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Agapanthia villosoviridescens (De Geer, 1775) -- Scheckhorn-Distelbock, Nesselbock} Agapanthia villosoviridescens -  6. Fund
Agapanthia villosoviridescens - 6. Fund


 

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Agapanthia cardui (pannonicai) (Linnæus, 1767) -- Kleiner oder Weißstreifiger Distelbock



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Agapanthia cardui - 1. Fund

Agapanthia cardui (pannonicai) (Linnæus, 1767) -- Kleiner oder Weißstreifiger Distelbock


 
       





 

Der Weistreifige Distelbock (Agapanthia cardui, Syn.: Agapanthia pannonica) ist ein Kfer aus der Familie der Bockkfer und der Unterfamilie Lamiinae. Zur Unterscheidung von greren verwandten Arten wird er auch Kleiner Distelbock genannt. Die Art findet man in Mitteleuropa nur an besonders warmen Stellen. Sie wird in der Roten Liste gefhrdeter Arten Deutschlands, sowie in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thringen unter der Kategorie 2 (stark gefhrdet) gefhrt. In Rheinland-Pfalz wird die Art als gefhrdet eingestuft.[1]

Die Art wurde erstmals 1767 von Linns in der Gattung Cerambyx unter der Nummer 56 als Cerambyx cardui aufgefhrt.[2] Nach der kurzen Beschreibung fhrt Linn fort: habitat in Carduis Europae australioris (lat wohnt im sdlichen Europa auf Disteln), wodurch sich der Artname cardui und der Name "Distelbock" erklrt. Die Art wurde spter in die Gattung Agapanthia (von altgr. ?????? agapo, ich liebe und ????? nthos, Blte)[3] gestellt. Diese Gattung ist weltweit mit neun Untergattungen,[4] in Europa mit 22 Arten vertreten.[5] Der Namensteil "Weistreifig" bezieht sich auf einen Streifen mit weier Behaarung entlang der Flgeldeckennaht.

Der Kfer erreicht eine Krperlnge von sieben bis 13 Millimeter. Der Krper ist in etwa walzenfrmig, dunkel bis schwarz und leicht metallisch glnzend. Er ist grtenteils locker lang schwarz behaart und in Streifen mit sehr kurzen weien bis weilichgelben Haaren (Toment) besetzt (Abb. 5).

Der Kopf ist senkrecht zur Krperachse nach unten geneigt. Die Mundwerkzeuge zeigen nach unten, das letzte Glied der Kiefertaster ist spindelfrmig zugespitzt und nicht schrg abgestutzt (Abb. 4). Die Fhler sind wie bei der Mehrheit der Bockkfer dnn und lang, in beiden Geschlechtern berragen sie das Hinterende der Flgeldecken. Im Gegensatz zur Mehrzahl der Bockkferarten sind die Fhler nicht elfgliedrig, sondern zwlfgliedrig. Das erste Fhlerglied ist lang und keulenfrmig, und ohne mondsichelfrmige Abflachung am Ende (Abb. 4). Das zweite Fhlerglied ist wie bei den meisten Bockkfern sehr kurz. Die folgenden Fhlerglieder sind auf der Unterseite mit langen Wimperhaaren besetzt (in Abb. 1 bei Vergrerung gut sichtbar). Auerdem sind ab dem dritten Glied das Ende der Fhlerglieder dunkel, die Basis heller, sodass die Fhler mehr oder weniger deutlich geringelt erscheinen. Nach auen werden die Fhlerglieder zunehmend schmaler und krzer. Die nierenfrmigen Facettenaugen umfassen die Fhlerbasis von hinten (in Abb. 5 ist ihr Innenrand noch oberhalb der Fhler hinter diesen erkennbar).

Der Halsschild ist wenig lnger als breit und mit langen Haaren besetzt. Am Vorderrand ist er so breit wie der Hinterrand des Kopfes, nach hinten wird er kaum breiter und am Hinterrand ist deutlich schmler als die Flgeldecken. Der lockerer Mittelstreifen aus weiem bis ockergelbem Toment setzt sich auf dem Kopf und auf dem Hinterleib fort. Auf jeder Seite des Halsschildes befindet sich ein gleichfarbiger, teils undeutlicher Lngsstreifen, der jedoch nur von der Seite sichtbar wird (Taxobild und Abb. 2).

Die Flgeldecken sind sehr dunkel und mit einem leichten Bleiglanz oder auch einem grnlichen Metallschimmer. Sie verjngen sich nach hinten, was aber von oben nicht unbedingt sichtbar ist. Jede Flgeldecke endet mehr oder weniger zugespitzt. Die Flgeldeckennaht und das Schildchen erscheinen wegen der Tomentierung wei. Dieser Tatsache verdankt die Art den Namensteil "weistreifig".

Die Beine sind ziemlich kurz. Die fnfgliedrigen Tarsen erscheinen viergliedrig (pseudotetramer), da das vierte Glied sehr klein und zwischen den Lappen des dritten Gliedes versteckt ist.

Die wrmeliebende Art kommt in Mitteleuropa nur an trockenen Wrmestellen vor, beispielsweise in Weinbergen und Steinbrchen oder auf Halbtrockenrasen. Man findet die Imagines vor allem auf Disteln, aber auch auf einer Vielzahl anderer Blten.

Die Larve entwickelt sich in einer Vielzahl von krautigen Pflanzen, insbesondere Ringdisteln und Kratzdisteln. Fr die Entwicklung braucht sie ein Jahr. Der adulte Kfer erscheint im spten Frhjahr. Er ist hufig auf Disteln anzutreffen.

Die Art ist nicht nur in weiten Teilen Europas verbreitet, sondern sein Verbreitungsgebiet zieht sich von Spanien bis rund um das Schwarze Meer und bis in den Iran hin. Auerdem sind Funde aus Nordafrika bekannt. Im Norden fehlt der Kfer in Grobritannien, den Niederlanden, Dnemark, Schweden, Norwegen und Finnland, sowie den Lndern des Baltikums.[6]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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