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Polydesmus inconstans (Latzel, 1884)} Polydesmus inconstans -  1. Fund
Polydesmus inconstans - 1. Fund


 

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Fam. Hesperiidae (Latreille, 1809) -- Dickkopffalter


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Die Dickkopffalter (Hesperiidae) sind eine Familie der Schmetterlinge. Sie kommen weltweit, auer in Neuseeland, mit etwa 4000 Arten und derzeit ber 560 Gattungen vor[1]. Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Tropen, besonders die Neotropis. Namensgebend fr die Familie ist der breite Kopf der Tiere. Die Hesperiidae werden oft als einzige Familie der berfamilie Hesperioidea betrachtet, heute aber hufiger in die berfamilie Papilionoidea eingegliedert.

Die europischen Falter erreichen eine Flgelspannweite von 24 bis 34 Millimetern, in den Tropen findet man jedoch grere Exemplare. Die Tiere haben einen mittelmig bis krftig gebauten Krper, einen Kopf der fast immer breiter als der Thorax ist und sind an ihrer Ruheposition sofort erkennbar. Die meisten Arten haben ihre Flgel so geffnet, dass die Vorder und Hinterflgel in einem spitzen Winkel zueinander stehen. Die Vorderflgel sind etwa 1,5 bis zweimal lnger als breit und meist orangebraun, braun, grau oder schwarz gefrbt; es gibt aber, vor allem in den Tropen, zahlreiche (auch schillernd) bunt gefrbte Arten. Viele Arten weisen auf beiden Flgelpaaren helle Wrfelflecken auf. Einige Mnnchen tragen auf den Flgeln Duftschuppenstreifen. Die Hinterflgel sind breit abgerundet und in etwa gleich breit, wie die Vorderflgel. Die Fhler sind kurz, etwa halb so lang wie die Vorderflgel und am Ende keulig verdickt. Diese Fhlerkeule ist meist langgestreckt und am Ende deutlich gebogen. Die Tiere haben keine Maxillarpalpen; ihre Labialpalpen haben drei Segmente. Ihr ungeschuppter Saugrssel ist, genauso wie alle drei Beinpaare, voll entwickelt.

Die Vorderflgel haben 12 Flgeladern mit einer Analader (1b). Die Hinterflgel haben 8 Adern mit zwei Analadern (1a und 1b).

Die meist grn, gelb oder hell gefrbten Raupen haben einen Kopf der breiter als der Thorax ist (auer Arten von Megathymus) und voll entwickelte Bauchbeinpaare. Die meisten Arten sind kurz behaart. Manche Arten haben eine sehr lebhafte Krperfrbung.[2]

Der Groteil der Falter ist tagaktiv. Es gibt aber einige Arten, wie z. B. Celaenorrhinus fritzgaertneri, die dmmerungs- und auch nachtaktiv sind.[2] Alle Vertreter der Dickkopffalter zeichnen sich durch einen charakteristischen Flug aus. Einige fliegen sehr schnell und nahe am Boden, whrend andere einen leicht hpfenden Flug zeigen. Manche Arten zhlen zu den Wanderfaltern.[3]

Die Eier werden von den Weibchen einzeln an den Futterpflanzen abgelegt. Die daraus schlpfenden Raupen fressen im Schutz einer Blattbehausung, die aus mit Seide befestigten Blttern besteht. In dieser verpuppen sie sich auch, wobei die Behausung nach jeder Hutung neu erbaut und zur berwinterung oder Verpuppung an krftigen Stngeln der Futterpflanze befestigt wird. Nur sehr wenige Arten, z. B. die der Gattung Megathymus bohren in Pflanzen (Agavengewchsen (Agavaceae)). Das Nahrungsspektrum der Familie umfasst ca. 70 Pflanzenfamilien. Unter den Dickkopffaltern gibt es einige Arten, die als Schdlinge auftreten knnen, wie z. B. Erionota thrax, deren Raupen an Bananenpflanzen fressen, Hidari irava an Palmen und Arten der Gattung Nyctelius an Zuckerrohr.[2]

Die Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae) wird derzeit in sieben Unterfamilien unterteilt[4]

Die in vielen Publikationen noch aufgefhrte Unterfamilie Pyrrhopyginae Mabille, 1877 wurde von Warren et al. (2008) auf den Rang einer Tribus zurckgestuft. Dieselben Autoren stufen die ehemalige Unterfamilie Megathyminae Comstock, 1895 als eine Infra-Tribus-Gruppe der Hesperiinae ein.

Drei Unterfamilien mit 47 Arten kommen in Europa vor,[5], auf der ganzen Welt sind es 4127 Arten[6].

Die Raupen der Gattung Megathymus sind jene, die im Mezcal eingelegt sind. In den peruanischen Anden werden die von den Blttern des Chachakuma-Baumes (Escallonia resinosa) lebenden Raupen von Metardaris cosinga (auf Quechua wayt'ampu) ebenfalls von Menschen verzehrt.[2]

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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