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Cteniopus flavus (Scopoli, 1763) -- Schwefelkäfer} Cteniopus flavus -  1. Fund
Cteniopus flavus - 1. Fund


 

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Klasse Insecta (Linnæus, 1758) -- [Insekten] Käfer, Schmetterlinge, Zweiflügler, Libellen, Wanzen, Hautflügler, Zikaden, Läuse uvm.


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Insekten (lat. insecta[1]), auch Kerbtiere oder Kerfe genannt, sind die artenreichste Klasse der Gliederfer (Arthropoda) und zugleich die mit absoluter Mehrheit auch artenreichste Klasse der Tiere berhaupt. Beinahe eine Million Insektenarten sind bisher wissenschaftlich beschrieben worden (925.000 nach Grimaldi/Engel 2005,[2] 865.000 nach Nielsen/Mound 1997).[3] Damit sind mehr als 60 Prozent aller beschriebenen Tierarten Insekten. Nach verschiedenen Hochrechnungen rechnet man allerdings mit einem Vielfachen, wobei vor allem in den tropischen Regenwldern noch Millionen unentdeckter Arten vermutet werden. Fossil lassen sich Insekten zum ersten Mal vor rund 400 Millionen Jahren im Devon nachweisen.

Das Wort ?Insekt? (aus lateinisch insectum ?eingeschnitten?) wurde im 18. Jahrhundert eingedeutscht und bedeutet demnach ?eingeschnittenes (Tier)?, was sich auf die stark voneinander abgesetzten Krperteile bezieht. Es ist eine Lehnbersetzung von altgriechisch ntomon ?Insekt? (zu altgriechisch ????????? entmnein, deutsch ‚einschneiden‘), das in Entomologie (Insektenkunde) enthalten ist. Der Begriff ?Kerbtier? geht auf den deutschen Schriftsteller Philipp von Zesen zurck. Frher wurde auch der wissenschaftliche Name Hexapoda (griechisch fr ?Sechsfer?) verwendet, der heute fr eine bergeordnete Gruppe reserviert ist (siehe Abschnitt zur Systematik).

Die Gre der Insekten variiert sehr stark und liegt bei den meisten Arten zwischen einem und 20 Millimetern. Die kleinsten Arten sind in Eiern anderer Insekten parasitierende Hautflgler (Zwergwespen), das Mnnchen der kleinsten bekannten Art ist 0,15 (bis 0,24) mm lang.[4] Die kleinsten frei lebenden Insekten sind Zwergkfer mit einer Krperlnge von 0,4 mm (noch kleinere Angaben beruhen auf Messfehlern).[5] Die grten bekannten Insekten sind Stabheuschrecken mit etwa 33 Zentimetern Krperlnge sowie der Riesenbockkfer Titanus giganteus mit einer Krperlnge von 15 Zentimetern.[6] Entsprechend ihrer Lebensweise kann der Krper der Insekten langgestreckt, abgeflacht oder mehr oder weniger kugelig sein.

Allen Insekten gemeinsam ist die meist deutlich sichtbare Gliederung des Leibes in die drei Abschnitte (Tagmata) Kopf (Caput), Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen) sowie der feste Chitinpanzer und das Vorhandensein von genau drei Beinpaaren. Alle Krperteile bestehen aus einzelnen Segmenten, die eine Rckenplatte (Tergit), eine Bauchplatte (Sternit) sowie Seitenplatten (Pleurite) aufweisen. Seitlich der einzelnen Segmente sind im Grundbauplan ffnungen des Tracheensystems, so genannte Stigmen, angelegt, deren tatschliche Anzahl jedoch bei den einzelnen Taxa der Insekten stark schwanken kann. Auch Extremitten und deren Teile (Mundwerkzeuge, Styli, Gonopoden) knnen an jedem einzelnen Segment jeweils in Paaren vorkommen. Der Thorax trgt sechs Beine (drei Paare). Jedes Segment besitzt auerdem ein Ganglienpaar im Bauchmark, wobei die Ganglien des Kopfes zu einem Oberschlund- und einem Unterschlundganglion verschmolzen sind. Zwischen den einzelnen Segmenten befinden sich dehnbare Hutchen, die Intersegmentalhute, die eine Beweglichkeit der Segmente gegeneinander sowie eine Volumenvernderung des Krpers bei der Eiproduktion, Nahrungsaufnahme oder Atmung ermglichen. Bei starr verschmolzenen Segmenten, etwa im Kopf, sind diese Hutchen nicht vorhanden.

Der Chitinpanzer, der neben Chitin auch mehrere Proteine enthlt, bildet die uere Schicht des Insektenkrpers. Er wird von einer darunter liegenden Epidermis gebildet. In ihn eingebettet befinden sich die Sinnesorgane sowie verschiedene Drsen des Insekts. Mit mehr oder weniger starker Beteiligung der Epidermis bildet der Chitinpanzer verschiedene Oberflchenstrukturen aus, zu denen Warzen, Dornen, Haare, Borsten, Schuppen und Hcker gehren. Durch die Einlagerung von Farbstoffen (Pigmentfarben) oder aufgrund spezieller lichtbrechender Oberflchen (Interferenzfarben) knnen die Auenschicht des Insekts oder einzelne Krperteile gefrbt sein.

Als Sinnesorgane dienen vor allem Haarsensillen, die ber den Krper verteilt sind. Diese reagieren auf Erschtterungen und Schwingungen, knnen jedoch auch Gerche, Feuchtigkeit oder Temperaturen wahrnehmen. Einige dieser Sinneszellen sind zu Sinnesorganen gruppiert, so etwa das Johnstonsche Organ am Pedicellus der Antenne oder die Tympanalorgane zur Geruschwahrnehmung, die man beispielsweise bei den Langfhlerschrecken findet. Dadurch ist die Wahrnehmung von Schwingungen im Bereich von 1 Hz bis 100.000 Hz mglich. Als optische Sinnesorgane dienen die Facettenaugen sowie die Ocellen, bei vielen Larven auch die larvalen Punktaugen.

Der Insektenkopf besteht aus einem vorderen Abschnitt, dessen Segmentnatur umstritten ist (nach der frher vorherrschenden Articulata-Hypothese entspricht er dem Acron der Anneliden) und fnf weiteren miteinander verschmolzenen Segmenten und trgt die Augen und die Gliederantenne sowie einen typischen Apparat von Mundwerkzeugen aus paarigen Mandibeln und Maxillen sowie einem unpaaren Labium.[7] Entsprechend befindet sich am Kopf auch die Mundffnung, durch die Nahrung aufgenommen wird. Die von auen sichtbaren Nhte des Insektenkopfes haben mit den Segmentgrenzen bis auf eine Ausnahme, der Grenze zwischen dem fnften und sechsten Segment (Postoccipitalnaht), nichts zu tun.

Die Facettenaugen sitzen auf dem vorderen Abschnitt, daneben besitzen Insekten im Grundbauplan drei Punktaugen (Ocellen) zur Hell-Dunkelwahrnehmung. Das zweite Segment ist das Antennalsegment mit der fr die Insekten typischen Geielantenne. Diese unterscheidet sich von der Gliederantenne, die man bei den ursprnglichen Hexapoden findet, dadurch, dass sie nur ein Basal- oder auch Schaftglied mit Muskulatur besitzt, den Scapus. Das darauf folgende Wendeglied, der Pedicellus, ist gemeinsam mit der Geiel gegenber dem Scapus beweglich. Im Pedicellus befindet sich das Johnstonsche Organ, ein Sinnesorgan, welches auf Erschtterungen und Schall reagieren kann. Die Geiel selbst ist unterschiedlich lang ausgebildet und kann auch sehr unterschiedlich geformt sein. Sie besitzt Sinneszellen, die vor allem der Geruchswahrnehmung dienen.

Als drittes Segment folgt das Intercalarsegment, welches wiederum keine eigenen Strukturen trgt (es entspricht dem zweiten Antennensegment der Krebstiere). Am vierten bis sechsten Segment befinden sich die Mundwerkzeuge, beginnend mit den Mandibeln und den Maxillen, die jeweils paarig vorliegen, und abschlieend mit dem Labium, das durch eine Verwachsung des Basalglieds unpaar ist und den Mundraum nach hinten abschliet. Den vorderen Abschluss bildet der Clypeus mit dem Labrum. Die Mandibel besteht nur aus einem Glied. Sie stellt als Bei- und Kauwerkzeug bei den meisten Insekten das krftigste Mundwerkzeug dar. Die Maxille lsst den Extremittencharakter der Mundwerkzeuge sehr deutlich erkennen und erinnert an das Spaltbein der Krebstiere. Sie besteht aus einem Basalglied, dem Coxopoditen, der durch einen Cardo und einen Stipes geteilt ist. Darauf folgen zwei Kauladen, die als Galea und Lacinia bezeichnet werden, sowie ein mehrgliedriger Taster, der Palpus maxillaris. Das Labium entspricht diesem Aufbau, mit der Ausnahme, dass hier die beiden Coxopoditen verschmolzen sind und eine gemeinsame Basalplatte bilden, die in Mentum und Submentum unterteilt ist. Auch hier gibt es auf jeder Seite zwei Kauladen, die Glossae und die Paraglossae, sowie einen Palpus, den Palpus labialis. Vor allem die Palpen besitzen Sinneszellen zur Geruchs- und Geschmackswahrnehmung. Als weitere Strukturen des Mundraumes gibt es den Hypopharynx als zungenfrmige Bildung des Mundvorraums und den Epipharynx an der Innenseite des Labrums.

Der hier beschriebene Bauplan entspricht dem Grundmuster der Insekten und wird als kauend-beiender Typ bezeichnet. Durch Abwandlungen der einzelnen Strukturen in Anpassung an unterschiedliche Ernhrungsweisen knnen sich aus diesem Typus verschiedene andere Mundwerkzeugstypen entwickeln, darunter die leckend-saugenden Mundwerkzeuge vieler Fliegen oder die stechend-saugenden Mundwerkzeuge der Mcken oder der Wanzen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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