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Barbitistes constrictus (Brunner von Wattenwyl, 1878) -- Nadelholz-Säbelschrecke} Barbitistes constrictus -  1. Fund (Männchen)
Barbitistes constrictus - 1. Fund (Männchen)


 

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Ordnung Araneae (Clerck, 1757) -- Webspinnen


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Die Webspinnen (Araneae) sind die bekannteste Ordnung der Spinnentiere (Arachnida), einer Klasse der Gliederfer (Arthropoda). Sie teilen sich weiter in Gliederspinnen (Mesothelae), Vogelspinnenartige (Mygalomorphae) und Echte Webspinnen (Araneomorphae) auf. Die Webspinnen bilden nach den Milben (Acari) die artenreichste Ordnung der Spinnentiere. Der World Spider Catalog listet fr die Ordnung der Webspinnen 114 Familien mit 3988 Gattungen und 46.055 Arten (Stand: Juni 2016).[1]

Webspinnen haben, wie alle Spinnentiere, acht Beine (im Unterschied zu den Insekten (Insecta), die nur sechs Beine haben). Kopf und Brust sind bei ihnen zu einem Stck, dem sogenannten Prosoma (Cephalothorax) verschmolzen. Darauf folgt der ungegliederte, gestielte und meist deutlich grere Hinterleib, das Opisthosoma.

Die vorderen Gliedmaen des Kopfes, die groen Kieferklauen (Cheliceren), dienen zum Ergreifen der Beutetiere. Sie enden mit einer Klaue, die sich wie die Klinge eines Taschenmessers einklappen lsst. In ihrer Spitze mndet der Ausfhrungsgang einer Giftdrse. Das Gift fliet in die durch die Klaue geschlagene Wunde und ttet oder betubt kleinere Beutetiere fast augenblicklich. Als zweite Kopfextremitt folgen die Kiefertaster (Pedipalpen). Hierbei handelt es sich um mehrgliedrige Taster von der Form eines verkrzten Beins; beim Mnnchen manchmal mit aufgetriebenem, als Begattungsorgan dienendem Endglied.

Es folgen dann am Prosoma vier Paar Laufbeine. Die Beine bestehen aus je sechs oder sieben Gliedern und sind zusammen mit den Trichobothrien (Becherhaaren) ein wichtiges Sinnesorgan. Die bei den einzelnen Gattungen unterschiedlich langen und verschieden ausgeprgten Beinpaare enden bei den netzbauenden Trionycha mit zwei kammartig gezahnten Klauen (Tarsalklauen) und einer Mittelklaue am Tarsus, durch die der Faden meist mit den hinteren Beinen gefhrt wird. ?Modernen? Laufspinnen (Dionycha) fehlt diese Mittelklaue. An ihre Stelle treten etwa bei den Springspinnen Scopulahaare in Bscheln, die durch Adhsionskrfte selbst auf senkrechten Glasscheiben den Beinen sicheren Halt fr einen katapultartigen Absprung geben.

Der Hinterleib ist durch einen dnnen Stiel (Petiolus, gebildet aus dem ersten Hinterleibssegment) mit dem Prosoma verbunden. Er trgt keine Beine. An der Bauchseite des Opisthosomas liegt die Geschlechtsffnung, und seitlich von dieser befinden sich die beiden Stigmen (Spaltffnungen) der sogenannten Lungensckchen, fters auch noch ein zweites Stigmenpaar. Den After umgeben am Ende des Hinterleibs vier oder sechs Spinnwarzen, aus denen die Absonderungen der Spinndrsen hervortreten. Letztere sind birnenfrmige, zylindrische oder gelappte Schluche. Ihr proteinhaltiges Sekret gelangt durch Hunderte feiner Rhrchen nach auen, an der Luft erhrtet es schnell zu einem Spinnfaden oder vielen. Mit den Fuklauen, wenn vorhanden, dem Calamistrum, einem Borstenkamm und manchmal mit den Spinnspulen werden diese zu einem Netz oder Gespinst verwebt oder verklebt.

Das Nervensystem besteht aus dem Gehirn und einer Brustganglienmasse.

Hinter dem Stirnrand stehen acht (seltener sechs) Punktaugen in einer nach den Gattungen und Arten verschiedenen Anordnung. Die Hauptaugen (das Paar der vorderen Mittelaugen, VMA) mit starrem Glaskrper befinden sich auf der Oberseite des Prosoma. Die Netzhaut der vorderen Mittelaugen ist durch einen bis sechs Muskeln seitlich verschiebbar, so dass das Gesichtsfeld erweitert wird. Eine Akkommodation findet nicht statt. Die VMA sind relativ gleichfrmig gebaut. Sie verfgen wie etwa bei den Trichterspinnen ber nur wenige bis hin zu vielen Sehzellen bei Springspinnen und Krabbenspinnen. Den sechsugigen Spinnen (Dysderidae, Sicariidae, Oonopidae) fehlen die VMA.

Die drei Paar kleineren Nebenaugen ? vordere Seitenaugen (VSA), hintere Seitenaugen (HSA) und hintere Mittelaugen (HMA) ? sind wie bei den Sugetieren inverse Augen, die ber ein Tapetum verfgen und daher das Licht reflektieren. Der Aufbau der Augen variiert bei den Familien. Springspinnen und Luchsspinnen haben kein Tapetum. Die Anatomie der Nebenaugen wurde daher auch von Homann zur systematischen Unterscheidung herangezogen.

Quelle: WikipediaQuelle: Wikipedia

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