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Lymnaea stagnalis (Linnæus, 1758) -- Spitzhorn-Schlammschnecke} Lymnaea stagnalis -  8. Fund
Lymnaea stagnalis - 8. Fund


 

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Ordnung Odonata (Fabricius, 1793) -- Libellen


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Die Libellen (Odonata) bilden eine Ordnung innerhalb der Klasse der Insekten (Insecta). Von den 5680 im Jahr 2008[1] bekannten Arten treten in Mitteleuropa etwa 85 auf. Die Flgelspannweite der Tiere betrgt in der Regel zwischen 20 und 110 mm, die Art Megaloprepus coerulatus (Zygoptera, Pseudostigmatidae; also eine ?Kleinlibelle?) kann allerdings sogar eine maximale Spannweite von 190 mm erreichen.

Der Ursprung des Namens ?Libellen? war lange Zeit ungeklrt. Eingefhrt wurde der Name von Carl von Linn, der die Gruppe als ?Libellula? bezeichnete, ohne dies nher zu erlutern. Die tatschliche Quelle des Namens wurde erst in den 1950er Jahren entdeckt. Sie stammt aus dem Werk L?histoire entire des poissons von Guillaume Rondelet (1558), in dem Folgendes geschrieben steht (deutsche bersetzung nach Jurzitza 2000):

Guillaume Rondelet beschreibt in diesen Zeilen eine Larve einer Kleinlibelle und vergleicht diese mit dem Hammerhai (Gattung Libella).

Vor der Durchsetzung des Namens ?Libellen? waren fr diese Insekten die Bezeichnungen ?Wasserjungfern?, ?Schleifer? oder ?Augenstecher? verbreitet.[2]

Die Libellen zeichnen sich durch einen auergewhnlichen Flugapparat aus. Die Fhigkeit, ihre beiden Flgelpaare auch unabhngig voneinander zu bewegen, ermglicht es ihnen, abrupte Richtungswechsel zu vollziehen, in der Luft stehen zu bleiben oder bei einigen Arten sogar rckwrts zu fliegen. Beim Flug werden Maximalgeschwindigkeiten von 50 km/h erreicht. Die Frequenz des Flgelschlages ist dabei mit etwa 30 Schlgen pro Sekunde relativ langsam.

Die groen Vorder- und Hinterflgel sind (vor allem bei den Kleinlibellen) annhernd gleich gro. Dabei reicht die Spannweite der Tiere von 18 Millimetern bei Agriocnemis pygmaea bis zu 19 Zentimetern bei Megaloprepus caerulatus, Pseudostigmatidae. Da ihnen das fr die Neuflgler typische Flgelgelenk fehlt, knnen sie die Flgel nicht nach hinten ber den Hinterleib legen. Anders als bei fast allen anderen Fluginsekten setzen bei den Libellen die Flugmuskeln direkt an den Flgeln an.

Stabilisiert werden die Flgel durch eine komplexe Flgeladerung. Die Flugflche ist ber die Lngsadern hinweg nicht plan, sondern zickzackfrmig aufgespannt. Im Zentrum des Flgels treffen sich diese Adern in einem Knotenpunkt (Nodus), damit sie auch bei einer Lngsbeanspruchung nicht abknicken knnen. Insgesamt unterscheidet sich die Flgeladerung bei den unterschiedlichen Libellenarten sehr stark, sodass sie als Bestimmungsmerkmal und zur systematischen Einordnung der Tiere genutzt werden kann.

Am vorderen Bereich der Flgelspitze besitzen die meisten Arten ein vergrertes und dunkel gefrbtes Flgelfeld, das als Flgelmal (Pterostigma) bezeichnet wird und das im Flug als Trimmtank durch Fllung mit Hmolymphe benutzt werden kann.

Der Kopf der Libellen ist deutlich von den Brustsegmenten getrennt und dadurch extrem beweglich. Auffllig sind die groen Facettenaugen, die bei einigen Arten aus bis zu 30.000 Einzelaugen (Ommatidien) bestehen knnen. Zwischen den Komplexaugen liegen auf der Kopfoberseite auerdem drei kleine Punktaugen (Stirnocellen), die wahrscheinlich als Gleichgewichtsorgan (Horizontdetektor) und zur Kontrolle schneller Flugbewegungen dienen.[3] Hinweise hierzu bieten Experimente an der Falkenlibelle Hemicordulia tau, deren Flug bei abgedeckten Ocellen instabil wird. Mit diesem System verfgen sie wahrscheinlich ber den besten Sehsinn unter den Insekten.

Die Fhler der Libellen sind borstenartig kurz und bestehen aus acht Gliedern. Ihre Funktion besteht hauptschlich in der Ermittlung der Fluggeschwindigkeit, die sie mit Hilfe von an ihnen befindlichen Sinneshaaren bestimmen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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