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Dorcus parallelipipedus (Linnæus, 1758) -- Balkenschröter} Dorcus parallelipipedus -  3. Fund (Weibchen)
Dorcus parallelipipedus - 3. Fund (Weibchen)


 

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Fam. Zygaenidae (Fabricius, 1775) -- Widderchen


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Die Widderchen, Blutstrpfchen oder Zygnen (Zygaenidae) sind eine Familie der Schmetterlinge (Nachtfalter). Sie kommen weltweit mit mehr als 1.000 Arten vor, ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Tropen und Subtropen Asiens und die Palarktis.[1]

Die fnf Unterfamilien der Widderchen unterscheiden sich zum Teil stark voneinander. Die meisten Falter erreichen Flgelspannweiten von 10 bis 30 Millimeter, Arten der Chalcosiinae variieren zwischen 10 und 120 Millimetern Flgelspannweite. Sie haben einen langen, mittel bis krftig gebauten Krper. Ihre Vorderflgel sind 2 bis 2,5 mal so lang, wie breit. Einige Arten, besonders die der Procridinae, weisen metallisch glnzende Flgel auf. Die meisten in Mitteleuropa vorkommenden Arten haben schwarze Flgel mit einer unterschiedlichen Anzahl an rot gefrbten Flecken, von denen sich der Name Blutstrpfchen ableitet. Die Hinterflgel sind in etwa gleich breit wie die Vorderflgel und sind abgerundet. Die fadenfrmigen, gezhnten oder gefiederten Fhler werden halb so lang bis etwa gleich lang wie die Vorderflgel und sind bei manchen Arten zum Ende langgezogen keulen- bzw. kolbenfrmig verdickt. Neben den Facettenaugen haben alle Arten ? bis auf die Phaudinae ? Punktaugen (Ocelli). Sowohl die Maxillar- als auch Labialpalpen sind sehr kurz, der ungeschuppte Saugrssel ist bei fast allen Arten gut entwickelt, nur bei wenigen ist er zurckgebildet.[1]

Die Vorderflgel haben 13 Flgeladern mit zwei Analadern (1b und 1c), die Hinterflgel haben 9 oder 10 Adern mit drei Analadern (1a, 1b und 1c).

Die Raupen der Procridinae, Chalcosiinae und Zygaeninae sind gedrungen und haben einen breiten Krper. Ihre Kopfkapsel ist unter dem nach vor stehenden Prothorax verdeckt. Sie haben neben den Thorakalbeinen vier Bauchbeinpaare und den Nachschieber. Auf beiden Seiten tragen sie je sechs Tracheenffnungen. Die Raupen der verbleibenden zwei Unterfamilien sind schneckenhnlich, hnlich, wie die Raupen der Schneckenspinner (Limacodidae) und sind lebhaft gefrbt. Sie sind noch wenig erforscht.[1]

Obwohl die Widderchen zu den Nachtfaltern gezhlt werden, sind fast alle Arten am Tag aktiv, nur sehr wenige Arten fliegen nachts und lassen sich durch knstliches Licht anlocken. Ihr Flug ist je nach bewohntem Klimabereich unterschiedlich. Die meisten in der Palarktis lebenden Arten haben einen langsamen, trgen Flug, tropische Arten und dort vor allem die Chalcosiinae fliegen sehr schnell und legen kaum Pausen ein.[1]

Einige Arten knnen bei Strung einen durchsichtigen oder weien bis gelblichen Schaum zwischen Facettenaugen und Saugrssel produzieren.[1]

Die Falter fliegen in Mitteleuropa im Hochsommer. Sie sitzen am spten Nachmittag, oft in greren Gruppen, bevorzugt auf violetten Blten, die die anderen Pflanzen berragen, und saugen Nektar. Sie leben sowohl auf trockenem Magerrasen, wo sie Witwenblumen (Knautia spec.), Tauben-Skabiosen (Scabiosa columbaria) und Disteln (Carduus spec. und Cirsium spec.) bevorzugen, als auch im nassen Grnland und an feuchten Waldlichtungen, wo sie gerne auf Kratzdisteln (Cirsium spec.) sitzen. Allerdings sind sie nicht whlerisch und besuchen bei Fehlen der bevorzugten Pflanzen auch andere.

Die Eier der Widderchen sind oval und leicht abgeflacht. Sie sind wei, weilich gelb, gelb oder grnlich gefrbt. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln, in Reihen, Spiegeln oder in Gelegen bereinander ab. Manche Arten berziehen die Eier mit Haaren, wie z. B. mehrere australische Procridinae-Arten, die am Hinterleib dafr eigene Bschel aus Brennhaaren haben.[1]

Die Raupen fressen in der Regel frei auf den Pflanzen sitzend, es gibt aber auch einige Arten, deren Raupen in sten bohren oder in Blttern minieren.[1]

Die Raupen fressen in Europa vor allem an Schmetterlingsbltlern (Faboideae), Doldengewchsen (Apiaceae) und Rosengewchsen (Rosaceae).

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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