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Mesosa nebulosa (Fabricius, 1781) -- Binden-Augenfleckenbock} Mesosa nebulosa -  1. Fund
Mesosa nebulosa - 1. Fund


 

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Fam. Tenebrionidae (Latreille, 1802) -- Schwarzkäfer


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Die Schwarz- oder Dunkelkfer (Tenebrionidae) sind eine Familie der Kfer (Coleoptera). Weltweit gehren sie mit ca. 20.000 Arten zu den grten Kferfamilien. In Europa kommen fast 1.800 Arten und Unterarten vor,[1] in Mitteleuropa sind es dagegen lediglich etwa 70 Arten.

Die Kfer werden 1 bis 50 Millimeter lang und sind in ihrem Krperbau sehr vielgestaltig. Viele Arten hneln uerlich Vertretern aus praktisch allen brigen Kferfamilien. Ihre Krperform reicht von rundlich oval, bis langgestreckt und von flach bis kugelig. Sie sind meist komplett schwarz, schwarzbraun oder rostig gelb bis braun gefrbt. Bei vielen Arten ist der Krper mit Punkten strukturiert. Der Halsschild ist in der Regel so breit wie der angrenzende Teil der Deckflgel und hat eine gerundete Seite. Manche Arten haben darauf auffllige Strukturen. Die Deckflgel sind oft strukturiert, bei einigen Arten sind sie auch an der Flgeldeckennaht zusammengewachsen. Bei diesen ist das zweite Flgelpaar zurckgebildet. Ihre Fhler haben 11 Glieder und sind berwiegend fadenfrmig, es gibt aber auch solche, die am Ende mehr oder weniger stark keulenfrmig verbreitert sind. Die Basis (Einlenkung) der Fhler wird von den Wangen in Form von vorstehenden Leisten berdeckt. Die langen Beine der Kfer haben vorne und in der Mitte fnf Tarsen, hinten nur vier.

Eine Reihe von Arten besitzt Wehrdrsen am Hinterleibsende (Pygidialdrsen) und manche zustzlich auch am Thorax. Damit knnen sie belriechende Wehrsekrete abgeben, die vor Fressfeinden schtzen sollen. Auch knnen manche Sexual- und Aggregationspheromone aussondern.

Die Larven haben einen langgestreckten, im Querschnitt runden, relativ stark chitinisierten Krper und sind gelbbraun gefrbt. Sie sehen den Drahtwrmern (Larven der Schnellkfer) hnlich.

Schwarzkfer kommen in vielen verschiedenen Biotopen vor, sie bevorzugen aber warme Lebensrume. Viele Arten kommen in Wsten- und Steppengebieten vor, wo sie zu den typischen Bewohnern sandiger Gegenden zhlen. Andere Arten leben in oder an Baumpilzen, Totholz, Mulm, Rinde, Stroh, Heu, Laub, Vogel- und Sugetiernestern und sind auch als Kulturfolger in der Nhe des Menschen in Lagern, Wohnungen, Kellern und Stllen zu finden. Dabei leben manche Arten gesellschaftlich zusammen.

Die meisten Kfer und Larven sind Pflanzen- oder Allesfresser. Sie ernhren sich in erster Linie von faulenden oder morschen Pflanzenteilen, aber auch von Samen, Pilzen, toten Insekten usw. Einige Arten sind gefrchtete Schdlinge an verschiedensten Vorrten des Menschen. Bekanntestes Beispiel dafr ist der Mehlkfer (Tenebrio molitor). Viele Arten spielen eine kologisch wichtige Rolle beim Abbau von pflanzlichen Abfllen. Die meisten Arten sind dmmerungs- oder nachtaktiv. Tagsber knnen sie sich in heiem Wstensand eingraben oder hochbeinig mit weit vom Boden abgehobenem Krper schnell ber den Wstenboden laufen.

Der lteste bekannte Fund eines Schwarzkfers stammt aus einem Braunkohlelager des Mittleren Eozns. Etwa gleichaltrig sind die in Baltischem Bernstein gefundenen Vertreter aus mindestens 10 Gattungen dieser Familie. Auch aus dem jngeren Dominikanischen Bernstein ist die Familie bekannt.[2][3][4]

Einige Arten, im Besonderen Mehlkfer und Groer Schwarzkfer, werden professionell gezchtet. Vorwiegend im Larvenstadium finden sie Verwendung als protein- und fettreiches Lebendfutter fr Heimtiere, als Speiseinsekten sowie als Kder beim Sportfischen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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