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Ardea cinerea (Linnæus, 1758) -- Graureiher, Fischreiher} Ardea cinerea - 18. Fund
Ardea cinerea - 18. Fund


 

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Fam. Miridae (Hahn, 1831) -- Weichwanzen


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Weichwanzen (Miridae), auch als Blindwanzen bezeichnet, sind eine sehr artenreiche Familie innerhalb der Teilordnung Cimicomorpha der Wanzen (Heteroptera). Mit weltweit bisher mehr als 11.000 bekannten Arten zhlen sie neben den Zwergzikaden (Cicadellidae) zur einzigen Familie der Hemimetabolen Insekten mit mehr als 10.000 Arten und zhlen zu den 20 grten Insektenfamilien berhaupt.[1] Es wird vermutet, dass die Familie insgesamt sogar fast 20.000 Arten umfassen knnte, zumal vor allem in der Neotropis, Orientalis und in Australasien noch viele unentdeckte Arten vermutet werden.[2] In Europa sind sie mit etwa 1.200 Arten und Unterarten vertreten,[3] in Mitteleuropa sind es etwa 400 Arten,[4] womit die Familie auch hier die mit Abstand artenreichste der Wanzen ist.[5]

Der deutsche Name ?Weichwanzen? bezieht sich auf die im Vergleich mit anderen Wanzenarten schwach verhrteten (sklerotisierten) Krperdecken. Der Begriff ?Blindwanzen? nimmt dagegen Bezug auf das berwiegende Fehlen der Punkt- oder Stirnaugen (Ocelli).

Die Weichwanzen sind mit zwei bis 15 Millimetern Krperlnge kleine bis mittelgroe Arten. Sie variieren sehr stark in ihrem ueren Erscheinungsbild und in ihrer Frbung. Viele Vertreter dieser Familie haben einen ovalen, lnglich gestreckten Krperumriss. Es gibt aber auch sehr schmale, lange oder kurze und plumpe Formen. Wieder andere Arten, wie beispielsweise Myrmecoris gracilis sehen Ameisen sehr hnlich. In der Krperfrbung berwiegen grnliche und brunlich-gelbe Tarnfrbungen. Auch schwarze Tiere sind sehr hufig (z. B. Gattung Capsus). Seltener sind auffllige gelb-schwarze oder rot-schwarze Musterungen vertreten.

Weichwanzen haben viergliedrige Fhler. Den meisten Arten fehlen Punktaugen. Ihre Tarsen haben drei Segmente. Die Vorderflgel (Hemielytren), die bei den Wanzen charakteristisch aufgebaut sind, sind vergleichsweise schwach ledrig verhrtet. Vor der Membran (in manchen Fllen reduziert) befindet sich ein kleines dreieckiges Feld (Cuneus). Dieses Merkmal unterscheidet die Weichwanzen von den meisten anderen Familien der Wanzen. Die Membran hat meist zwei seltener eine Zelle an der Basis. Innerhalb mancher Arten liegt ein Flgeldimorphismus vor.

Fast alle Weichwanzen sind phytophag, das heit, sie ernhren sich von Pflanzensften, die sie durch Anstechen der Pflanzen mit ihren stechend-saugenden Mundwerkzeugen saugen. Dabei sind die meisten monophag auf eine bestimmte Pflanzenart oder oligophag auf einen engeren Kreis von Pflanzen angewiesen. Es gibt aber auch ausgeprgt polyphage Arten, die wenig whlerisch hinsichtlich ihrer Wirtspflanzen sind. Einige andere wiederum ernhren sich ausschlielich ruberisch, etliche sind Gemischtkstler, sogenannte Zoophytophage.

Die Weibchen besitzen eine Legescheide, mit welcher sie ihre Eier mehr oder weniger tief in weiches oder verholztes Wirtspflanzengewebe einbohren. Die Larven durchlaufen fnf durch Hutungen getrennte Larvenstadien. Die meisten mitteleuropischen Arten berwintern im Eistadium.

Nach der heute verwendeten Systematik werden den Weichwanzen acht Unterfamilien zugerechnet:

Manche Arten knnen einerseits in der Landwirtschaft durch das Saugen an Pflanzen und das damit verbundene Absterben von Pflanzenteilen oder der gesamten Pflanze sowie Fehlbildungen als Kulturpflanzenschdlinge auftreten. Fr etliche Arten wird andererseits ihre Eignung als Ruber (Prdatoren) von anderen Pflanzenschdlingen im biologischen Pflanzenschutz untersucht.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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