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Sitta europaea (Linnæus, 1758) -- Europäischer Kleiber} Sitta europaea -  1. Fund
Sitta europaea - 1. Fund


 

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Fam. Micropterigidae (Herrich-Schäffer, 1855) -- Urmotten


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Micropterix allionella (Fabricius, 1794) (5)
Micropterix allionella

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Die Urmotten (Micropterigidae) sind eine Familie der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie sind die einzige Familie innerhalb der Zeugloptera, die die primitivste Unterordnung der Schmetterlinge darstellen. Sie kommen weltweit mit ca. 100 Arten vor. Sie sind den Kcherfliegen (Trichoptera), mit denen die Schmetterlinge am nchsten verwandt sind, sehr hnlich. Im Gegensatz zu ihnen haben die Falter aber beschuppte Flgel. Auch die Puppen hneln mehr denen von Kcherfliegen. Die Gliedmaen, Flgel und Fhler sind bei ihnen nicht mit dem Krper verklebt, es handelt sich um sogenannte freie Puppen (Pupa libera) und nicht um Mumienpuppen.

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 7 bis 15 Millimetern und haben eine langgestreckte Krperform. Die Vorderflgel sind 2,5- bis 4-mal lnger als breit und berwiegend metallisch glnzend gefrbt oder weisen zumindest metallische Muster auf. Die Grundfrbung ist meist bronzefarben oder grulich-bronzen. Die Hinterflgel sind in etwa gleich breit, wie die Vorderflgel und haben bei manchen Arten zum Teil sehr lange Fransen. Die Falter tragen einen aufflligen Haarschopf auf dem Kopf, den auch die Familien der Langhornmotten (Adelidae) und Trugmotten (Eriocraniidae) aufweisen. Die fadenfrmigen Fhler sind mittellang und werden ca. 0,6- bis 0,9-mal so lang, wie die Vorderflgel. Neben den Facettenaugen haben die Urmotten auch zwei Punktaugen (Ocelli). Sie sind die einzigen Schmetterlinge die statt eines Saugrssels kauende Mundwerkzeuge, bestehend aus kurzen Maxillen und normal ausgebildeten Mandibeln, besitzen. Damit knnen sie Pollen fressen. Ihre fnfsegmentigen Maxillarpalpen sind gut entwickelt, ihre Labialpalpen sind es nur zum Teil, bei manchen Arten sind sie kurz oder stark zurckgebildet. Alle sechs Beine sind gut entwickelt und zum Laufen geeignet und sie haben ein doppeltes Paar Sporne an den Hinterseiten der Tibien.

Die Flgeladerung beider Flgelpaare ist gleich: Sie haben jeweils 11 bis 14 Flgeladern mit zwei Analadern (1b und 1c).

Die Raupen haben mit denen anderer Schmetterlingsraupen nur wenig gemein. Sie sind wei und tragen auf jedem Segment ein Beinpaar, das aus einem kegelfrmigen Schaft besteht, der am Ende zu einer Spitze zusammenluft. Somit sind sie die einzigen Schmetterlingsraupen mit ausgebildeten, echten Bauchbeinen.

Man findet die Falter tagsber auf den Blten von Krutern, Struchern und Bumen.

Die Familie der Urmotten ist in Europa mit 46 Arten vertreten,[1] von denen in Mitteleuropa 15 Arten vorkommen:[2]

Am 15. Dezember 2015 berichtete der ORF online ber die Entdeckung einer neuen Art:

Der Falter ist nur 7?8 mm gro und metallisch gold und purpur gefrbt, er beit und kaut mit seinen Kauladen Pollen und wurde auf Blten von Rosen und Sonnenrschen gefunden. Er kommt in einer Hhenlage von 1600 m vor und fliegt nur bei Sonnenschein.[4]

Der lteste gesicherte fossile Nachweis einer Urmotte stammt aus Libanon-Bernstein (ca. 130 Mill. Jahre, Unterkreide). Die Zuordnung eines viel lteren, aus der Oberen Trias Sdafrikas stammenden Insekts zu dieser Familie ist umstritten.[5] Weitere Funde aus der Kreidezeit wurden unter anderem in Kanadischem, Burmesischem und Sibirischem Bernstein gemacht. Darber hinaus kommen Vertreter dieser Familie im eoznen Baltischen Bernstein (40 bis 50 Mill. Jahre) sowie Bernstein aus der etwas jngeren Lagersttte bei Bitterfeld vor. Unter den Bernsteininklusen befinden sich sowohl Larven als auch Imagines.[6][7][8]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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