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Acanthocardia (Rudicardium) tuberculata (Linnæus, 1758) -- Knotige Herzmuschel} Acanthocardia tuberculata - 12. Fund
Acanthocardia tuberculata - 12. Fund


 

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Ordnung Strigiformes (Wagler, 1830) -- Eulen


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Fam. Strigidae (Vigors, 1825) -- Eigentliche Eulen (12)
Eigentliche Eulen

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Die Eulen (Strigiformes) sind eine Ordnung der Vgel, zu der ungefhr 200 Arten gezhlt werden. Vertreter der Gruppe sind auf allen Kontinenten auer der Antarktis anzutreffen. Die meisten Arten sind nachtaktiv und haben zahlreiche Anpassungen an ihre nchtliche Aktivitt entwickelt. Innerhalb der Eulen unterscheidet man die beiden Familien der Schleiereulen (Tytonidae) und der Eigentlichen Eulen (Strigidae).

Die deutsche Sprache kennt die Bezeichnungen ?Eule? und ?Kauz?. Diese Unterscheidung wird so in keiner anderen europischen Sprache getroffen. Im Englischen werden alle Eulenarten als owl und im Niederlndischen als uil bezeichnet. Die franzsische Sprache kennt zwar neben chouette noch den Begriff hibou, jedoch wird letztere Bezeichnung ausschlielich fr Eulen mit Federohren wie die Waldohreule verwendet.[1]

Die beiden deutschen Begriffe haben sich lautmalerisch aus den Rufen der Eulen entwickelt. ?Eule? weist auf die heulenden Rufe hin, whrend ?Kauz? eine Umschreibung der kurzen und markanten Rufe ist. Der Begriff Eule wird im Deutschen vorwiegend fr Arten verwendet, die in ihrem Erscheinungsbild schlank wirken. Kauz ? im Deutschen auch fr die Gattung Strix verwendet ? bezeichnet meist Arten, die eher gedrungen und rundlich wirken.[1]

Eulen besitzen eine sehr typische Gestalt. Als auf die nchtliche Jagd spezialisierte Vgel unterscheiden sich Eulen von anderen Vgeln durch spezifische anatomische Merkmale. Der Krper ist gedrungen und der Kopf, im Vergleich zu dem anderer Vgel, auffllig gro und rundlich. Der Schnabel der Eulen ist stark gekrmmt und scharfkantig.

Eulen haben groe, nach vorn gerichtete Augen mit einer relativ verkrzten Retina und einer konvexen Linse, die von einem langen Tubus aus Skleralknchelchen, dem Skleralring, umgeben sind. Diese Augen ermglichen es ihnen, Gegenstnde sowie ihre Beutetiere rumlich zu sehen und Geschwindigkeiten und Abstnde abzuschtzen (binokulares Sehen). Die Augen selbst sind unbeweglich, stattdessen knnen die Tiere ihren Kopf bis zu 270 drehen, wodurch das Gesichtsfeld stark erweitert wird. Geschtzt werden die Augen durch ein oberes und ein unteres Augenlid sowie durch eine Nickhaut, die das Auge bedecken knnen.

Whrend andere Vogelarten in der Regel kleine runde Ohrffnungen haben, zeichnen sich Eulen durch schlitzfrmige Ohrffnungen aus, die fast so lang wie die Kopfhhe sind. Diese Ohrffnungen sind nicht symmetrisch am Kopf angeordnet, die rechte Ohrffnung liegt etwas hher. Diese Asymmetrie ist je nach Eulengattung unterschiedlich stark ausgeprgt, bei allen jedoch vorhanden. Viele Eulen haben auerdem einen optisch auffallenden Gesichtsschleier, der den Schall in Richtung ihrer Ohren lenkt. Gemeinsam mit den Federohren dient der Gesichtsschleier im Feind- und Sozialkontakt auch dazu, Stimmungen auszudrcken, und ist aus diesem Grunde hufig auffllig gefrbt. Bewegliche Ohrlppchen vor und hinter der Ohrffnung sind mit kurzen, harten Federn ausgestattet und untersttzen die Geruschortung. Ebenfalls die Geruschortung untersttzend ist der im Vergleich zu anderen Vogelarten breitere Schdel. Ein seitliches Gerusch wird dadurch von einem Ohr den Bruchteil einer Sekunde frher wahrgenommen. Der Teil des Gehirns, in dem sich das Gehrzentrum befindet, ist sehr gut entwickelt. Bei der Schleiereule z. B. wurden 95.000 Nervenzellen festgestellt, bei der Krhe sind es hingegen nur 27.000. Die Eulen sind jedoch weniger empfindlich fr Gerusche mit niedriger Frequenz, hingegen ist die Empfindlichkeit gegenber hohen Frequenzen sehr gut entwickelt.

Im Verhltnis zum Krpergewicht haben Eulen eine groe Flgelflche. Dies ermglicht Eulen einen geruscharmen Flug. Dieser wird auch dadurch untersttzt, dass die Flugfedern der meisten Gattungen einen weichen Rand haben. Die Ausnahme davon stellen die Fischeulen und Fischuhus dar, die sich auf Fische als Nahrungstiere spezialisiert haben. Der Fu der Eulen besitzt vier Zehen, die bei den Schleiereulen etwa gleich lang sind. Bei den Eigentlichen Eulen ist die nach hinten weisende Innenzehe etwas verkrzt. Die uerste Zehe ist als Wendezehe ausgebildet und kann sowohl nach vorn als auch nach hinten gedreht werden. Die Normalstellung ausgewachsener Eulen ist dabei zygodactyl, also mit zwei nach vorn und zwei nach hinten weisenden Zehen.

Eulenarten sind weltweit mit Ausnahme der Antarktis sowie einzelner Inseln verbreitet. Sie besiedeln fast alle Arten von Lebensrumen, von den trockenen und feuchten Urwldern ber Savannen, Sumpfgebieten und Wldern bis hin zur Tundra. Dabei leben die meisten Arten in den tropischen und subtropischen Lebensrumen Sdamerikas und Asiens. Das nrdlichste Verbreitungsgebiet weist die Schnee-Eule auf, die in der Tundra Nordsibiriens, Nordkanadas und sogar an den Ksten Grnlands anzutreffen ist.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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