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Armadillidium pulchellum (Zencker, 1798)} Armadillidium pulchellum -  2. Fund
Armadillidium pulchellum - 2. Fund


 

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Fam. Carabidae (Latreille, 1802) -- Laufkäfer


Unterkategorien
Abax parallelepipedus (Piller & Mitterpacher, 1783) -- Großer Breitkäfer (4)
Großer Breitkäfer
Agonum (Punctagonum) sexpunctatum (Linnæus, 1758) -- Sechspunkt-Glanzflachläufer, Sechspunktiger Putzläufer (4)
Sechspunktiger Putzläufer
Amara aenea (De Geer, 1774) -- Erzfarbener Kanalkäfer, Erzfarbiger Kamelläufer (1)
Erzfarbener Kanalkäfer
Amara (Bradytus) apricaria (Paykull, 1790) -- Sonnen-Kanalkäfer (1)
Amara communis (Panzer, 1797) -- Gewöhnlicher Kanalkäfer (2)
Amara ovata (Fabricius, 1792) (6)
Brachinus crepitans (Linnæus, 1758) -- Großer Bombardierkäfer (3)
Großer Bombardierkäfer
Brachinus explodens (Duftschmid, 1812) -- Kleiner Bombardierkäfer (4)
Kleiner Bombardierkäfer
Broscus cephalotes (Linnæus, 1758) -- Kopfläufer (4)
Kopfkäfer
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Kleiner Puppenräuber
Carabus auratus (Linnæus, 1761) -- Goldlaufkäfer, Goldschmied (13)
Goldlaufkäfer
Carabus auronitens (Fabricius, 1792) -- Goldglänzender Laufkäfer (5)
Goldglänzender Laufkäfer
Carabus cancellatus (Illiger, 1798) -- Körnerwarze (3)
Körnerwarze
Carabus (Procrustes) coriaceus (Linnæus, 1758) -- Leder-Laufkäfer (16)
Lederlaufkäfer
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Körniger Laufkäfer
Carabus monilis (Fabricius, 1792) -- Feingestreifter Laufkäfer (5)
Feingestreifter Laufkäfer
Carabus nemoralis (Müller, 1764) -- Hain-Laufkäfer (6)
Hainlaufkäfer
Carabus spec. (Linnæus, 1758) (5)
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Carabus violaceus (Linnæus, 1758) -- Goldleiste, Purpurlaufkäfer, Violetter Laufkäfer, Violettrandiger Laufkäfer (2)
Goldleiste
Demetrias (Aetophorus) imperialis (Germar, 1824) (5)
Diachromus germanus (Linnæus, 1758) -- Bunter Schnellläufer, Blauhals-Schnellläufer (2)
Blauhals-Schnellläufer
Lebia chlorocephala (Hoffmannsegg, 1803) -- Grünblauer Prunkkäfer (1)
Grünblauer Prunkkäfer
Leistus rufomarginatus (Duftschmid, 1812) -- Rotrandiger Bartläufer (3)
Rotrandiger Bartläufer
Nebria brevicollis (Fabricius, 1792) -- Pechschwarzer Dammläufer, Gewöhnlicher Dammläufer (5)
Pechschwarzer Dammläufer
Notiophilus biguttatus (Fabricius, 1779) -- Zweifleckiger Laubläufer (9)
Panageus bipustulatus (Fabricius, 1775) -- Zweifleck-Kreuzläufer (1)
Zweifleck-Kreuzläufer
Philorhizus melanocephalus (Dejean, 1825) -- Schwarzkopf-Rindenläufer (5)
Platynus (Anchomenus) dorsalis (Pontoppidan, 1763) -- Bunter Enghalsläufer, Buntfarbener Putzläufer (1)
Buntfarbener Putzläufer
Poecilus cupreus (Linnæus, 1758) -- Kupferfarbener Buntgrabläufer (5)
Kupferfarbener Buntgrabläufer
Poecilus versicolor (Linnæus, 1758) (3)
Pseudophonus (Harpalus) rufipes (De Geer, 1774) -- Rotbeiniger Haarschnelläufer (9)
Pterostichus burmeisteri (Heer, 1838) -- Metallischer Grabkäfer (3)
Metallischer Grabkäfer
Trechus quadristriatus (Schrank, 1781) -- Gewöhnlicher Flinkläufer, Feld-Flinkläufer (4)

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Die Laufkfer (Carabidae) stellen eine sehr artenreiche Familie der Kfer (Coleoptera) dar. Sie sind weltweit mit Ausnahme der Antarktis verbreitet und sind mit ber 40.000 Arten in 1500 Gattungen bekannt.[1] In Europa kommen sie mit knapp 6000 Arten und Unterarten vor,[2] In Mitteleuropa sind etwa 85 Gattungen mit knapp 760 Arten bekannt.[3] Ob die in dieser Familie enthaltenen Sandlaufkfer (Cicindelinae), die Bombardierkfer (Brachininae) und die Grundkfer (Omophroninae) als eigene Familien auszugliedern sind, wird von den Systematikern unterschiedlich gesehen.

Die Kfer werden 1 bis 85 Millimeter lang. Sie haben in der Regel einen abgeflachten und langgestreckten Krper mit deutlich ausgeprgtem Winkel zwischen Pronotum und Deckflgeln (Elytren). Nur selten ist die dorsale Krperseite konvex und die Krperseiten sind gleichmig gerundet, wie etwa bei der Gattung Omophron. Die Krperoberflche ist in der Regel glatt und glnzend. Die meisten Arten sind schwarz oder dunkel gefrbt, manche Arten haben einen metallischen Glanz. Manchen Arten, wie etwa denen der Gattungen Cicindela und Eurynebria, oder den Omophroninae fehlt an Teilen des Krpers die Pigmentierung, sodass sich auffllige Muster ergeben. Kleine gewinkelte, unregelmig angeordnete Hrchen knnen vorhanden sein, oder auch fehlen. Manchmal formen sie beflaumte Oberflchen. Es gibt auch Arten mit langen, gewinkelten Setae.[1]

Der Kopf ist nach vorne gerichtet und verhltnismig langgestreckt. Er ist mig in den Prothorax zurckgezogen. Ein charakteristischer Halsbereich fehlt. Die Facettenaugen sind in der Regel gut entwickelt und sind hervortretend. Es treten jedoch verschiedenste Arten der Rckbildung, bis hin zum vollstndigen Fehlen auf. Die Fhler sind nahezu immer fadenfrmig. Sie sind elfgliedrig. Das dritte oder vierte bis elfte Glied sind fein beflaumt. Manchmal sind auch die basalen Glieder beflaumt, dann jedoch nur weniger dicht, als bei den brigen Gliedern. Die Mandibeln haben die Grundform einer dreiseitigen Pyramide, wobei die dorsale, ventrale und uere Oberflche mig bis stark langgestreckt sein kann. Die Unterkiefertaster (Maxillarpalpen) sind viergliedrig, die Labialpalpen dreigliedrig.[1]

Der Prothorax ist seitlich abgerundet und hinten mehr oder weniger stark verjngt. Er ist mit einigen wenigen Ausnahmen am Hinterrand deutlich schmler als die Basis der Deckflgel. Das Pronotum ist mittig durch eine Lngslinie geteilt, hat in der Regel einen aufgebogenen seitlichen Rand und basal deutliche Einkerbungen. Die Einbuchtungen der Hften (Coxen) der Vorderbeine sind offen, ohne interne postcoxale Brcke oder extern geschlossen. Die Schienen (Tibien) der Vorderbeine haben in der Regel einen oder zwei Sporne an der Spitze. Es ist ein Organ zur Reinigung der Fhler an den Tibien ausgebildet. Das Schildchen (Scutellum) ist von der Basis der Deckflgel umschlossen, oder nach vorne verschoben. Die Einbuchtungen der mittleren Hften sind seitlich offen, oder geschlossen. Die Deckflgel verdecken normalerweise die Tergite des Hinterleibs vollstndig, bei manchen Arten sind die Spitzen abgestutzt. Die Deckflgel tragen jeweils acht Lngsstreifen und haben neun dazwischen liegende Bereiche. Im dritten, fnften und neunten Zwischenbereich sind in der Regel Setae ausgebildet, manchmal auch im ersten und siebten. Das Metanotum ist fr die Unterordnung Adephaga typisch, ist aber verkrzt und bei flgellosen Arten stark in seiner Form vereinfacht.[1]

Der Hinterleib hat in der Regel sechs sichtbare Sternite. Das zweite ist bei den meisten Arten nur seitlich zu sehen. Der groe mediane Teil des zweiten Sternits ist in der Regel bei Arten mit deutlich getrennten mittleren Hften ausgebildet. Das dritte und vierte Sternit sind verwachsen. Das erste bis achte Tergit trgt Stigmen.[1]

Die Larven sind langgestreckt, haben einen rechteckigen Kopf und sind mit langen Thorakalbeinen gut beweglich (campodeiform). Sie sind mig abgeflacht und haben nahezu parallele Seitenrnder. Die sklerotisierten Bereiche sind brunlich bis schwarz. Der Kopf ist nach vorne gerichtet und seitlich abgerundet oder grob quadratisch. Seitlich am Kopf befinden sich je sechs Punktaugen (Stemmata), die in zwei Reihen angeordnet sind. Die Fhler sind viergliedrig und nach vorne gerichtet. Die ersten beiden Glieder sind nahezu zylindrisch, das dritte hat seitlich einen birnenfrmigen Sinnesbereich. Das vierte Glied ist kleiner und an der Spitze abgerundet. Die Maxillarpalpen sind viergliedrig, oder dreigliedrig und am Palpifer eingelenkt, die Labialpalpen sind zweigliedrig. Zwischen Pro- und Mesothorax sind groe Stigmen ausgebildet. Die Beine sind fnfgliedrig und haben in der Regel zwei Klauen. Das erste bis achte Tergit am Hinterleib sind hnlich gebaut und haben vorne einen Kiel und mittig die Ecdysialnaht. Ventral und lateral liegen Sternite, Epipleuron, Hypopleuron und ein seitliches Stigma. Das neunte Hinterleibssegment ist kleiner und hat verwachsene Sternite. Das neunte Tergit trgt in der Regel ein Paar lange, schlanke Urogomphi. Bei vielen Gruppen der Laufkfer ist der Krperbau der Larven stark modifiziert. Beispielsweise sind die Beine zurckgebildet, oder der Hinterleib ist stark erweitert (physogastrisch).[1]

Die weltweit verbreitete Familie besiedelt von der Subarktis bis in die feucht-tropischen Regionen smtliche terrestrischen Habitatformen. Mit Ausnahme der Arten, die tropische Regenwlder und subtropische Bergwlder besiedeln, leben die meisten Arten am Erdboden. Imagines und Larven leben in der Erde, in der Laubstreuschicht oder sind am Boden aktiv. Manche Arten klettern auf Bsche und andere Pflanzen. Viele Arten, vor allem innerhalb der Tribus Trechini, Anillini und Platynini besiedeln Hhlen oder tiefe Mikrohhlen im Erdreich. Obwohl viele Arten feuchte Lebensrume besiedeln, ist nur von sehr wenigen Arten eine amphibische Lebensweise bekannt, wie etwa beim Grubenlaufkfer (Carabus variolosus), der auch in kleinen Fliegewssern jagt. Viele Arten der tropischen Regenwlder und subtropischen Bergwlder sowie wenige Arten der gemigten Breiten leben in Bumen und ruhen unter Blttern oder Rinde.[1]

Der Groteil der Laufkfer kann fliegen und sich so gut ausbreiten. Es gibt Arten, bei denen nicht nur normal entwickelte Individuen auftreten, sondern auch solche, bei denen die Muskulatur und die Flgel zurckgebildet sind. Nur wenige Arten, wie etwa die meisten Echten Laufkfer (Carabus), oder die Arten der Tribus Anthiini haben keine Hinterflgel. Aber auch diese Arten haben enormes Ausbreitungspotential. Bei den Echten Laufkfern sind Ausbreitungsgeschwindigkeiten von 77 Metern pro Nacht und Laufgeschwindigkeiten von 0,16 Meter pro Sekunde nachgewiesen. Laufkfer haben eine circadiane Rhythmik und auerhalb der Tropen auch einen jahreszeitlichen Rhythmus. Entsprechend dem jahreszeitlichen Rhythmus wird das Paarungsverhalten angepasst. Die meisten Arten sind nachtaktiv, nur wenige wie etwa die Cicindelini sind tagaktiv. Es gibt jedoch auch Arten, die ihre Aktivitt abhngig von klimatischen Faktoren oder der Jahreszeit abndern. Die Diapause im Winter der subtropisch und in den gemigten Breiten lebenden Arten erfolgt in verschiedener Weise. Diese reicht von vollstndiger Inaktivitt in einem Versteck, ber das Verstecken nur tagsber bis zur Aggregation von mehreren hundert Tieren.[1]

Die Weibchen der Laufkfer legen ihre Eier, soweit dies bekannt ist, einzeln oder in kleinen Gruppen in kleinen Vertiefungen in Substrat oder unter Rinde, oder in Hllen aus Schlamm oder Algen und Rinde ab. Ein Weibchen legt vier bis mehrere hundert Eier ab. Bei Colpodes buchanani sind z. B. 660 Eier bei einem Weibchen nachgewiesen. Die Entwicklung im Ei dauert wenige Tage bis mehrere Wochen. Die meisten Larven durchleben drei Stadien. Bei manchen Arten der Zabrini, Harpalini, Lebiini und Anthiini sind es aber nur zwei. Dies hngt vermutlich mit dem Leben in ariden Lebensrumen zusammen. Bei manchen Arten der Lebiini und Brachinini durchleben die Larven auch vier oder fnf Stadien, was vermutlich eine Anpassung an ihre ektoparasitische Lebensweise ist. Die Pseudomorphini sind ovovivipar. Bei manchen Arten der Pterostichini ist Brutpflege zu beobachten. Die Weibchen bewachen ihre Eier und legen die Eier auerdem in einzelne Erdzellen ab, die mit Nahrung gefllt werden. Die Verpuppung findet meist in feuchter Erde statt. Die fertig entwickelte Larve grbt mit ihrem Kopf und den Beinen eine Puppenwiege. Nur bei Thermophilus sexmaculatum grbt die Larve im ersten Stadium die Puppenwiege und ihr zweites und letztes Stadium verbringt sie bewegungslos in der Wiege. Die Lebenserwartung der Kfer betrgt bis zu vier Jahre, wobei sie in den gemigten Breiten in der Regel zumindest lnger als ein Jahr leben.[1]

Sowohl die Larven, als auch die Imagines haben eine teilweise extraintestinale Verdauung. Die Beute wird durch die Mandibeln und Maxillen gedreht, whrend Verdauungssfte auf sie aufgestoen werden. Die Imagines der meisten Arten sind omnivor, wenngleich die ruberische Ernhrung berwiegt. Es gibt einige wenige Gruppen, die auf pflanzliche Ernhrung spezialisiert sind, wie etwa die Gattung Zabrus, oder einige Arten der Harpalini. Auerdem konnten baumbewohnende Arten der Gattung Agra dabei beobachtet werden, wie sie an Blten und Nektar fraen. ber das Fressverhalten der Larven ist viel weniger bekannt. Dass sich die meisten Arten ruberisch ernhren, ist wahrscheinlich. Eine Reihe von Arten ist auf die Jagd bestimmter Beutetiere spezialisiert, so etwa die Cychrini und Licinini auf Schnecken, die Nebriini, Notiophilini und Loricerini auf Springschwnze, oder die Anthiini, Graphipterini, Metriini und Ozaenini auf Ameisen oder deren Brut. Die Larven der Paussini und Pseudomorphini lassen sich vermutlich von Ameisen fttern, die der Lebiini und Brachinini sind, soweit bekannt, Ektoparasiten an Insekteneiern und -puppen. Die Larven der Cicindelinae und Ozaenini leben in Gruben und liegen an deren Eingang, um Beutetiere zu berwltigen. Die Larven verschiedener Harpalini sind auf das Fressen von Samen spezialisiert.[1]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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