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Bombus jonellus (Kirby, 1802) -- Heidehummel} Bombus jonellus -  1. Fund (Männchen)
Bombus jonellus - 1. Fund (Männchen)


 

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Lymantria dispar (Linnæus, 1758) -- Schwammspinner



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Lymantria dispar - 1. Fund (Männchen)

Lymantria dispar (Linnæus, 1758) -- Schwammspinner


 
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Lymantria dispar - 1. Raupenfund (Fundortfoto)

Lymantria dispar (Linnæus, 1758) -- Schwammspinner


 
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Lymantria dispar - 2. Raupenfund

Lymantria dispar (Linnæus, 1758) -- Schwammspinner


 
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Lymantria dispar - 3. Raupenfund

Lymantria dispar (Linnæus, 1758) -- Schwammspinner


 
 





 

Der Schwammspinner (Lymantria dispar) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Unterfamilie der Trgspinner (Lymantriinae) innerhalb der Familie der Eulenfalter (Noctuidae).

Schwammspinner zeichnen sich durch einen ausgeprgten Geschlechtsdimorphismus aus.

Das schlanke Mnnchen hat eine Flgelspannweite von 38 bis 40 Millimetern. Die Vorderflgel sind graubraun mit verwischten schwarzen Zackenbinden. Die Hinterflgel sind heller und von brunlicher Frbung. Die Fhler haben lange Kammzhne. Die mnnlichen Schwammspinner sind im Gegensatz zu den Weibchen behnde und ausdauernde Flieger.

Das plumpere Weibchen hat eine Flgelspannweite von 60 bis 62 Millimetern. Die Flgel sind schmutzig wei. Das Vorderflgelpaar hat eine scharfgezeichnete schwarze Zackenbinde. Der Leib des Weibchens ist dick und endet in einem Wulst brauner Afterwolle. Das Weibchen ist nur in der Dmmerung unterwegs, fliegt sehr schlecht und mhsam und legt seine 300 bis 500 Eier (auch ber 700[1]) in groe brunliche, aus Schleim und Afterwolle bestehende Schwmme (sog. Eispiegel oder Eischwmme[2]). Durch die Haare, die vom Krper des Weibchens stammen, sind die Eier vor Klte geschtzt und vor Rubern verborgen. Diese kittet sie an Baumstmme und an Zune. Durch das schwammartige Aussehen des Geleges hat der Schwammspinner seinen Namen erhalten.[1]

Die Eier sind zuerst blassrot und frben sich dann allmhlich in ein Dunkelgrau um. Die Eier werden von den Weibchen bevorzugt auf die Sdseite und die unteren Partien von Laubbumen abgelegt. Die Raupen sind kurz vor der Verpuppung 40 bis 70 Millimeter lang. Dabei sind die Raupen, aus denen sich die Weibchen entwickeln, die greren.

Gefrbt sind die Raupen grau, aschgrau oder graugelb. Die Raupen sind fein gepunktet und mit blauen und roten Warzen versehen. Auf diesen tragen sie feine lange Warzenhaare, manchmal auch Brennhaare. Die Eier berwintern und die Raupen schlpfen im darauffolgenden Frhling.

Der Schaden, den der Schwammspinner anrichtet, wird durch die Raupen verursacht. Raupen bleiben nach dem Schlupf erst einige Tage in Nhe des Nestes oder Schwammes. Danach beginnen sie, in die Baumkronen zu ziehen, wo sie anfangs in junge Bltter Lcher fressen. Mit zunehmendem Alter und Gre verzehren sie die Bltter nahezu vollstndig. Der Schaden ist dann weithin sichtbar; bei Massenbefall sind Bume teilweise vllig entlaubt. Neben Obstbumen werden vor allem Eichen und Hainbuchen stark befallen. Die meisten der geschdigten Bume ergrnen wieder, wenn die Raupen Ende Juni den Fra einstellen. Vereinzelt sterben jedoch insbesondere Eichen ab. Sind Eichenbestnde durch andere Krankheiten, Schdlinge oder durch eine Drreperiode geschwcht, kann auch der gesamte Bestand verloren gehen.

Schwammspinner sind in den wrmeren Gebieten Europas und in Nordafrika verbreitet. Des Weiteren ist die Art in den zentralasiatischen Gebirgen sowie der Waldregion Sibiriens zu finden. Auerdem kommt der Schwammspinner im Altaigebirge sowie in der Baikal-Region bis zur Mongolei, Chinas, Korea und Japan vor. Im 19. Jahrhundert wurde der Schwammspinner von dem Entomologen tienne Lopold Trouvelot nach Medford in Massachusetts verschleppt, von wo aus er sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ber die gesamten USA ausbreitete und heute zu den am meisten gefrchteten Schdlingen zhlt.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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