beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 
 

Zufallsbild

Marpissa muscosa (Clerck, 1758) -- Rindenspringspinne} Marpissa muscosa -  4. Fund (Männchen)
Marpissa muscosa - 4. Fund (Männchen)


 

Impressum

Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?Ã?Â?ber mich...

 

E-Mail

 

 
 
 

Noctua pronuba (Linnæus, 1758) -- Hausmutter



Gefunden: 4 Bild(er) auf 1 Seite(n). Angezeigt: Bild 1 bis 4.

flv - DateiNoctua pronuba -  1. Fund
Noctua pronuba - 1. Fund

Noctua pronuba (Linnæus, 1758) -- Hausmutter


 
jpg - DateiNoctua pronuba -  2. Fund
Noctua pronuba - 2. Fund

Noctua pronuba (Linnæus, 1758) -- Hausmutter


 
jpg - DateiNoctua pronuba -  3. Fund
Noctua pronuba - 3. Fund

Noctua pronuba (Linnæus, 1758) -- Hausmutter


 
jpg - DateiNoctua pronuba - 1. Raupenfund
Noctua pronuba - 1. Raupenfund

Noctua pronuba (Linnæus, 1758) -- Hausmutter


 
 





 

Die Hausmutter (Noctua pronuba) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). In der Nacht dringt sie oft in Husern ein, um tagsber darin zu ruhen. Deshalb bekam sie auch den Namen Hausmutter.

Die Flgelspannweite der Falter betrgt 50 bis 60 Millimeter.[1] Die Flgelfarbe der Vorderflgel variiert von hellbraun ber gelbgrn bis zu dunkelbraun und fast schwarz. Auch in der Kontrastierung ist eine groe Variation zu beobachten, von fast einfarbig bis hell/dunkel gefleckt. Die Makel sind meist zu erkennen; mit einem hellen Ringmakel und einem dunklen Nierenmakel. Die Weibchen haben im Durchschnitt etwas hellere Flgel als die Mnnchen, die meist etwas bunter und deutlicher gezeichnet sind.[2] Am Ende der Wellenlinie am Kostalrand ist ein lnglicher, scharf begrenzter, schwarzer Fleck ausgebildet, der allerdings bei manchen Exemplaren auch in zwei bis drei kleinere Flecke aufgelst sein kann. Die Vorderflgel sind verhltnismig schmal. Der Halskragen ist im Allgemeinen heller gefrbt als der Thorax. Die Hinterflgel sind gelb mit schwarzer Binde. Der schwarze Diskalfleck fehlt bei den meisten Formen.

Nach Steiner & Ebert (1998) gibt es (zumindest in Baden-Wrttemberg) drei Phnotypen mit jeweils unterschiedlichen Mnnchen und Weibchen. Der Phnotyp I weist nahezu einfarbig dunkelbraune Mnnchen und rotbraune Weibchen auf, der Phnotyp II ergibt gelbbraune Mnnchen mit intensiven dunkelbraunen Zeichnungen und einfarbig gelbbraunen Weibchen. Beim Phnotyp III sind die Weibchen nahezu einfarbig grau, die Mnnchen grau mit starker dunkelbrauner Zeichnung.

Bergmann stellte eine Abhngigkeit der Vorderflgelfarbe von Temperatur und Feuchtigkeit whrend der Puppenentwicklung fest. So ergaben niedrige Temperaturen (10 bis 15 C) und trockene Bedingungen blass weilichgraue Vorderflgel mit deutlicher grauer Zeichnung (Querlinien und Binden) sowie einen grau gefrbten Leib. Mnnchen und Weibchen waren kaum verschieden gefrbt. Niedrige Temperaturen und feuchte Bedingungen resultierten in mnnlichen Faltern mit blulich grauen Vorderflgel mit grauvioletter verwischter Zeichnung. Die Weibchen waren mehr violettgrau und weniger kontrastreich. Puppen, deren Entwicklung bei hohen Temperaturen (26 bis 30 C) und Trockenheit erfolgte, ergaben mnnliche Falter mit grauockergelben Vorderflgeln und deutlicher Zeichnung. Die Weibchen waren hell gelbbraun bis brunlich rot mit wenig deutlicher Zeichnung. Hohe Temperatur und Feuchtigkeit ergaben grulich hellrote bis grulich violette mnnliche Falter mit starker dunkelbrauner Sprenkelung und undeutlicher Zeichnung, der Leib war dunkelbraun berstubt. Die weiblichen Falter waren dunkelbraun bis rotbraun ohne Zeichnung bis auf die Makel. Bergmann betont, dass ein geringer Prozentsatz der Puppen nicht in dieses Farb- und Zeichnungsschema in Abhngigkeit von Temperatur und Feuchtigkeit passen, sondern dafr auch erbliche Faktoren verantwortlich sein mssen.

Das annhernd kugelfrmige Ei ist zur Basis hin leicht abgeflacht. Es misst 0,45 Millimeter in der Hhe und 0,5 Millimeter im Durchmesser.[3] Es ist in der unteren Hlfte rtlich gelb, in der oberen Hlfte eher graugelb.[4] Die Oberflche ist in der unteren Hlfte glatt, in der oberen Hlfte zum Pol hin schwach gerippt. Von der Mikropylregion gehen 39 bis 43, leicht erhabene Lngsrippen aus. Sie werden von sehr schwachen Querrippchen gekreuzt.[3]

Die Raupen erreichen bis 50 Millimeter Lnge. Die jngeren Larvenstadien sind eher grnlich, die lteren Raupen eher brunlich. Die Rckenlinie ist schmal und gelblich, auch die Nebenrckenlinien sind gelblich gefrbt. Sie tragen auf jedem Abdominalsegment einen schwarzen Lngsbalken.[5][4][6]

Die Puppe ist rotbraun und weist einen kurzen Kremaster auf, der mit zwei Dornen bewehrt ist.[4]

Die Hausmutter (Noctua pronuba) Linnaeus, 1758 und Noctua interposita (Hbner, 1790) besitzen am Ende der Wellenlinie am Kostalrand einen schwarzen Fleck, der bei der Breitflgeligen Bandeule (Noctua comes) fehlt oder nur schwach, hell- bis dunkelbraun ausgebildet ist. Auf den Hinterflgeln haben N. comes, N. interposita und N. orbona deutliche Diskalflecke; diese fehlen bei den allermeisten Formen von N. pronuba.

Die Art ist im gesamten Europa einschlielich Island verbreitet. Die Verbreitungsgrenze reicht bis Mittelfennoskandien im Norden und Nordafrika im Sden (Kanarischen Inseln bis gypten). Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Nahen Osten weiter bis nach Afghanistan, Nordwestindien und nach Sibirien. Die Art wurde in Nordamerika eingeschleppt. Erste Nachweise stammen von 1979 aus Nova Scotia (Kanada) und von 1984 aus Neufundland. Seither befindet sie sich dort in rascher Ausbreitung. Inzwischen ist die Art in allen kanadischen Provinzen nachgewiesen, in den USA ist sie sicher in Maine, Louisiana,[7] Maryland[8] und Kalifornien nachgewiesen.[9] Noch nicht publizierte Nachweise in Ohio in Bugguide[10] lassen vermuten, dass sich die Art in den USA schon wesentlich weiter ausgebreitet hat.

Die berwiegend nachtaktiven Falter fliegen in Mitteleuropa von Juni bis Oktober, einzelne Falter sogar bis in den November hinein in einer Generation. In Nordafrika beginnt die Flugzeit der Falter bereits im Mrz.[6] Sie fliegen knstliche Lichtquellen an, besuchen Blten und kommen auch an den Kder. Gelegentlich fliegen sie aber auch am Tag und knnen beim Bltenbesuch beobachtet werden. Sie legen im Sommer (etwa Ende Juli/Anfang August) eine lngere Ruhepause ein. Ein besonderes Merkmal unterscheidet die Hausmutter von anderen Nachtfaltern. Sie kann ohne Aufwrmung der Flgel durch schnelles Vibrieren abfliegen. Die Falter wandern oft ber grere Strecken. Die Geschlechtsreife der Falter wird durch die Tageslnge bestimmt. Obwohl die Falter bereits Ende Juni schlpfen, reifen die Geschlechtsdrsen erst bei krzeren Tageslngen (krzer als 15 Stunden) heran. Vermutlich spielen auch klimatische Faktoren hinein, denn im Gebirge setzt die Ovarienreife der Weibchen etwa eine Woche spter ein. Danach erfolgen Paarung und Eiablage innerhalb von drei bis vier Wochen. Einzelne Weibchen, die in Mitteleuropa im Juni mit bereits reifen Ovarien gefunden wurden, werden als Zuwanderer aus dem Mittelmeergebiet interpretiert. Die Eiablage kann sich ber mehrere Monate hinziehen. Ein Gelege kann aus mehreren Hundert Eiern bestehen. Insgesamt legt ein Weibchen 2000 bis 3000 Eier ab, in der Zucht wurden Weibchen beobachtet, die bis ber 4000 Eier ablegten. Meist werden die Gelege in einiger Hhe ber dem Erdboden abgelegt. Die Gelege werden an Zweigen, aber auch knstlichen Objekten wie Spanndrhten befestigt, aber auch in sogenannten Eispiegeln. Die Raupen sind im Allgemeinen ab September bis Mai des darauf folgenden Jahres zu finden. Die Eirupchen verzehren nach dem Schlupf zuerst die Eihllen und seilen sich dann vom Gelege ab. Dabei knnen sie, am Abseilfaden hngend, leicht vom Wind verdriftet werden. Die Eirupchen sind noch ausschlielich tagaktiv, die Raupen im zweiten Larvalstadium sind berwiegend tagaktiv. Erst ab dem dritten Larvalstadium werden die Raupen nachtaktiv; tagsber verstecken sie sich am Boden. Sie ernhren sich von vielen verschiedenen krautigen Pflanzen und Holzgewchsen. Steiner und Ebert nennen:[6]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

Bilder pro Seite: 

 



RSS Feed: Noctua pronuba (Linnæus, 1758) -- Hausmutter (Neue Bilder)