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Lithoglyphus naticoides (Pfeiffer, 1828) -- Fluß-Steinkleber} Lithoglyphus naticoides -  2. Fund
Lithoglyphus naticoides - 2. Fund


 

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Fam. Syrphidae (Latreille, 1802) -- Schwebfliegen


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Hainschwebfliege
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Hummel-Waldschwebfliege
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Gebänderte Waldschwebfliege
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Hornissenschwebfliege
Xylota segnis (Linnæus, 1758) -- Gemeine Langbauchschwebfliege (8)
Xylota segnis

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Die Schwebfliegen (Syrphidae), auch Stehfliegen oder Schwirrfliegen genannt, stellen eine Familie der Ordnung Zweiflgler (Diptera) dar. Innerhalb dieser werden sie den Fliegen (Brachycera) zugeordnet.

Sie kommen in etwa 6000 Arten vor, davon 1800 in der Palarktis. Das aufflligste und namensgebende Merkmal ist ihre Fhigkeit, mit hoher Konstanz, auch bei bewegter Luft, fliegend auf einer Stelle zu verharren. Allerdings sind auch Vertreter einiger anderer Familien der Fliegen zu solchem Schwirrflug befhigt, zum Beispiel die meisten Arten der Wollschweber. Bekannt sind sie auch dafr, dass sehr viele Arten durch Mimikry das Aussehen wehrhafter Hautflgler nachzuahmen scheinen.

Innerhalb der Schwebfliegen gibt es eine ganze Reihe verschiedener Arten, entsprechend abwechslungsreich ist auch ihr Aussehen. Etliche Schwebfliegenarten haben hummel-, wespen- oder bienenhnliche Formen und Zeichnungen. Sie knnen leicht mit diesen verwechselt werden, sind aber harmlos. Diese Mimikry tuscht Fressfeinden der Schwebfliegen eine nicht vorhandene Gefhrlichkeit vor: Im Gegensatz zu ihren ?Vorbildern? besitzen sie keinen Stachel. Der Krper kann sowohl gedrungen als auch lang und schlank sein; auerdem gibt es behaarte und unbehaarte Arten.

Die Mundwerkzeuge der Schwebfliegen sind wie bei den meisten Fliegengruppen zu Leckwerkzeugen umgestaltet. Dabei kann der vordere Kopfbereich bei einigen Arten schnauzenartig verlngert sein, etwa bei den Arten der Schnabelschwebfliegen (Gattung Rhingia). So ausgestattet sind Schwebfliegen sowohl in der Lage, flssige Nahrung wie Nektar aufzunehmen als auch Pollen zu "zerbeien". Die Komplexaugen sind vor allem bei den Mnnchen sehr gro und stoen bei ihnen oben auf dem Kopf zusammen. Sie knnen artspezifisch glatt oder behaart sein. Vorn zwischen den Augen befinden sich die dreigliedrigen Fhler. Deren Endglied trgt eine typische Borste oder einen Endgriffel; dabei kann die Fhlerborste (Arista) auch gefiedert sein. Auf der Kopfoberseite befinden sich in der Regel drei Punktaugen (Ocellen).

Der Brustabschnitt, der wie bei allen Insekten die Flgel und die Beine trgt, besitzt oberseits ein groes Mesonotum, an dem zum Hinterleib hin ein Schildchen ansetzt. Wie alle Zweiflgler besitzen sie nur die Vorderflgel (mit Calypter); denn ihre Hinterflgel sind zu stummeligen Schwingklbchen (Halteren) umgewandelt, die insbesondere fr die Stabilisierung im Schwirrflug unverzichtbar sind. Kennzeichnend fr Schwebfliegen ist im Flgelgeder eine so genannte Scheinader (Vena spuria) in den Vorderflgeln. Die Vorderbeine sind bei den meisten Schwebfliegenarten schwach ausgebildet, die Hinterbeine dagegen krftig. Teile der Beine knnen artspezifisch verbreitert oder verdickt sein.

Sehr variabel ist der Hinterleib, sowohl in der Form als auch in der Frbung. Er besteht aus vier dorsal sichtbaren Segmenten und seine Form kann keilfrmig, hummelartig verdickt, langgezogen oder keulenfrmig sein. Die Frbung der Arten reicht von einem metallischen Schwarz und Schwarzblau ber Grautne bis zu einer vielfltigen Bnderung und Fleckung, vor allem in Gelb und Schwarz. Viele Schwebfliegen haben zudem einen stark behaarten Hinterleib. Die mnnlichen Geschlechtsorgane sind bei den meisten Arten asymmetrisch eingeklappt, bei anderen deutlicher erkennbar.

Ausgewachsene Schwebfliegen fliegen mit hoher Flgelschlagfrequenz, bis zu 300 Hertz (Schwirrflug) und knnen damit lngere Zeit auch an Ort und Stelle ?schweben?. Auffallend ist oft ihr ?exploratives? Verhalten, wobei sie geschickt etwa durch Spalten in Wohnungen eindringen ? beim Rckzug ?versagen? sie aber meist am Fensterglas und verdursten bald. Auch helle Haut wird gern exploriert und abgetupft.

Ihre Nahrung besteht aus Nektar und Pollen. Daher spielen die Schwebfliegen als Bestuber eine wesentliche Rolle, so dass sie in den gemigten Breiten neben den Bienen (Apoidea) die wichtigste Bestubergruppe darstellen. Durch verschiedene Tests konnte nachgewiesen werden, dass die Schwebfliegen sich optisch orientieren und dabei eine Vorliebe fr gelbe Blten haben. Bei einigen Arten ist die Pollenaufnahme fr die Entwicklung der Gonaden notwendig, etwa bei der Spten Grostirnschwebfliege und der weitverbreiteten Hainschwebfliege.

Zahlreiche Schwebfliegenarten gehren zu den Wanderinsekten und fhren gerichtete saisonale Wanderungen durch.[1][2] Diese fhren im Herbst von Mitteleuropa nach Sden und Sdwesten in die Mittelmeerregion. Die Tiere berqueren dabei die Psse der Mittelgebirge, der Pyrenen und der Alpen (so etwa am Col de Bretolet in den walisischen Alpen). Im Frhjahr erfolgt der Zug in entgegengesetzter Richtung.[3] Zu den saisonalen Migranten zhlt etwa die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) und die sogenannte Mistbiene (Eristalis tenax), die unter Nutzung gnstiger und Vermeidung ungnstiger Winde ziehen.[4][5] Sie weisen dabei ein hnliches Verhalten auf wie ziehende Tagfalter und Vgel.[6][7] Der Zug der Schwebfliegen nach Sden findet in geringen Hhen - und somit fr das Auge sichtbar - nur bei Gegenwind und am Gebirgsanstieg statt. Die Schwebfliegen suchen dadurch unfavorable Luftstrmungen zu unterfliegen. Bei Rckenwinden ziehen Schwebfliegen in groen Hhen ber die deutschen Mittelgebirge.[8] ber der Schwbischen Alb etwa wurde mit Spezialoptik starker Fliegenzug noch in Hhen von 1000-1400 Metern ber Grund festgestellt (in bis zu 2000 Metern Meereshhe). Noch bis in groe Hhen wurden dabei auch Vgel beobachtet, die dort ziehende Schwebfliegen jagten.[9][10] An der Forschungsstation Randecker Maar auf der Schwbischen Alb werden die Wanderungen von Schwebfliegen seit 1970 dokumentiert und die Tiere mit Hilfe von Reusen erfasst, bestimmt und gezhlt.[11][12][13] Dabei wurde in den vergangenen Jahren ein starker Rckgang in den Zahlen erfasster Tiere festgestellt. Die Forscher fhren diesen auf den Einsatz von Giftstoffen in der Landwirtschaft zurck.[14][15]

Die Partnerfindung verluft bei den Schwebfliegen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit optisch. Zu diesem Zweck besitzen die mnnchlichen Tiere vergrerte Facettenaugen. Sie strzen sich in einer Art Rttelflug auf ein ausgemachtes Weibchen und begatten es im Flug. Bei der Kleinen Mistbiene (Syritta pipiens) etwa dauert diese Begattung maximal fnf Sekunden. Die Mnnchen anderer Arten fliegen die Weibchen von einer Sitzwarte aus an. Zuweilen gibt es auch regelrechte Luftkmpfe der Mnnchen um ein Weibchen. Die Mnnchen der Narzissenfliege (Lampetia armipes) und einiger anderer Arten besitzen speziell als Klammerbeine ausgebildete Hinterbeine, mit denen sie das Weibchen greifen und festhalten knnen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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