarung erfolgt am Boden.

Die Weibchen legen ihre etwa 300 bis 900 (selten bis 2.000) Eier als Gelege an harte Strukturen nahe dem Gewsser, z. B. Rhrichtpflanzen, aber auch Holz oder Steine, ab. Das Gelege ist einschichtig und durch eine braune Kittsubstanz geschtzt. Die frisch geschlpften Larven lassen sich ins Wasser fallen und beginnen dort ihre aquatische Lebensphase.

Das erste Larvenstadium ist frei schwimmend (planktonisch), die folgenden leben am Gewssergrund.

Die Larven der Sialidae sind auffllig durch die gefiederten Tracheenkiemen an den ersten sieben Hinterleibssegmenten sowie dem langen Schwanzanhang (Terminalfilum), auerdem werden sie im Vergleich zu anderen aquatischen Insektenlarven recht gro. Lebensraum sind je nach Art sowohl schnell flieende Gewsser mit Kies- und Steingrund als auch langsam flieende oder stehende Gewsser mit Sand- oder Schlammgrund. Der deutsche Name "Schlammfliegen" geht auf die in Europa hufigste Art Sialis lutaria zurck, die langsam flieende Gewsser bevorzugt (Name abgeleitet von lat. luturn: Schlamm). Die Larven der Corydalidae besitzen Tracheenkiemenfden an den ersten acht Hinterleibssegmenten, anstelle des Terminalfilums besitzen sie paarige Anhnge mit Krallen.

Alle Larven leben ruberisch und ernhren sich von verschiedenen Organismen der Gewsser, etwa anderen Insektenlarven oder Ringelwrmern. Die Entwicklung dauert ein oder zwei Jahre, in kalten Gewssern wie Gebirgsseen auch drei, bei einigen Chauliodinae aus temporr wasserfhrenden Gewssern bis fnf Jahre. Sie verluft ber 10 Larvenstadien.

Die Verpuppung erfolgt an Land in einer selbst gegrabenen gewssernahen Erdhhle. Die Puppen besitzen keine Puppenhlle, hneln in ihrer Gestalt bereits sehr der Imago und sind frei beweglich. Ihre Krperoberflche weist zahlreiche Dornen auf, die vermutlich dazu dienen, den direkten Kontakt mit dem Erdreich zu minimieren. Die Puppenruhe dauert in der Regel 10 bis 20 Tage.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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